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Studium in der Heimatstadt oder mobiles Leben?

Studium in der Heimatstadt

Mobilität – eine der wichtigsten Eigenschaften der Menschen von heute. Der Bologna-Prozess hebt der Begriff hervor und macht ihn zum Hauptmerkmal der Studierenden. Trotzdem entscheiden sich viele Menschen immer noch ihr Studium in der Heimatstadt zu machen und weiterhin bei ihren Eltern zu wohnen. Was ist heutzutage wichtiger: Geborgenheit des Familienhauses oder mobiles Leben? Wir zeigen Ihnen Vor- und Nachteile beider Situationen.

Studium in der Heimatstadt – Vorteile

Studium in der Heimatstadt ist sicherlich bequem und bringt viele Vorteile mit sich. Hier einige von ihnen:

  • Studium in der Heimatstadt ist mit keinem Umzug und Wohnungssuche verbunden. Es ist natürlich auch finanziell profitabel. Sie müssen keine Miete zahlen, keine eigenen Rechnungen begleichen und außerdem geben Sie kein Geld für Heimatreisen aus.
  • Vielen Studenten sind familiäre Beziehungen wichtig. Am Anfang der neuen Etappe haben Sie emotionale Unterstützung bei Ihren Eltern und Freuden, die immer da sind. Aus diesem Grunde wollen sich viele Studenten nicht von ihrem Elternhaus trennen. In dieser Situation kann der Studierende mehr Zeit seiner Familie widmen und sich viel mehr auf das Studium konzentrieren.
  • Darüber hinaus können Sie alte Kontakte pflegen und dazu Ihren Freundenkreis an der Uni zu erweitern.
  • Für viele Stundeten reicht ein Semester an einer anderen Uni (bspw. im Ausland), um seinen Horizont zu erweitern und neue Erfahrung zu sammeln.
  • Stundeten haben wesentlich mehr Zeit für das Schreiben Ihrer Hausarbeit.

Studium fern der Heimat – Vorteile

Studium fern der Heimat ist natürlich auch vorteilhaft und scheint in heutiger mobilen Welt mehr gefragt zu sein:

  • Mobilität ist ein Hauptzeichen des Bologna-Prozesses.
  • Studieren in einem anderen Bundesland oder Staat erweitert Ihren Wissenshorizont und lässt Ihnen über den Tellerrand schauen. Sie lernen die Welt aus einer neuen frischen Perspektive kennen.
  • Der Student kann seinen Lebenslauf bereichern. Auslandsemester, Praktikum, soziales Engagement etc. ermöglichen, eine bessere Arbeitsstelle zu erhalten. Je mehr Erfahrung Sie während des Studiums sammeln, desto attraktiver sind Sie für einen potenziellen Arbeitgeber.
  • Internationale Erfahrungen sind nicht zu unterschätzen. In der Welt bewanderte Menschen sind selbstbewusster und setzen sich klare Ziele.
  • Sesshaftigkeit wird im Gegensatz zur Mobilität als Passivität angesehen und zeugt von mangelnder Flexibilität und Engagement des Studierenden. Für viele Unternehmer sind das relevante Merkmale.
  • Studium in einer anderen Stadt/Staat verlangt mehr Verantwortung und Selbstständigkeit. Der junge Mensch wird schneller erwachsen, dadurch dass er früher auf eigenen Beinen stehen muss. Dies spiegelt sich später in seiner Einstellung wieder: er ist mehr risikobereiter, ergreift öfter Eigeninitiative und trifft schneller Entscheidungen. Sich erst nach dem Studium von seinem Elternhaus abzunabeln, kann viel schwieriger sein und für viele viel zu spät sein, damit sie sich endlich selbstständig machen.

Wie sieht die Situation bei Ihnen aus? Haben Sie das Studium in der Heimatstadt aufgenommen oder zog Sie in die Ferne? Wir warten auf Ihre Erfahrungsberichte im Kommentar.

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