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Neue Früherkennung: Krebs bei Frauen frühzeitig diagnostizieren

Früherkennung

Es ist möglich, dass bald ein Frühwarnsystem für die Krankheit Krebs vorhanden sein wird. Standort der bahnbrechenden Forschung ist das University College in London, genauer: ein Forschungskonsortium der Europäischen Kommission, genannt EpiFemCare. Hier sollten die gefährlichsten Krebsformen für Frauen (Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs) untersucht und eine neue Früherkennung gefunden werden. Ziel war es, den Krebs früher als bisher zu entdecken. Diese Früherkennung könnte nun gefunden sein, wie Martin Widschwendter aus Österreich berichtet. Widschwendter arbeitet für dieses Projekt und war an der Entwicklung eines Bluttests beteiligt, der Alarm schlägt, sobald ein Brustkrebs zu wuchern beginnt – nicht erst wesentlich später.

Wie man Brustkrebs früher erkennen kann

Mit dieser Früherkennung werden Veränderungen im Erbgut in Molekülen erkannt, die aus dem Tumor ins Blut kommen. Genauer ist dies ein bestimmtes Muster aus chemischen Anhängseln, nämlich Methylgruppen, an der Molekülstruktur des Erbguts. Natürlich sind diese Forschungsergebnisse auch für Studierende interessant. Man kann sich vorstellen, dass nun wissenschaftliche Arbeiten über dieses Thema verfasst werden. Wenn Sie z. B. Ihre Masterarbeit schreiben lassen wollen, hilft Ihnen ein professionelles Ghostwriting weiter. Das Thema könnte auf den Versuchen aufbauen, die zurzeit laufen: Die neue Früherkennung für Brustkrebs bei Frauen wird derzeit an 100.000 Blutproben von Frauen getestet. Bisherige Ergebnisse werden als vielversprechend eingeschätzt. Bald soll ein Praxistest unter Praxisbedingungen im südlichen Deutschland und der Schweiz stattfinden. Wenn alles weiterhin so gut läuft wie bisher, könnte dieser Bluttest bald die Mammografie als Verfahren der Früherkennung ablösen. Das rechtzeitige Diagnostizieren von Krebs kombiniert mit effektiveren Therapien wird als zukunftsweisend angesehen.

Früherkennung auch für andere Krebsarten?

Langfristig sollen ähnliche Methoden der Früherkennung bei vielen Krebsarten die bisherigen Varianten ablösen. Als kritisch werden gewertet u. a.:

  • Die Mammografie bei Brustkrebsverdacht
  • Die Bestimmung des PSA-Wertes bei Prostatkrebsverdacht
  • Die Darmspiegelung ist zwar zur Früherkennung durchaus geeignet, aber sehr unbeliebt und wird selten durchgeführt.
  • Aber selbst wenn es nur gelingen würde, die Methode für Brustkrebs zu etablieren, wäre dies lebensrettend für Tausende Frauen.

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