HomeBlogDie häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben

Die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben

Die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben

Die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben können zu einem sofortigen Bewerbungs-Killer werden. Denn auch wenn der Kandidat für die ausgeschriebene Position perfekt qualifiziert ist, können formale Fehler bei der Bewerbung das sofortige Aus bedeuten. Damit sich die Bewerber auf der Suche nach einer neuen Anstellung kein fieses Eigentor schießen, gilt es die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben, auf die wir nachfolgend näher eingehen möchten, unbedingt zu vermeiden.

Die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben: Bewerbungen, die zu ego-zentriert sind

Die meisten Bewerber haben in der Schule gelernt, dass sie in einem Bewerbungsschreiben ihre eigenen Stärken und Qualifikationen hervorheben sollen. Das allein ist jedoch nicht ausreichend, um eine sehr gute Bewerbung zu schreiben, auf die schon bald eine Einladung zum Bewerbungsgespräch folgt. Vielmehr gilt es die Informationen zu den eigenen Stärken und Erfolgen so zu verpacken, dass sie für den potentiellen neuen Arbeitgeber attraktiv sind. Natürlich ist eine Einsparung in Höhe von 15 Prozent der operativen Kosten beim bisherigen Arbeitgeber der Bewerber beeindruckend. Allerdings verrät diese Information noch nicht, welches Wissen oder welche Fähigkeiten sich der Arbeitnehmer durch diese Leistung aneignen konnte, von denen auch der neue Chef in Zukunft profitieren kann.

Wer sein Anschreiben nur dazu nutzt, um sich selbst in Szene zu setzen, und darüber die Bedürfnisse des neuen Arbeitgebers ganz vernachlässigt, der hat sehr schlechte Karten. Immerhin zeugen Bewerbungen, die aufzeigen, wie die Fähigkeiten des Arbeitnehmers dem neuen Arbeitgeber dienlich sein können, auch davon, dass sich der Bewerber eingehend mit dem Unternehmen beschäftigt hat. In diesem Zusammenhang zeigt sich, inwiefern der Bewerber die tatsächlichen Anforderungen der Stelle verstanden hat und zum Stellenprofil passt. Wer es versäumt, seine eigenen Qualifikationen zumindest gedanklich in den Dienst des neuen Arbeitgebers zu stellen, wird mit seiner Bewerbung daher tendenziell eher scheitern.

Die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben: Ideenlose Anschreiben mit lauter leeren Phrasen

Die zuständigen Personalbeauftragten, die nach einem passenden Kandidaten für eine Stelle in ihrem Unternehmen suchen, tun häufig nichts anderes, als den ganzen Tag Bewerbungen zu lesen. Angesichts der großen Anzahl von Bewerbungen fallen die ideenlosen Anschreiben nicht nur schnell auf, sondern sorgen auch dafür, dass sich der Leser langweilt. Das schmälert die eigenen Erfolgschancen ungemein. Massenbewerbungen, die sich in ihrem Wortlaut kaum unterscheiden und bei denen der Bewerber nicht konkret auf das Unternehmen, bei dem er sich bewirbt, eingeht, sind daher nicht zu empfehlen. Personalern wird die Bequemlichkeit der Bewerber sofort auffallen, so dass dies fast immer zu einer Absage führt.
Die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben beziehen sich allerdings nicht nur auf solche Massenanschreiben. Vielmehr gibt es auch leere Phrasen, die in viel zu vielen Anschreiben verwendet werden. Zu allgemein sollten sich die Bewerber bei der Beschreibung ihrer Fähigkeiten also nicht halten, sondern besser ins Detail gehen. Ihre Kommunikationsfähigkeit bekunden schließlich die meisten Bewerber. Doch was ist damit eigentlich genau gemeint?

Auch andere Phrasen, die vor allem von ihrer fehlenden Aussagekraft gekennzeichnet sind, sind besser zu meiden. So gibt es zum Beispiel klassische Sätze, mit denen viele Bewerber ihr Anschreiben eröffnen. Die Phrase „Mit großem Interesse habe ich…“ wird in diesem Zusammenhang häufig genutzt. Letztendlich handelt es sich dabei jedoch um verschwendete Worte. Denn die Wörterzahl eines Anschreibens ist streng begrenzt. Warum also den wertvollen Platz mit solch wenig gehaltvollen Aussagen vergeuden, die nichts über das Können des Bewerbers verraten? Anstatt dessen sollte jeder Satz mit Bedacht ausgewählt werden und möglichst wichtige Informationen für die eigene Bewerbung transportieren.

Hoch- oder Tiefstapeln unbedingt vermeiden!

Die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben resultieren mitunter auch aus dem hohen Konkurrenzdruck, dem sich viele Bewerber ausgesetzt sehen. Häufig gibt es nicht nur unzählige Bewerber für eine einzige offene Stelle, sondern die Erwartungen der Arbeitgeber sind so hoch, dass diese kaum zu erfüllen sind. Daher fühlen sich leider viel zu viele Bewerber dazu veranlasst, ihre Bewerbung zu schönen und Qualifikationen aufzulisten, über die sie gar nicht tatsächlich verfügen. Das ist natürlich keine gute Idee, da der Schwindel früher oder später ohnehin auffliegen wird. Falls die Lüge nicht schon im Vorstellungsgespräch auffliegt, wird sie spätestens im Arbeitsalltag kurze Beine haben und zu einer Kündigung noch während der Probezeit führen.
Derartiges Hochstapeln ist jedoch nur ein möglicher Fehler bei einem Bewerbungsschreiben. Immerhin gibt es ebenso Bewerber, die eher als Tiefstapler zu bezeichnen sind. Wer sein Licht unter den Scheffel stellt, vergibt damit wohlmöglich eine wertvolle Chance auf einen echten Traumjob. Besonders bei Frauen, die ihre Fähigkeiten oft schlechter einschätzen oder darstellen, als dies in der Realität der Fall ist, ist dieses Phänomen in der Praxis leider viel zu häufig zu beobachten. Bei einer Bewerbung geht es schließlich unter anderem auch darum, dass der Bewerber für sich selbst wirbt.

Daher sollte man die eigenen Fähigkeiten möglichst ehrlich beschreiben und sich ruhig etwas zutrauen. Ihre bisher größten beruflichen Erfolge oder Auszeichnungen sollten die Bewerber in ihrem Anschreiben daher durchaus erwähnen. Das gilt jedoch nur dann, wenn diese auch für den neuen Arbeitgeber von Vorteil sind. Immerhin ist eine Bewerbung keine reine Werbeveranstaltung, sondern sollte auch den Mehrwert für den neuen Arbeitgeber klar hervorheben.

Formale Fehler bei Bewerbungen

Zudem gibt es eine Reihe von formalen Fehlern, die nach wie vor leider viel zu vielen Bewerbern unterlaufen. Dazu zählt zum Beispiel eine inkorrekte oder gänzliche fehlende Anrede. Auch Rechtschreibfehler bei dem Namen des Unternehmens oder der Adresse der betreffenden Firma sind unbedingt zu vermeiden. Gleiches gilt für eine mangelhafte Rechtschreibung und Grammatik im Allgemeinen. Wer weiß, dass er in diesem Bereich Schwächen aufweist, sollte sich unbedingt an eine Dritte Person wenden, um das eigene Anschreiben korrigieren und gegenlesen zu lassen. Auch im Internet gibt es nützliche Tools, die den Bewerbern bei der Rechtschreib- und Grammatikprüfung behilflich sein können.

Außerdem sollten die Bewerber davon absehen, eine unseriöse E-Mail-Adresse bei der eigenen Bewerbung anzugeben. Z. B. Hase137@gmail.com oder Love85@web.de sind keine E-Mail-Adressen, die sich für eine Bewerbung anbieten. In diesem Fall ist es besser, wenn der Bewerber eine neue E-Mail-Adresse kreiert, die aus seinem Vor- und Nachnamen besteht. In diesem Zusammenhang ist gleichermaßen darauf zu achten, dass die Angaben des Absenders vollständig sind. Neben der E-Mail-Adresse dürfen die komplette Postadresse sowie die Telefonnummer des Bewerbers auf keinen Fall fehlen.

Comments(0)

Leave a Comment