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Nanopartikel filtern Schadstoffe aus Wasser und Böden

Nanopartikel filtern Schadstoffe

Natürlich wissen Sie, dass in Kläranlagen Schmutzstoffe und toxische Substanzen aus dem Abwasser herausgefiltert werden. Nun kann der entsprechende Methodenkatalog um ein weiteres bedeutendes Kapitel erweitert werden. Wenn Pestizide oder Rückstände von Medikamenten in das Wasser geraten, können diese nun effektiv von kleinen Nanoteilchen abgefangen werden: Nanopartikel filtern Schadstoffe. Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten haben diese Methode mit Nanopartikeln auf der Basis von Kunststoff erfunden. Es handelt sich dabei um Robert Langer und seine Kollegen am Massachusetts Institute für Technology (MIT, Cambridge).

Nanopartikel filtern Schadstoffe: Wie funktioniert die neue Methode?

Die Nanopartikel, die die Schadstoffe herausfiltern, sind in ihren Auswirkungen auf die Gesundheit weitgehend unbekannt. Daher ist es wichtig, dass sie selbst auch wieder abgefiltert werden können. Aus diesem Grunde wurden die Nanopartikel aus Polyethylenglykol und Polymilchsäure hergestellt. Diese Substanzen sind biologisch abbaubar. Die Nanoteilchen entwickelten sich im Versuch in einer flüssigen Lösung. Anschließend wurden die Nanoteilchen in Wasserproben gegeben, die mit 22 verschiedenen gesundheitsschädlichen Schadstoffen versehen waren. Dabei waren Hormonrückstände, Medikamente und giftiger aromatischer Kohlenwasserstoff. Die Nanoteilchen haben einen hydrophoben (d. h. wasserliebenden) Kern, der diese Stoffe teilweise oder vollständig aufnimmt. Dann wurde ultraviolettes Licht auf die Probe gestrahlt. Dies hatte zur Folge, dass die Außenhülle dieser Teilchen zerstört wurde. Aufgrund dessen verklumpten die Nanoteilchen und ließen sich einfach herausfiltern.

Weitere Tests dieser Reihe

Nanopartikel filtern Schadstoffe vielerlei Art: Auch Weichmacher (Phtalate), Triclosan, Ethinylestradiol und Bisphenol A konnten mit diesem Verfahren gut entfernt werden. Nanopartikel filtern Schadstoffe nicht nur in Wasser, sondern auch in kontaminierten Böden.

Sind die Nanopartikel brandneu?

Nanopartikel filtern Schadstoffe – das Grundprinzip hierfür ist seit Längerem bekannt. Nanoteilchen haben eine recht große Oberfläche und können mit dieser Oberfläche toxische Stoffe gut aufnehmen. Aber bisher bestand das Problem, dass die Nanopartikel nicht wieder herausgefiltert werden konnten. Nun ist es gelöst! Die Zukunftsvision: Man könnte Nanoteilchen, die Schadstoffe filtern speziell für bestimmte toxische Substanzen entwickeln, die sich ebenfalls verklumpen und herausfiltern lassen.
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