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Wie ausländische Absolventen nach ihrem Hochschulabschluss beruflich beschäftigt sind

ausländische Absolventen

Eine Studie, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge herausgegeben wurde, ging der Frage nach, wie ausländische Absolventen von deutschen Hochschulen beruflich beschäftigt sind. Daraus gehen Fakten hervor, die die Integrationsdebatte aus völlig neuem Blickwinkel erscheinen lassen. Das populistische Vorurteil, ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger seien Wirtschaftsflüchtlinge und würden sich nicht bemühen, etwas Eigenes zu erreichen, wird von ausländischen Akademikern deutlich widerlegt. Im Rahmen der Studie wurden Daten des Ausländerzentralregisters ausgewertet und zwei Befragungen aus dem Jahr 2013.

Wie ausländische Absolventen beruflich beschäftigt sind: die Befragten

Von den ausländischen Absolventen, die zwischen 01/2005 und 09/2012 ihr Studium gemacht hatten und deren Aufenthaltsstatus Veränderungen unterlaufen hat, waren im September 2013 noch 56% in Deutschland. Zwecks Befragung wurden 20.400 ausländische Absolventen angeschrieben. Es gingen daraus 4.542 auswertbare Fragebögen hervor. Beide Geschlechter waren etwa gleich stark vertreten, das Alter lag überwiegend zwischen 25 und 40 Jahren. Die häufigsten Herkunftsländer waren:
• China
• Russland
• Ukraine
• Türkei
• Indien
• Marokko
• Kamerun.

Wie ausländische Absolventen beruflich beschäftigt sind: die Ergebnisse der Studie

Die meisten der Befragten waren gut in den hiesigen Arbeitsmarkt integriert; die Zahl der Erwerbstätigen lag bei 85%. Der größte Teil ging einer Vollzeitbeschäftigung nach und zeigte sich mit der Berufstätigkeit zufrieden. 38% der Beschäftigten befanden sich in einem MINT-Beruf. Die meisten gaben als Beweggrund für die Migration vor allem universitäre Gründe an (gute Hochschule, Auslandserfahrung) oder berufsrelevante Gründe (Karriere, Einkommen, ökonomische Lage, Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Berufserfahrungen). Viele hatten aber auch private Gründe, wobei die Familie und bereits vorhandene Kenntnisse der deutschen Sprache keine große Rolle spielten. Auch Nähe oder Kontakt zum Land der Herkunft schien nicht so wichtig, im Unterschied zur allgemeinen Lebensqualität in Deutschland, die vielen wichtig war. Die meisten waren mit dem Leben in Deutschland zufrieden und fühlten sich sicher; willkommen oder sehr willkommen fühlten sich aber nur 63%. Ein Drittel wollte für immer bleiben, weitere 43% planten einen Aufenthalt von mindestens 10 Jahren und 19% von 5 bis 9 Jahren. Lediglich 7% wollten nur kurz bleiben. Es zeigt sich also, wie ausländische Absolventen beschäftigt sind: meist langfristig und gut integriert.
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