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Bafög beantragen – das solltest du beachten

Bafög beantragen

Studenten brauchen Geld, das ist klar. Denn leider ist studieren nicht umsonst und anders als der Ausbildung bekommen wir für das Studieren keine Entlohnung, ganz im Gegenteil müssen wir selbst oft noch tief in die Tasche greifen, um die Semestergebühren stemmen zu können. Bei der Frage, wie Studenten ihr Studium finanzieren sollen, geht es fast immer darum, dass Studenten Bafög beantragen müssen. Was man dabei beachten muss, erfahrt ihr hier.

Bafög beantragen – darauf musst du achten

Wenn Studenten Bafög beantragen, sollten sie das zuerst einmal frühzeitig tun. Manchmal dauert es bis zu einem halben Jahr, bis der Antrag endgültig bearbeitet worden ist – zwar bekommt man für die Monate nach Antragstellung eine Nachzahlung, aber diese Monate müssen erst einmal überbrückt werden. Die frühzeitige Beantragung gilt übrigens für jedes Semester wieder! Und immer wieder gilt, dass es sehr lange dauern kann, bis die Bearbeitung durch ist.
Die Frage, ob jeder Bafög beantragen kann, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Erst einmal ist es so, dass Bafög ein zinsfreies Darlehen vom Staat darstellt, das zur Hälfte getilgt werden muss. Eigentlich sind die Eltern verpflichtet, Unterhalt in ausreichender Höhe zu zahlen – können die Eltern das nicht leisten, kann ein Student Bafög beantragen. Unterhaltspflichtig sind Eltern bis zum 27. Lebensjahr ihrer Sprösslinge.
Ab dem 30. Lebensjahr kann man elternunabhängiges Bafög beantragen, das gilt aber nur für Ausnahmefälle und ist schwieriger, bewilligt zu bekommen.
Wer Kinder hat, kann Betreuungsgeld für seine Kinder mit dazu beantragen, das ist oft nicht wenig, also nicht vergessen. Somit erhalten studentische Eltern noch einen kleinen finanziellen Bonus!
Wenn du Bafög bekommst, solltest du deine Unterlagen gut zusammen halten und organisieren, immer wieder sind bestimmte, seltene Dokumente gefragt, die man vorzeigen muss. Je schneller du auf derartige Forderungen eingehen kannst, desto schneller bekommst du Geld.

Ich kann nicht solange auf Bafög warten – was tun?

Die Unis bieten für Studenten, die in finanzieller Bedrängnis kommen, weil ihr Antrag nicht schnell genug bearbeitet wird, einen sogenannten Notfallfonds an. Mit guter und nachgewiesener Begründung ist es möglich, aus diesem zur Überbrückung zu schöpfen.
Außerdem können Studenten auch arbeiten – dann bleibt oft aber zu wenig Zeit für wissenschaftliche Arbeiten, Hausarbeiten oder Klausuren. Da könnte man eventuell einen Ghostwriter engagieren – aber dazu fehlt dann wiederum das Geld.
Also gibt’s einige Monate lang Nudeln mit Ketchup. Damit bist du sowieso die Nummer eins bei allen Kindern!

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