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GENERATION Y

Generation Y

Mit dem Begriff Generation Y wird die Bevölkerungsgruppe bezeichnet, die zwischen dem Jahr 1977 – 1998 zur Welt gekommen ist. Die Bezeichnung ist eine logische (alphabetische) Folge Generation X, allerdings grenzt sie sich von der Generation Z ab. Überdies hat der Buchstabe Y im Englischen die gleiche Aussprache wie „why“, d. h. „warum“. Generation Y stellt sich ständig die Frage und sucht nach dem Sinn des Lebens.

GENERATION Y – Merkmale

Medien kreieren ein utopisches Bild von starken, freien, selbstbestimmten  und erfolgreichen Generation Y. Die Ypsiloner sind angeblich wie in folgender Beschreibung:

  • Erste Generation, die in einer technologisch-mobilen Zeit aufgewachsen ist und in den neuen digitalen Geräten bewandert ist.
  • Eine relativ gut ausgebildete Generation, deren Vertreter über einen Hochschulabschluss verfügen. Investition in die Bildung ist eine Priorität und ein Schlüssel zur Karriere.
  • Sie steht für Selbstverwirklichung auf privater und beruflicher Ebene und sucht die Work- und Life-Balance.
  • Generation Y hat hoche Anforderungen hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und berufliche Weiterentwicklung.
  • Selbstbewusste und ehrgeizige Menschengruppe, die genau ihre Ziele kennt.
  • Diese Generation verfolgt ihre Ziele, plant aber nicht streng ihr Leben. Sie ist flexibel, frei, unabhängig und kennt einen Notausgang zu jeder Situation.
  • Sie ist offen und tolerant. Neue Familienkonstellationen und –modelle sind ihre Merkmale. Homoehen, Geschlechtergleichstellung, Väterzeit lösen keine Kontroversen aus. Offen spricht man von bewusster Schwangerschaftsplanung und bewusster Kinderlosigkeit.
  • Für die Generation Y ist Umgang mit Internet und neuen Medien sehr wichtig. Die Ypsiloner sind ständig erreichbar und einsatzbereit, arbeiten online, knüpfen und pflegen Freundschaften im Netz. Soziale Netzwerke sind unentbehrlicher Teil ihres Lebens, wo sie über ihren Alltag berichten.

Generation Y und die Wirklichkeit

Sie ist in der Wirklichkeit nicht so stark, unabhängig und glücklich. Schon während des Studiums vertragen viele Studenten dieser Generation das Tempo nicht und brauchen leistungssteigernde Mittel, leiden unter Depression, sind von Prokrastination betroffen oder brechen das Studium ab. Sie leben unter Druck und Stress. Erste berufliche Erfahrungen zeigen, dass die Arbeitswelt skrupellos ist und jeder austauschbar ist. Nicht die Job-Einsteiger geben den Ton an, sondern die Arbeitgeber. Und es ist erst der Anfang…

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