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Was sind häufige Fehler bei Abkürzungen?

Was sind häufige Fehler bei Abkürzungen?

Mögliche Fehlerquellen gibt es bei wissenschaftlichen Arbeiten viele. Nicht nur Grammatik- und Rechtschreibfehler sind an dieser Stelle zu nennen. Denn auch bei der Nutzung von Abkürzungen machen viele angehende Absolventen den einen oder anderen Fehler. Häufige Fehler bei Abkürzungen lassen sich nicht nur mittels der nachfolgenden Tipps vermeiden. Vielmehr ist ein Korrektorat der eigenen Arbeit für die meisten Studenten zu empfehlen. Das hat einen einfachen Grund. Immerhin haben die Studenten ihre Arbeit wahrscheinlich schon sehr oft durchgelesen und über Wochen an ihr gefeilt. Dies führt wiederum dazu, dass viele Autoren irgendwann eine Art Blindheit für ihre eigenen Fehler entwickeln. Umso wichtiger ist es, dass es eine zweite Person gibt, welche die Arbeit noch einmal auf mögliche Fehler kontrolliert, bevor diese beim zuständigen Prüfer eingereicht wird. Denn dann haben auch häufige Fehler bei Abkürzungen keine Chance.

Häufige Fehler bei Abkürzungen – diese Fehler werden am häufigsten gemacht

Wenn es um häufige Fehler bei Abkürzungen geht, sind vor allem die fehlenden Leerzeichen an erster Stelle zu nennen. Häufige Fehler bei Abkürzungen wie diese unterlaufen vielen Studenten, da sie oft gar nicht wissen, dass ein Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben der Abkürzung erforderlich ist. Dabei handelt es sich jedoch um kein reguläres, sondern um ein schmales Leerzeichen, welches in Word mit der Tastenkombination [Strg] + [Shift] + [Leertaste] eingefügt werden kann. Die nachfolgende Liste zeigt auf, wie die korrekte Verwendung dieser drei Abkürzungen inklusive des schmalen Leerzeichens aussieht.
• z.B. – besser: z. B.
• i.d.R. – besser: i. d. R.
• s.o. – besser s. o.

Falls die Abkürzung am Satzende erscheint, ist ein Punkt ausreichend. „z. B..“ am Satzende wäre demnach nicht korrekt. Außerdem ist das Einfügen eines schmalen Leerzeichens nicht bei allen Abkürzungen erforderlich. Bei den nachfolgenden Abkürzungen ist dies zum Beispiel nicht der Fall:
• bspw.
• usw.
• zzgl.
• ca.

Ein geschütztes Leerzeichen stellt sicher, dass eine Abkürzung bei der automatischen Silbentrennung nicht berücksichtigt wird. Aus der Abkürzung „z. B.“ wird dann also nicht „z.“ und „B.“ in einer neuen Zeile, da die Silbentrennung Abkürzungen mit einem geschützten Leerzeichen niemals auseinanderreißt. Darauf gilt es bei Abkürzungen generell zu achten. Häufige Fehler bei Abkürzungen können aber auch eine Datumsangabe betreffen. So wird ein Datum zum Beispiel wie folgt abgekürzt:
• 01.02.2009 – Abkürzung: 01.02.09

In diesem Fall sind demnach keine Leerzeichen zu verwenden. Die Abkürzung „1. 2. 2009“ wäre demnach nicht korrekt.

Grundlegende Regeln zur Verwendung von Abkürzungen in wissenschaftlichen Arbeiten

Grundsätzlich gilt ohnehin, dass Abkürzungen in wissenschaftlichen Arbeiten möglichst spärlich zu verwenden sind. Die meisten Universitäten veröffentlichen ihre eigenen Guidelines, die vorsehen, dass Abkürzungen wie „zzgl.“ oder „bspw.“ in der Abschlussarbeit nicht zu verwenden sind. Die Verfasser der Arbeit sollten diese Abkürzungen im Fließtext daher besser nicht nutzen. Bei Fachbegriffen, die im Text mit einer gewissen Häufigkeit auftauchen, ist es durchaus sinnvoll, eine eigene Abkürzung für diese Begriffe einzuführen. Diese Abkürzungen sollten im Abkürzungsverzeichnis aufgeführt werden. Auch im Text muss die Abkürzung bei der ersten Nennung des Begriffs eingeführt werden. Ab der zweiten Nennung reicht dann die Abkürzung aus.

Warum das Korrektorat so sinnvoll ist

Besonders die unterschiedliche Leerzeichen-Regelung bei den verschiedenen Abkürzungen zeigt ganz klar auf, warum ein professionelles Lektorat für viele Studenten so sinnvoll sein kann. Denn nur die wenigsten angehenden Absolventen kennen sich wohl mit diesen sprachlichen Feinheiten aus. Zudem umfasst das Lektorat nicht nur die Korrektur von Abkürzungen, sondern auch der nachfolgenden Aspekte der eigenen Arbeit:
• Zeichensetzung
• Grammatik
• Silbentrennung
• Rechtschreibung

Da sich diese Aspekte entscheidend auf den generellen Eindruck auswirken, welche die wissenschaftliche Arbeit beim zuständigen Prüfer hinterlässt, ist ein Korrektorat demnach unbedingt zu empfehlen.

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