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Plagiatsaffäre Daniel Volk

Plagiatsaffäre Daniel Volk

Der Politiker Daniel Volk sah sich im Jahr 2011 wie viele seiner Kollegen von anderen Parteien auch mit einem Plagiatsvorwurf konfrontiert. Dabei ging es um seine Doktorarbeit zum Thema „Die Begrenzung kriegerischer Konflikte durch das moderne Völkerrecht.“ Diese hatte der Mann von der FDP im Jahr 2004 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg eingereicht und daraufhin seinen Doktortitel verliehen bekommen. Bei der Prüfung dieser Dissertation hatte die VroniPlag Plattform jedoch etwas zu beanstanden und bestand daher auf eine Plagiatsprüfung durch die zuständige Kommission der Universität. Im Gegensatz zu Karl-Theodor zu Guttenberg nahm die Plagiatsaffäre Daniel Volk für den Politiker jedoch ein glimpfliches Ende. Er durfte seinen Titel behalten, da die Kommission bei der Prüfung der Arbeit nur minderschwere Plagiatsfälle feststellen konnte. Diese gab die Universität 2013 bekannt.

Der Verlauf der Plagiatsaffäre Daniel Volk im Detail

Als Bundestagsabgeordneter genoss Daniel Volk zum Zeit der Plagiatsvorwurfs natürlich eine gewisse Prominenz. Umso spannender gestaltete sich für die VroniPlag Plattform auch die Prüfung seiner Doktorarbeit. Auf 186 Seiten stellten die Prüfer der Plattform gut ein Fünftel Plagiate fest, weshalb sie ihren Plagiatsvorwurf gegen den FDP-Mann öffentlich machten. Der Politiker selbst gab zeitnah seine Unschuld bekannt. In einem Interview mit dem Spiegel gab Daniel Volk sogar zu bedenken, dass er viele der Vorwürfe nicht einmal nachvollziehen könne. Während diese Strategie bei vielen anderen Politikern nicht aufgegangen ist, hatte Daniel Volk mehr Glück. Die Untersuchungskommission sah keinen Anlass für eine Titelaberkennung oder weitere Maßnahmen gegen den Bundestagsabgeordneten von der FDP. Obwohl seine Arbeit durchaus Unregelmäßigkeiten enthielt, waren diese für die Entziehung des Doktortitels nicht ausreichend. Während der gesamten Plagiatsaffäre Daniel Volk hatte der Politiker seinen Titel übrigens weiter geführt und schien sich seiner Sache auch insgesamt relativ sicher. Die Universität Würzburg ist offenbar zum gleichen Urteil gekommen.

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