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Erik Axel Karlfeldt

Erik Axel Karlfeldt

Erik Axel Karlfeldt wurde 1864 in Schweden geboren. Er entstammte einer Bauernfamilie und wuchs auf dem Land in der historischen schwedischen Provinz Dalarna auf. Er besuchte das Gymnasium, legte im Jahre 1885 sein Abitur ab und studierte dann unter anderem Literatur in Uppsala. In den Jahren zwischen 1892 und 1912 wirkte er schließlich als Lehrer und als Bibliothekar. Während dieser Zeit publizierte Erik Axel Karlfeldt seine ersten Lyrikbände. Die Motive seiner Verse resultierten vor allem aus persönlichem Erleben und aus der Heimatgeschichte Erik Axel Karlfeldt wurde Schwedens beliebtester Dichter

1904 wählte man Erik Axel Karlfeldt zum Mitglied der Schwedischen Akademie. Von 1912 bis zu seinem Tode hatte er sogar das Amt des Sekretärs der Schwedischen Akademie inne. Im Jahre 1917 verlieh ihm die Universität Uppsala, an welcher er auch studiert hatte, die Ehrendoktorwürde. Im Frühjahr 1931 erkrankte er schwer an Bronchitis und starb schließlich daran. Er wurde auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde beigesetzt. 1931 wurde Erik Axel Karlfeldt schließlich der Nobelpreis für Literatur für sein gesamtes lyrisches Werk zugesprochen. Damit ist er der einzige Literaturnobelpreisträger, welcher den Preis jemals posthum erhielt. Zwar war Erik Axel Karlfeldt bereits im Jahre 1918 für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen worden, hatte jedoch als Sekretär der Schwedischen Akademie den Preis stets abgelehnt. Er hinterließ ein umfangreiches lyrisches Werk. Auch in deutscher Sprache erschienen jeweils im Jahre 1938 und 1969 zwei Gedichtbände von ihm.

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