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Ernest Rutherford

Ernest Rutherford

Ernest Rutherford, 1. Baron Rutherford of Nelson, wurde im Jahre 1871 in Spring Grove geboren. Er entstammte einer Familie, welche bereits vor längerer Zeit nach Neuseeland immigriert war. Finanziert durch ein Stipendium vom Marlborough Education Board, besuchte Ernest Rutherford zunächst das Nelson College. Hier spielte er in der Rugby-Mannschaft und betätigte sich als Schulsprecher. Das besondere Interesse von Ernest Rutherford galt jedoch der Mathematik. Er studierte daher dieses Fach und gleichzeitig auch Naturphilosophie an der Universität Christchurch. Hier wurde schließlich auch noch Rutherfords Interesse an der Physik geweckt. Er erlangte die Graduierungen als Bachelor of Arts und schließlich auch als Master of Arts und veröffentlichte erste wissenschaftliche Artikel über den Einfluss hochfrequenter Hertzscher Wellen auf den Magnetismus des Eisens.

Ernest Rutherford ruht in der Westminster Abbey nahe Sir Isaac Newton

Ernest Rutherford schrieb schließlich auch seine Doktorarbeit über die Auswirkungen von elektromagnetischen Wellen auf den Magnetismus des Eisens. Er erhielt zunächst ein wissenschaftliches Stipendium für die Universität Cambridge und konnte dort zur Leitfähigkeit von Gasen forschen, welche er mit der erst kürzlich entdeckten Röntgenstrahlung auszulösen pflegte. 1898 folgte Rutherford schließlich einem Ruf an die McGill-Universität nach Montreal in Kanada. Er arbeitete und forschte hier bis zum Jahre 1907. In jenem Jahr wurde ihm dann der Nobelpreis für Chemie verliehen, da er erkannt hatte, dass chemische Elemente radioaktiv zerfallen können und dass die dabei entstehende Strahlung sich in Alpha-, Beta- und Gammastrahlung unterteilen lässt. Ab 1907 wirkte er wiederum in England, wo er an der Universität Manchester lehrte. Während des Ersten Weltkrieges hielt sich Rutherford in den USA auf, um hier an Möglichkeiten zur U-Boot-Abwehr mitzuwirken. 1919 kehrte er zurück nach Cambridge und war von 1925 bis 1930 Präsident der berühmten Royal Society. Ernest Rutherford verstarb im Jahre 1937 und wurde in der Westminster Abbey nahe Sir Isaac Newton beigesetzt.

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