HomeBlogBald ein neues Krebsmedikament durch die Allochemikalien der Pflanzen?

Bald ein neues Krebsmedikament durch die Allochemikalien der Pflanzen?

Ghostwriter für Mikrobiologie

Wissenschaftler um den Forscher Claude Becker am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie (Tübingen) nehmen einen neuen Ansatz in der Krebsforschung in Angriff. Dabei geht es um die Allochemikalien in Pflanzen, die bei der Entwicklung neuer Medikamente gegen Krebs eingesetzt werden sollen.

Wozu brauchen Pflanzen die Allochemikalien?

Nicht nur Tiere, also Lebewesen, die sich fortbewegen können, verteidigen ihr Revier gegen die Konkurrenz, sondern auch die Pflanzen. Dies ist seit Längerem bekannt. Sie können sich zwar keinem Zweikampf stellen, verteidigen aber Ihren Standort mit Chemikalien gegen konkurrierende Pflanzen. Wenn ein Standort die Pflanze gut mit Nahrung, Licht und Wasser versorgt, ist dieser Platz begehrt, auch für das Saatgut anderer Pflanzen. Die Pflanzen geben daher Allochemikalien in den Boden ab. Wenn diese Allochemikalien abgebaut werden, entstehen wiederum Substanzen, die das Keimen und das Wachstum von Konkurrenzpflanzen stören. Wissenschaftler aus Frankreich und Deutschland haben jetzt herausgefunden, dass diese Allochemikalien auch auf genetischer Ebene wirken. Durch sie wird ein Enzym in den Keimlingen der Pflanzen blockiert, das das sichere Abschalten von bestimmten Gruppen von Genen bewirkt. In diesem Prozess werden spezifische Abschnitte des genetischen Materials in dafür vorgesehene Eiweißstoffe verpackt. Dadurch bleiben diese Abschnitte inaktiv. Die Allochemikalien, die die Pflanzen zu ihrem Schutz absondern, unterbinden diesen Vorgang. Das Abschalten der Genabschnitte wird so verhindert. Dies wiederum verändert das Arbeiten der Gene der konkurrierenden Pflanzen so, dass diese nicht mehr wachsen können.

Inwiefern kann man diese Erkenntnis für den Menschen nutzen?

Entscheidend bei dieser neuen Forschung ist die Nutzbarkeit für den Menschen, genauer für den Menschen mit Krebs. Man hat nämlich herausgefunden, dass diese Allochemikalien auf den Menschen bzw. seine Zellen in einer ähnlichen Weise wirken. Die Fragestellung lautet nun: Wie kann man es erreichen, dass diese Stoffe spezifisch auf die Zellen bösartiger Tumore einwirken und ihr Wachstum, ihre ungebremste, pathologische Zellteilung bremsen? Hier ist weitere humanbiologische, chemische, oder medizinische Forschung notwendig. Natürlich würden unsere Ghostwriter Sie bei dieser Forschung unterstützen.

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