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Staatspreis für seine Diplomarbeit

Staatspreis für seine Diplomarbeit

Der Student Markus Kurkowski hat den Bayerischen Staatspreis für seine Diplomarbeit im Fachbereich Gestaltung erhalten. Der Absolvent der Hochschule Darmstadt erhielt neben dem Staatspreis für seine Diplomarbeit über barrierefreie Konzeptwohnwagen noch 8 weitere angesehene Preise (u.a VDA Design Award, Reddot Design Award und Hessischen Staatspreis Universelles Design). Der Konzeptwohnwagen „Beyond“ soll speziell Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Reisen um einiges vereinfachen. „Beyond“ kann abgesenkt werden, so dass Menschen mit körperlichen Einschränkungen der Einstieg wesentlich erleichtert wird. Der Wohnwagen-Innenraum ist groß und verfügt über höhenverstellbare Möbel, um möglichst viele Einstellungsmöglichkeiten zu haben, die der jeweiligen körperlichen Einschränkung angepasst werden können.

Den Staatspreis für seine Diplomarbeit hat er sich verdient

Markus Kurkowski wurde während der Konzeptentwicklung vom Prof. Tom Philipps betreut, doch seine Inspiration stammt aus einer Alltagsbeobachtung. Auf Campingplätzen sah er Menschen im Rollstuhl, die sich in ihrem Wohnwagen “quälten”, obwohl die Wohnwagen speziell für ihre Bedürfnisse umgebaut waren. Die umgebauten Wohnwagen sind Kurkowski Meinung nach nicht praktisch genug. Mit seiner Diplomarbeit wollte er das ändern und dazu beitragen, dass auch Menschen mit Einschränkungen das Leben voll genießen können. Den Staatspreis für seine Diplomarbeit hat Markus Kurkowski für sein innovatives Design erhalten, das ein einfaches Ein- und Aussteigen ermöglicht, viel Platz im Innnenraum bietet (mit modualem Schranksystem) und einem Panoramadach, so dass genügend Licht im Innenraum vorhanden ist.

Das Konzept aus der Diplomarbeit wartet auf seine Umsetzung

Bis jetzt ist der in der Diplomarbeit präsentierte Wohnwagen noch ein Konzept, doch das soll sich ändern. Markus Kurkowski sucht nach geeigneten Sponsoren, die das Konzept in die Wirklichkeit umsetzen. Ein paar Hersteller stehen schon im Kontakt mit Markus Kurkowski, allerdings fehlen ihm noch die finanziellen Mittel zur Umsetzung des Konzepts. Der Bedarf sei bei 1,5 Millionen Menschen im Rollstuhl in Deutschland da, bleibt zu hoffen, dass es kein Traum bleibt, sondern tatsächlich auch umgesetzt wird.
Weitere Projekte von Markus Kurkowski gibt es hier.

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