HomeBlogDas Lesen von wissenschaftlichen Texten erfordert Übung

Das Lesen von wissenschaftlichen Texten erfordert Übung

Lesen von wissenschaftlichen Texten

Wir erinnern uns an die Schulzeit: Deutsch in der ersten Stunde, man hat den Text zur Hausaufgabe nicht gelesen, also überfliegt man die paar Zeilen im Bus am frühen Morgen und wirkt eine Stunde später trotzdem so, als habe man Stunden mit aufwändigen Interpretationen des Textes zugebracht. In der Uni ist das leider nicht mehr möglich, das Lesen von wissenschaftlichen Texten braucht Zeit und vor allem auch die Bereitschaft, am Verständnis zu arbeiten.

Das Lesen von wissenschaftlichen Texten muss erprobt sein

Richtig: Das Lesen von wissenschaftlichen Texten erfordert Übung! Solche kann man in der Regel nicht schnell in der Bahn überfliegen und trotzdem Glanzleistung im Seminar erbringen. Wer den Inhalt wirklich verarbeiten möchte, muss schon zu weiteren Werkzeugen greifen: Papier und Stift zum Beispiel.

Tipps für das Lesen von wissenschaftlichen Texten

Viele markieren beim erstmaligen (ja, wissenschaftliche Arbeiten sollte man mehr als einmal lesen) Lesen von wissenschaftlichen Texten wichtige Passagen mit einem Marker. Am Rand des Textes kann man sich zur Strukturierung des Inhaltes einige Notizen machen. Beim zweiten Lesen sollte der Student weitere Notizen anfertigen – mit einem Stift auf einem extra Papier. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Einige entwerfen MindMaps, um den Inhalt sorgfältig zu strukturieren, wiederum andere halten den Inhalt lediglich chronologisch in Stichpunkten fest.

Notizen sind beim Lesen von wissenschaftlichen Texten unumgänglich, da der Inhalt der gelesenen Texte in der Regel so umfangreich ist, dass man ihn nicht einfach so im Kopf behalten und dort auch effektiv weiter verarbeiten kann. Besonders beim Verfassen von Hausarbeiten spielen zielgerichtete Notizen, die den Textinhalt grob strukturieren, eine wichtige Rolle.
Beim dritten Lesen von wissenschaftlichen Texten hat man nicht nur einiges kapiert, sondern schon vieles im Kopf. Beim dritten Lesen behält man es auch im Kopf und sammelt hier und da noch wichtige Details ein, mit denen man im Seminar tatsächlich glänzen kann.
Wer so vorgeht, erkennt auch ziemlich bald den Unterschied zwischen dem bloßen Lesen von wissenschaftlichen Texten und dem Studieren von Texten.

Comments(0)

Leave a Comment