HomeAffirmationen für die politischen Rede nutzen und das Publikum begeistern

Affirmationen für die politischen Rede nutzen und das Publikum begeistern

Nicht jeder politische Redner gehört zu den Profis, denen das Reden vor einem großen Publikum in die Wiege gelegt wurde. Viele Politiker üben ihre Rede sehr oft vor ihren Freunden, Familienmitgliedern und Bekannten, ehe sie vor ihre Wähler, Anhänger und Kritiker treten. Doch trotz dessen machen sie sich Gedanken über ihre Präsentation. Hierbei ist es nämlich wichtig, dass die politische Rede selbstbewusst, stark und mitreißend vorgetragen wird. Dem Redner muss es gelingen, beim Publikum einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Das bedeutet, dass er Selbstbewusstsein ausstrahlen muss. Doch was, wenn das Selbstbewusstsein des Redners wankt, sei es, weil er eine Niederlage erlitten hatte oder weil er einfach unsicher ist? Das ist nicht tragisch, denn Selbstbewusstsein lässt sich trainieren. Dafür braucht es nicht einmal andere Menschen. Affirmationen für die politische Rede lassen sich mit bestimmten Techniken selbst antrainieren.

Mit Affirmationen die Kraft des Unterbewussten nutzen

Doch was sind Affirmationen? Bei Affirmationen handelt es sich um Auto-Suggestion. Das entspricht der Selbstbeeinflussung. Jeder Mensch ist in der Lage, sich Dinge als Gedanken zu suggerieren, die er später in die Tat umsetzt. Das Ganze basiert auf dem Glauben daran. Es gibt sowohl positive, als auch negative Affirmationen. Negative Affirmationen für die politische Rede sind Sätze wie: „Das schaff ich nie“, „Ich werde mich vor dem Publikum blamieren“, „Jeder kann mir ansehen, wie aufgeregt ich bin“, „Gleich werden meine Beine zittern“ oder „Ich habe kein Talent zum reden“. Diese negativen Affirmationen sollte der Redner sofort aus seinem Kopf streichen. Solche negativen Gedanken sind oft eine Folge der Kindheit. Viele Eltern schaden ihren Kindern mit Sätzen wie: „Du bist einfach zu dumm“ oder „Wie willst du denn das schaffen?“. In der Kindheit ist das Unterbewusstsein noch sehr empfänglich für solche Suggestionen. Das Kind nimmt diese mit in das Erwachsenenleben und leidet dann unter einem schwachen Selbstbewusstsein. Doch das muss nicht sein. Es gibt zahlreiche Politiker, die mit Hilfe von Affirmationen erfolgreich wurden.

Unsicherheiten durch gute Vorbereitung beseitigen

Im Grunde steht sich der Mensch in vielen Dingen selbst im Weg. Anstatt sich auf das Positive zu konzentrieren, umkreisen die Gedanken nur die Ängste. Es ist also höchste Zeit den Weg in die entgegengesetzte Richtung zu gehen und Affirmationen für positive Zwecke zu nutzen. Dafür benötigt es eine gute Vorbereitung. Eine politische Rede erfordert Planung. Folgende Fragen sollten beantwortet werden:

Was ist das Ziel der politischen Rede?

Welchen Zustand soll das Publikum nach der Rede erreichen?

Aus welchen Menschen setzt sich das Publikum zusammen?

Was erwartet das Publikum von der Rede?

Mit welchen Einwänden und Kritiken muss gerechnet werden?

Welche Argumente sind gegen Einwände und Kritiken vorhanden?

Die Beantwortung der Fragen gehört zur inhaltlichen Vorbereitung der Rede. Eine gute Vorbereitung beseitigt zudem bereits viele Unsicherheiten des Redners.

Affirmationen positiv formulieren

Dem nötigen Selbstbewusstsein wird mit Affirmationen auf die Sprünge geholfen. Die Formulierungen der Affirmationen sollen positiv und zielgerichtet gehalten sein. Folgende Sätze zeigen passende Affirmationen für die politische Rede.

Ich bin gut vorbereitet.

Ich fühle mich frei und stark.

Ich freue mich auf die Rede.

Ich werde das Publikum begeistern und überzeugen.

Ich freue mich auf die Rede, weil ich mit ihr viel bewirken kann.

Ich werde durch meine gute Rede eine wichtige politische Funktion erreichen, in der ich viel bewirken kann.

Affirmationen oft wiederholen

Es ist wichtig, dass die Affirmationen für die politische Rede im Unterbewusstsein gespeichert werden. Dafür müssen die Affirmationen regelmäßig, dass bedeutet drei Mal täglich, für drei Minuten, wiederholt werden. Die innere Haltung sollte mit den Affirmationen übereinstimmen. Es ist nicht zielführend, wenn der Redner einen Widerstand gegen die Affirmationen verspürt.

Affirmationen werden von zahlreichen bekannten Politikern zur Vorbereitung genutzt. Das ist nicht verwunderlich, weil ein geringer Aufwand zu einer großen Wirkung führt. Ein Redner, der Affirmationen nutzt, sagt „Ja“ zu sich selbst.