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Francis William Aston

Francis William Aston

Francis William Aston kam im Jahre 1877 in Harborne zur Welt. Nach dem Abschluss der Schule studierte Francis William Aston zunächst erst einmal Chemie und später auch in Birmingham Physik. Nach dem Abschluss seines Studiums konzentrierte sich Francis William Aston auf Forschungen zur Gasentladungsröhre und entdeckte hierbei den nach ihm benannten Astonschen Dunkelraum. 1909 forschte er schließlich in Cambridge über Neonisotope. Bis zum Ersten Weltkrieg hielt er dann Vorlesungen am berühmten Trinity College.

Francis William Aston trug zur Entwicklung des ersten Massenspektrometers bei

Der Erste Weltkrieg unterbrach zunächst die Forschungsarbeit und auch die Lehrtätigkeit von Francis William Aston. Erst im Jahre 1919 konnte er schließlich wieder zu seiner Arbeit zurückkehren und begann nun, den ersten elektromagnetischen Massenspektrographen zu entwickeln. Mit diesem Gerät gelang es Francis William Aston dann schließlich, insgesamt mehr als 200 aller 287 natürlich vorkommenden Isotope zu verifizieren. Im Jahre 1919 prognostizierte er außerdem, dass Wasserstoff imstande sei, zu Helium zu fusionieren. Im Jahre 1922 wurde ihm „für seine Entdeckung von Isotopen, darunter weitgehend die nicht-radioaktiver ” Elemente unter Zuhilfenahme seines Massenspektrographen und für seine Formulierung der ‚Regel der Ganzzahligkeit‘” der Nobelpreis für Chemie verliehen. Francis William Aston war Mitglied der Royal Society und Träger der Royal Medal der Royal Society. Er starb im Herbst des Jahres 1945 im britischen Cambridge. Besonders seine wissenschaftlichen Publikationen zu den Isotopen aus dem Jahre 1922 gelten bis heute als herausragende wissenschaftliche Leistung. Ebenso seine Veröffentlichung über Massenspektren und Isotopen, welche im Jahre 1933 erschien. Nach ihm wurde die “Astonsche Isotopenregel” benannt, welche besagt, dass chemische Elemente mit ungerader Ordnungszahl nie mehr als zwei Isotope besitzen, während jedoch chemische Elemente mit gerader Ordnungszahl bedeutend mehr Isotope aufweisen können. Um ihn zu ehren, wurde ein Krater auf dem Erdmond „Aston“ genannt.

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