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Leistungssteigernde Mittel als ein Weg zum Lernerfolg

Leistungssteigernde Mittel

Jeder will erfolgreich sein, viele um jeden Preis. Prokrastination, Dauerstress, Überforderung – Studenten suchen ein goldenes Mittel gegen ihre Probleme und treffen auf leistungssteigernde Mittel. Kaffee, Energy Dirnks etc. reichen nicht mehr aus. Wie verschiedene Studien belegen, greifen immer mehr Studenten nach sog. Wundermitteln, um die Studienzeit zu bewältigen. Das populärste Hirndoping ist Ritalin, auf der langen steht auch bspw. überdies Beta-Blocker und Modafinil. Die Einnahme der Substanzen soll die Leistung und somit die Chancen in Zukunft auf einen guten Arbeitsplatz steigern. Die Versuchung ist groß, die Tendenz steigt.

Leistungssteigernde Mittel: Ritalin

Als Hirndoping werden Mittel bezeichnet, die zur Leistungssteigerung beitragen. Die Substanzen sind rezeptpflichtig und angeblich schwer zugänglich. Ritalin wird Kindern verschrieben, die an ADHS leiden. Nach der Einnahme sind sie konzentrierter, produktiver und arbeiten effektiv. Studenten wollen ebenfalls produktiver und kreativer sein, somit besorgen sie sich das Mittel. Sie nehmen das Wundermittel, um den Schlafverlangen zu überstehen und mehr zu schaffen. Schon eine Tablette hilft, um ca. fünf Stunden wach zu bleiben und das Gehirn auf vollen Touren zu bringen. Probleme mit Konzentration, Aufmerksamkeit und Motivation verschwinden im Handumdrehen. Ritalin beinhaltet Methylphenidat, das für Unterdrückung von Müdigkeit und Leistungssteigerung verantwortlich ist. Außerdem hemmt das Mittel die Warnsignale wie Hunger, Durst oder Übermüdigkeit. Der Betroffene ist imstande, sich ohne Probleme auf eine Sache zu fokussieren, bspw. Schreiben einer Hausarbeit oder Vorbereitung eines Referats, das am nächsten Tag abgegeben werden müssen.

Leistungssteigernde Mittel: helfen sie wirklich?

Es ist fragwürdig, ob leistungssteigernde Mittel wirklich helfen. Auf kurze Sicht bringen sie erwünschte Effekte, allerdings können sie auf lange Sicht schaden. Die Liste der Nebenwirkungen, die auf Beipackzettel beigefügt ist, hinterlässt keinen Zweifel: Kopfschmerzen, kein Appetit, Magen-, Herzprobleme, Schlaflosigkeit, Angstzustände und sogar Herztod. Und was wenn das Mittel von Gesunden und nicht von Kranken eingenommen wird… Ist es gesund für die Psyche und den Körper, wenn man lange nicht schläft, nicht isst, nicht trinkt und ständig auf vollen Touren ist? Jeder kann sich selbst diese Fragen beantworten.

Es lässt sich nicht eindeutig beantworten, ob „dopende“ Studenten erfolgreicher sind, da es sich in diesem Fall um eine Dunkelziffer handelt.

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