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Studentenleben. Alles, nur ein klein wenig anders!

Studentenleben

Das Abitur überlebt, den Blick auf das Studentenleben gerichtet. Stolz und dennoch wohl wissend, dass mit bedingungslosen Ferien vorerst Pustekuchen ist.
Ach ja, da kratzt sich so mancher Bildungsgierige schon mal am glühenden Haupt.
Wie soll es denn nun weitergehen? Auf der weiten Reise durchs anstehende Studium ist gezielte Planung Programm. Dass dieses notwendige Unterfangen oft nervtötend, gar schwierig ist, weiß der Student bereits im Vorfeld. Also, versucht er, mit selbst erschlossenen Schleichwegen, den größten Stress zu vermeiden.

Studentenleben. Gut und günstig. Möglichst partyfreundlich. Ungestört!

Die Uni ist leider nicht immer um die Ecke. Diese Tatsache bereitet dem angehenden Studenten natürlich zunächst etwas Kopfzerbrechen. Nach einer lauwarmen Morgendusche und einem Yogi-Tee, durchblättert er die Wochenzeitung, surft im Internet und findet etwas, was sich bequem, ausbaufähig und familiär anfühlt.
Oma Frieda, Witwe (72), wohnt gerade wenige Meter vom Unigelände weg und freut sich schon großmütterlich auf den Studenten, indem sie gleich einen Enkel sieht.
Während des herzerfrischenden Telefonats werden alle Eckpunkte ausführlich abgesteckt und dem Studenten wird ganz schnell klar: Oma Frieda lässt ihn gegen ein wenig Hilfe und Unterhaltung in ihrem Haus frei wohnen. Seine Marotten braucht er auch nicht unbedingt abzulegen und ansonsten möchte die lustige Witwe dem jungen Studenten sogar beim Pauken des Uni-Lernstoffs unter die untrainierten Arme greifen. Und da sie ihn am Telefon wegen seiner charmant-witzigen Art sozusagen bereitwillig adoptiert, stellt sie ihm sogar ein nettes Taschengeld für das schwere Studentenleben in Aussicht. Party? Ja, sie macht Schnittchen und Bowle, verkündet sie kichernd.
Na, dass kann ja heiter werden, denkt sich der frohlockende Student. Aber ok! Die perfekte Bleibe scheint gefunden, dann schnell weiter im Studentenleben-Text.

Studienausweis, Studentenkneipe, Mitfahrgelegenheit und Hausarbeiten

Früh übt sich, was ein freizeitbewusster, ausgeglichener Student sein will. Also, geht er raffiniert und spitzbübig zur kontrollierten Arbeitsaufteilung über. Er kann ja schließlich nicht alles allein machen. Drum setzt er auf eine kleine, pfiffige Lockerung der Aufgabenbereiche.
Schnell beantragt er beim Studentenwerk seinen wertvollen Studentenausweis. Mit ihm fällt Sparen leicht und zudem schmückt ihn dieser köstliche „Mitgliedsausweis“ ganz ungemein.
Steuerliche Vorteile. Ja, die wird er natürlich während seiner Studentenzeit auch kräftig nutzen. Und da ihm sein Leibeswohl auf der belegten Zunge liegt, telefoniert er zeitnah mit seinen Kumpels, um zu erfahren, wie das mit der Mensa läuft, in welcher Studentenkneipe es sich besonders schön Klönen lässt…und unfassbar – er schafft es binnen fünf winselnden Minuten einer seiner ahnungslosen, potenziellen Mitkommilitonen als willkommene Mitfahrgelegenheit für sich zu gewinnen.
Ja, das geplante Leben kann so schön sein. Mit Oma Frieda, umgarnten Lakaien…Wenn da nicht noch diese Herzbeben- und Schweißausbrücheverursacher wären. Hausarbeiten, Prüfungen – diese Nervensägen machen dem wonnigen Studentenleben einen klaren Strich durch die schön gestylte Rechnung.

Ghostwriter für wissenschaftliche Arbeiten – gesucht und gefunden!

Damit die Rechnung für den äußerst gestressten Studenten trotzdem aufgeht, informiert er sich im Web über Ghostwriter für Masterarbeit, bei dem er schließlich sein Hausarbeit schreiben lässt. Hausarbeiten gehören für erfahrene Ghostwriter zum kleinen Einmaleins.
Professionell unterstützt, rundum versorgt darf der Student nun fürs Erste die Beine baumeln lassen.
Aber, bitte nicht nachhaltig. Denn Professoren verspeisen faule Studenten gerne zwischendurch und auch zum Nachtisch. Also schön ranhalten, denn wer möchte schon gerne als „Studentenfutter“ enden?

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