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Was soll eine genderneutrale Sprache bewirken?

genderneutrale Sprache

Letztens bin ich auf einen Artikel gestoßen, dass die Studentin Ilona Grabmaier eine Masterarbeit über die Krise der Männlichkeit verfasst habe, die mit Johanna-Dohnal-Preis geehrt worden ist. Dieser Preis wird seit 2004 ausschließlich an weibliche Nachwuchswissenschaftler verliehen. Um für diesen Preis nominiert zu werden, muss die verfasste wissenschaftliche Arbeit ein feministisches oder Frauen atypisches Themengebiet behandeln.
Die Kommentare unter dem Artikel (stammen wahrscheinlich nur von Männern) lassen an Grabmaier kein gutes Haar. Dabei muss man sich fragen, ob es sich wirklich um ein feministisches Thema handelt?! In der Arbeit geht es ja nicht um die Kritik der fehlenden Männlichkeit, sondern eher um die Feststellung der aktuellen Lage. Durch diese Themenwahl wird eher der Männlichkeit Aufmerksamkeit geschenkt, um diese Lage wieder zu ändern.

Feminismus, Gender-Ideologie

Jetzt stellt sich die Frage, was für eine Bewegung als nächstes kommt. Ich weiß es nicht! Aber eins kann ich Ihnen garantieren, nach all dem werden wir den Maskulinums erwarten können. Männer die auf die Straße gehen, um Ihre Rechte zu kämpfen. Klingt zwar noch absurd, aber das ist noch Zukunftsmusik.
An immer mehr Universitäten wird eine genderneutrale Sprache erwartet. Wer mal so eine Arbeit gelesen hat, weiß wie künstlich die genderneutrale Sprache klingt. Wird durch die genderneutrale Sprache die Vergewaltigungsopferzahl gesenkt oder der Wert der Frau erhöht? Was ist denn bitte falsch am „starken Geschlecht“? War mal der Weltrekord der Frauen in Leichtathletik, Gewichtheben, Radsport, Schwimmen besser als der der Männer zu jener Zeit? Männer sind genetisch bedingt nun mal stärker, schneller, größer! Doch werden Frauen dadurch erniedrigt?! Meines Erachtens gibt es 1000 bessere Wege, der Frau mehr Aufmerksamkeit zu schenken als eine genderneutrale Sprache. Nichtsdestoweniger wird sich dieser Trend in ganz Europa ausbreiten, angefangen bei der Hausarbeit, Examensarbeiten, endend bei Dissertation. Dabei stellt öffentlich keiner diese Frage, da diese politisch unkorrekt ist und man gleich als frauenfeindlich abgestempelt wird, obwohl das nicht stimmt und nur von den Hetzern so dargestellt wird.

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