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Harold C. Urey

Harold C. Urey

Harold C. Urey kam 1893 in Walkerton im Bundesstaat Indiana zur Welt. Er studierte zunächst an der University of Montana Zoologie und erwarb hier im Jahre 1917 den Bachelor-Titel. Er wechselte später zum Fach Chemie und schrieb schließlich im Jahre 1923 an der University of California in Berkeley seine Doktorarbeit über „Die Verteilung der Elektronen in den Energieniveaus des Wasserstoffatoms und thermodynamische Berechnungen zu gasartigen Molekülen“. Anschließend wirkte er als Instructor für Chemie und Associate für Chemie bei der Barrett Chemical Company, an der University of Montana, an der Universität Kopenhagen und an der John Hopkins University. 1929 wurde Harold C. Urey Professor an der New Yorker Columbia University, später lehrte er auch an der University of Chicago und in San Diego an der University of California. 1970 wurde Harold C. Urey schließlich emeritiert.

Harold C. Urey wirkte am Manhattan-Projekt mit

Harold C. Urey beschäftigte sich hauptsächlich mit der Trennung von Isotopen und mit den Spektren von Atomen und Molekülen. Er entdeckte 1931 das sogenannte Deuterium, den schweren Wasserstoff und erhielt dafür schließlich im Jahre 1934 den Nobelpreis für Chemie. Während des gesamten Zweiten Weltkriegs war er mit seinem Team sehr stark in das berühmte Manhattan-Projekt involviert und gehört somit zu den Vätern der Atombombe. In seinen späteren Lebensjahren wendete er sich insbesondere der Erforschung der Frühstadien von Planeten und der Uratmosphäre und damit letztendlich der wissenschaftlichen Erforschung der Entstehung des Lebens im Universum zu. Er entwickelte das berühmte Miller-Urey-Experiment zur Simulation der Uratmosphäre auf der Erde im Labor. Harold C. Urey war auch Träger der Goldmedaille der Royal Astronomical Society, Fellow der American Physical Society und Mitglied der National Academy of Sciences. Harold C. Urey verstarb im Jahre 1981 in Kalifornien. 1985 wurde ein Mondkrater nach ihm benannt.

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