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Neue natürliche Methode gegen Ölpest entdeckt

natürliche Methode gegen Ölpest

Wir alle kennen die schockierenden Bilder aus den Medien: Am Meer irgendwo auf der Welt bricht eine Pipeline oder ein Tanker wird beschädigt. Massen von Öl laufen aus. Weit ausgedehnte Ölverschmutzungen, verseuchte Strände, qualvoll verendete Meerestiere, unbezifferbare Schäden an der Natur. Die bisherigen Methoden gegen die Ölpest muss man als nicht ausreichend bezeichnen – schließlich hat man die Katastrophe oft nicht verhindern oder zumindest auf ein erträgliches Minimum reduzieren können. Spezielle Schiffe, die versuchen, das Öl aufzusaugen oder Substanzen, die das Öl in kleinere Tropfen zerteilen, damit sie zügiger abgebaut werden – all dies konnte die Folgen der Katastrophe nie ganz zum Verschwinden bringen. Nun könnte durch eine neue natürliche Methode gegen Ölpest das Problem gelöst sein.

Die natürliche Methode gegen Ölpest: effektiv und biologisch abbaubar

Das gängige Verfahren gegen den Ölteppich besteht darin, ihn zu verbrennen. Dafür muss er aber eine gewisse Dicke haben. Dies ist nicht immer der Fall, weil der Teppich sich ausweitet. Man kann aber mit sogenannten “Öl-Herdern” den Teppich wieder zusammentreiben. Die bisher verwendeten Stoffe basieren auf Silikon, können nicht natürlich abgebaut werden und stellen eine gewisse Umweltbelastung dar. Nun haben Forscher vom amerikanischen Forschungsprogramm “Gulf of Mexico Research Institute”, welches durch den BP-Konzern finanziert wird, einen Durchbruch erzielt. Es ist ihnen gelungen, neue Öl-Herder als natürliche Methode gegen Ölpest herzustellen. Diese beruhen auf pflanzlicher Basis, werden schneller abgebaut und sind kein allzu großes Problem für die Umwelt.

Wie die neue natürliche Methode gegen Ölpest funktioniert

Die von den Amerikanern entwickelten Substanzen sind oberflächenaktiv. Sie basieren auf einem Alkohol (Phytol). Dieser ist in vielen natürlichen Stoffen vorhanden, z. B. im Grün des Blattes. Eine solche Verbindung weist Wasser ab, wurde aber von den Forschern mit einer Gruppe von Molekülen, die Wasser anziehen, verbunden. So entstanden ausgezeichnete Herder, wie sich im Versuch an Süß- und Salzwasserbehältern zeigte. Dafür wurden Wassertemperaturen von 5 bis 35 Grad verwendet. Das Öl wurde zusammengetrieben, die Dicke des Teppichs nahm zu: bei 5 Grad um das 10-fache in 10 Minuten, bei 35 Grad um das 25-fache. Warum? Die Spannung der Oberfläche an der Grenze zwischen Luft und Wasser wird diesem Verfahren herabgesetzt. Die neuen Herder werden im Wasser innerhalb eines Monats abgebaut.
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