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Apple steigt jetzt in die wissenschaftliche Forschung ein

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Der Weltkonzern Apple hat schon manche Revolution angekündigt. Vollmundige Töne sind in der heutigen Welt der Wirtschaft, des Werbens und des Marketings nichts Neues. Nicht nur Apple, sondern auch viele andere wollen die Dinge für immer prägen, verändern, verbessern und Geschichte schreiben. Aber dieses Mal könnte Apple Wort halten. Es geht dabei nicht wie schon so oft um Smartphones oder Betriebssysteme, sondern um Forschung. Den Beifall leisten nicht nur IT-Freaks, sondern renommierte Forscher an amerikanischen Elite-Universitäten. Denn Apple hat den ResearchKit entwickelt.

Was ist der ResearchKit von Apple?

Der Name ResearchKit steht für eine neuartige Entwicklungssoftware, die für jedermann programmierbar ist. Die einfach zu handhabende Software erlaubt es, Apps für das iPhone zu programmieren, die dann für wissenschaftliche Studien einsetzbar sind. Dies hilft den Forschern bei einem ihrer größten Probleme: passende Probanden zu finden. Die wenigsten klinischen Untersuchungen können über vier- oder gar fünfstellige Zahlen an Probanden verfügen. Aber viele potenzielle Versuchspersonen haben ein iPhone – Apple hat inzwischen 700 Millionen iPhones unter die Leute gebracht. Ein solches Smartphone lässt sich jetzt als Forschungsinstrument nutzen: Die App eines Forschers kann theoretisch auf Millionen von iPhones heruntergeladen werden. So wird nicht nur das Finden und Vernetzen von Versuchspersonen erleichtert, sondern die modernen Geräte haben auch Sensoren, die automatisch Daten aus der gesundheitlichen Entwicklung von Probanden aufzeichnen. Dies bedeutet: eine riesengroße Zahl von Probanden in kurzer Zeit.

Welche Apps gibt es schon?

Es gibt bereits eine App für Asthma-Patienten, mit deren Hilfe herausgefunden werden soll, welche Faktoren Anfälle verschlimmern. Ferner hat man eine App entwickelt, die dabei helfen soll, festzustellen, warum sich manche Patientinnen mit Brustkrebs nach der Behandlung besser erholen als andere. Es gibt Apps für Diabetes mellitus, Parkinson, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Es wird sich zeigen, wie und ob Apple damit die medizinische Forschung erleichtern wird.

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