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Anhang in einer Abschlussarbeit

Anhang in einer Abschlussarbeit

Eine Abschlussarbeit muss nicht zwingend einen Anhang enthalten. Gerade bei einer nicht-empirischen Abschlussarbeit ist ein Anhang eher selten. Das hat vor allem mit der Funktion des Anhangs zu tun. Dieser erhält hauptsächlich ergänzende Informationen. So kann der Autor sicherstellen, dass alle wichtigen Informationen enthalten sind, ohne den Lesefluss im Hauptteil zu sehr zu stören. Auch detaillierte Hintergrundinformationen gehören besser in den Anhang. Bei dem Anhang in einer Abschlussarbeit ist allerdings nicht nur genau vorgeschrieben, welche Informationen dieser enthalten darf. Vielmehr gibt es auch klare Richtlinien bezüglich der korrekten Formatierung des Anhangs.

Anhang in einer Abschlussarbeit – welche Funktion erfüllt er?

Der Anhang in einer Abschlussarbeit kann vom Autor wahlweise dazu genutzt werden, um die eigene Argumentation zu stärken. Die Informationen, die unmittelbar im Fließtext erscheinen, sollten so präzise und klar wie möglich sein. Sofern es weitere wichtige Informationen gibt, die nicht unmittelbar in den Hauptteil gehören, für den Leser aber dennoch nützlich und relevant sind, sollten diese im Anhang in einer Abschlussarbeit platziert werden. So kann für einen möglichst kompakten Hauptteil der eigenen Abschlussarbeit gesorgt werden, was wichtig ist, damit die Leser das Interesse nicht verlieren. Allerdings gilt es zu bedenken, dass nicht jeder Leser den Anhang eingehend studieren wird. Daher ist es umso wichtiger, dass der Hauptteil in sich verständlich und vollständig ist – auch wenn der Leser den Anhang nie anschauen sollte. Demnach enthält der Anhang in einer Abschlussarbeit vor allem ergänzende und keine essentiell wichtigen Informationen.

Anhang in einer Abschlussarbeit – welche Elemente kann ein Anhang enthalten?

Abhängig von der Art und dem Thema der Abschlussarbeit kann der Anhang die verschiedensten Informationen enthalten. Dazu zählen zum Beispiel Forschungsergebnisse, die häufig in Form von Abbildungen oder Tabellen dargestellt werden. Hinsichtlich der Quellenangaben, Formatierung, Nummerierung und Überschriften dieser Darstellungen gelten die gleichen Regeln wie im Hauptteil der Abschlussarbeit auch. Die Hauptresultate der eigenen Forschungsarbeit gehören allerdings nicht in den Anhang, sondern in den Hauptteil der Arbeit. Sofern Umfragen und Interviews ein Teil der Abschlussarbeit sind, können weiterführende Informationen dazu ebenfalls im Anhang angeführt werden. Auch Tabellen, Grafiken oder Abbildungen, für die im Hauptteil der Arbeit einfach kein Platz ist, die dem Leser jedoch einen gewissen Mehrwert bieten, können im Anhang aufgeführt werden.

Wie sollte der Anhang einer Abschlussarbeit formatiert werden?

Sofern es einen Anhang gibt, ist dieser im Literaturverzeichnis zu nennen. Bevor die Inhalte des Anhangs im hinteren Teil der Arbeit erscheinen, ist ein Blatt mit dem Titel „ANHANG“ einzufügen. Diese Seite ist nicht zu nummerieren. Alle restlichen Seiten des Anhangs werden hingegen mit römischen Zahlen fortlaufend nummeriert. Dabei knüpft der Anhang unmittelbar an die römische Nummerierung der vorderen Seiten der Arbeit an. Sofern der Anhang sehr umfangreich ausfällt, ist eine Art Inhaltsverzeichnis für den Anhang sinnvoll. Dadurch kann sich der Leser leichter orientieren. Dieses folgt unmittelbar im Anschluss an die Seite mit dem Titel „ANHANG.“ Dort werden die Titel der einzelnen Positionen genauso aufgeführt wie die römischen Seitenzahlen, welche den einzelnen Positionen zugeordnet worden sind. Zudem sollte der Autor bedenken, dass er oder sie im Hauptteil der Arbeit wenigstens an einer Stelle auf den Anhang verweisen sollte.

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