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Begrenzter Wohnraum für Studenten

Begrenzter Wohnraum für Studenten

An der Universität Hamburg wurden Erstsemestler in einer Turnhalle unterquartiert, die dort in Schlafsäcken auf dem Boden schliefen. Der Grund: begrenzter Wohnraum für Studenten in den gängigen deutschen Städten! Die Studentenwohnheime sind überbesetzt und wer in einer WG leben möchte, unterliegt dort einem strengeren Bewerbungsverfahren, als bei einem Ausbildungsplatz: Trinkst du Bier? Kannst du kochen? Und am wichtigsten: dich an verabredete Putzpläne halten?
Jedenfalls haben es Studenten schwer, in großen deutschen Städten eine bezahlbare Bleibe zu finden. Das gilt allerdings auch für studierende Eltern. Aber mit ein bisschen Engagement und Kreativität lässt sich oft ein Schlafplätzchen finden.

Studentenwohnheim und Wohngemeinschaft – Wo komme ich als Studierender unter?

Studentenwohnheime sind oft überbesetzt, aber eine Bewerbung schadet trotzdem nicht: Einige Zimmer werden schlichtweg ausgelost. Ansonsten herrscht das „Windhundprinzip“: Wer zuerst kommt, malt zuerst.
Für Familien gibt es oft Zweizimmer-Appartements, die an Studierende mit Kindern vergeben werden. Das schöne an diesen ist nicht nur der günstige Preis, sondern auch das Zusammenleben mit anderen studierenden Eltern. An meiner Universität gibt es außerdem ein Studentenwohnheim nur für alleinerziehende Eltern.

Hilft das alles nichts, kann man eine Wohngemeinschaft suchen. Wie oben bereits erwähnt, sind diese allerdings recht intime Zirkel, die oft hohe Auflagen bei Neuaufnahme haben, weil begrenzter Wohnraum für Studenten keine Seltenheit ist.  Deshalb mein Tipp: einfach selbst eine WG gründen. Auch Eltern könnten dies probieren und sich nach anderen, Wohnraum suchenden, Eltern Ausschau halten.

Mehrere Generationen unter einem Dach – man hilft sich gegenseitig

Für den ein oder anderen wäre auch eine Alternative, sich mit einem älteren Menschen zusammen zu tun. Einige Menschen freuen sich, wenn sie einem jungen Studenten ein Zimmer für wenig Geld vermieten können und ihn dieser unterstützt – sei es nun im Haushalt, im Garten oder beim Einkaufen – hier hilft man sich gegenseitig und oft entstehen dabei konstruktive Freundschaften, wenn weit voneinander entfernte Generationen miteinander zurecht kommen müssen.

Letzendlich findet sich immer etwas, auch wenn es manchmal einige Zeit des Suchens beansprucht – an unserer Universität schläft mittlerweile niemand mehr in einer Turnhalle, auch wenn das Problem – begrenzter Wohnraum für Studenten – noch immer nicht zufriedenstellend gelöst worden ist.

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