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Plagiatsaffäre Doris Fiala

Plagiatsaffäre Doris Fiala

Es sind vor allem viele hochrangige Politiker, die in den letzten Jahren mit ihren mehr oder minder spektakulären oder gar dreisten Plagiatsaffären Schlagzeilen gemacht haben. Während es meist um Doktorarbeiten ging, bei denen gehörig abgeschrieben wurde, musste Doris Fiala im Anschluss an eine eingehende Plagiatsprüfung ihren Master-Titel abgeben. Der Master-Titel in Krisenmanagement und Sicherheitspolitik war der Schweizer Politikerin zwar aberkannt worden. Das hielt sie jedoch nicht davon ab, einen neuen Titel abzustreben. Während die ETH Zürich der Politikerin ihren Titel wegnahm, schreibt diese mittlerweile schon an einer neuen Arbeit.

Weitere Einzelheiten zur Plagiatsaffäre Doris Fiala

Die Schweizer Unternehmerin und FDP-Politikerin musste Ende April 2013 zum ersten Mal die Plagiatsvorwürfe gegen ihre Person über sich ergehen lassen. Ihre Masterarbeit sei in Teilen direkt von Wikipedia sowie von weiteren Quellen übernommen worden. In der Tat räumte auch Doris Fiala als Reaktion auf diese Vorwürfe selbst ein, dass sie bei der Abschlussarbeit für ihren Master of Advanced Studies wohl nicht mit der nötigen Sorgfalt vorgegangen war. Für eine Betrügerin hielt sich die FDP-Politikerin jedoch nicht. Da die ETH Zürich den Fall dennoch prüfen wollte, wurde ein Gutachter eigens beauftragt. Er sollte herausfinden, wie es um den Plagiatsgehalt der Masterarbeit wirklich stand. Sein finales Urteil war leider kein Gutes.

Das Ergebnis der Plagiatsprüfung

Darüber hinaus setzte sich auch die VroniPlag Wiki Plattform äußerst kritisch mit Doris Fialas Masterarbeit auseinander. Im Juli 2013 folgte dann das endgültige Urteil. Da die Politikern in einigen Fußnoten wörtlich zitiert hatte, ohne die Passagen entsprechend als Zitat zu kennzeichnen, wurde ihr der Titel des Masters entzogen. Diese fahrlässigen Handlungen von Fialas hätten den Grundsätzen des korrekten wissenschaftlichen Arbeitens in den Augen der Gutachter einfach nicht entsprochen, wenngleich eine Betrugsabsicht im Rahmen der Plagiatsprüfung nicht nachgewiesen werden konnte. Das war auch der Grund, warum Doris Fiala überhaupt die Chance erhielt, eine neue Masterarbeit zu verfassen und diese einzureichen, um den Mastertitel zum zweiten Mal zu erlangen. Bisher ist die zweite Masterarbeit der Politikerin allerdings noch in Arbeit und wurde nicht bei der ETH Zürich eingereicht.

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