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Svante Arrhenius

Svante Arrhenius wurde im Jahre 1859 in der Nähe von Uppsala geboren. Der spätere Nobelpreisträger verbrachte seine Kindheit und Jugend auf einem Landgut am Mälarsee und erwies sich bereits in der Domschule zu Uppsala als ungewöhnlich begabter Schüler. Zu den Interessengebieten zählten hier insbesondere Mathematik und auch die Physik. Im Jahre 1876 legte er schließlich sein Abitur ab und begann ein Studium der Naturwissenschaften an den Universitäten von Uppsala und Stockholm. 1884 schrieb Arrhenius seine Doktorarbeit zum Thema der elektrolytischen Dissoziation in französischer Sprache unter dem Arbeitstitel „Recherches sur la conductibilité galvanique des électrolytes“.

Svante Arrhenius bereiste halb Europa und war Mitglied zahlreicher Akademien und wissenschaftlicher Gesellschaften

Svante Arrhenius begab sich schließlich auf eine ausgedehnte Reise durch halb Europa, die ihn unter anderem nach Riga, nach Würzburg, nach Graz und Leipzig führte. An allen diesen Stätten konnte er forschen und lehren, ehe er schließlich die Stellung eines sogenannten Labrators für Physik an der Universität Stockholm annahm. Er war Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala, der Schwedischen und der Norwegischen Akademie der Wissenschaften, der der Dänischen und Russischen Akademie der Wissenschaften, der American Academy of Arts and Sciences und vieler weiterer wissenschaftlicher Gesellschaften. Im Jahre 1903 wurde er schließlich in Anerkennung seiner Theorie über die elektrolytische Dissoziation der Nobelpreis für Chemie verliehen. Die Universitäten Heidelberg, Cambridge, Oxford, Greifswald, Leipzig, Groningen, Edinburgh und Birmingham verliehen ihm außerdem die Ehrendoktorwürde. Im Jahre 1905 avancierte er schließlich zum Direktor des Nobelinstituts für physikalische Chemie. Im Sommer 1927 verfasste er seine, allerdings unvollendet gebliebenen, Lebenserinnerungen, ehe er dann im Herbst desselben Jahres den Folgen eines akuten Darmkatarrhs erlag. Svante Arrhenius wurde in seiner Heimatstadt Uppsala beigesetzt.

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