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Ghostwriter von Karel Gott

Ghostwriter von Karel Gott

Der Schlagersänger Karel Gott ist weltweit als „die goldene Stimme von Prag“ bekannt. Der beliebte Interpret wurde im Jahre 1939 in Plzeň geboren und wollte nach dem Gymnasium Kunst studieren. Da ihm dies jedoch nicht gelang, begann er kurzerhand eine Lehre als Elektriker. Nach diversen Auftritten als Sänger in unterschiedlichen Prager Tanzcafés fiel er schließlich im Jahre 1959 anlässlich eines Nachwuchswettbewerbs für Gesangstalente dem bekannten tschechoslowakischen Bandleader Karel Krautgartner auf. Nun studierte Karel Gott am Prager Konservatorium Gesang und konnte schon bald seine erste Single veröffentlichen. 1967 nahm er am Midem-Festival in Cannes teil und gastierte für ein halbes Jahr in Las Vegas. Der als der „Frank Sinatra des Ostens“ geltende Sänger wurde vor allem durch seine Schlager berühmt. Dazu zählen Interpretationen bekannter Songs, wie zum Beispiel „Moon River“, aber auch Neuschöpfungen, die aus der Feder eines Ghostwriters stammen. Eines der bekanntesten Lieder ist der Titelsong „Die Biene Maja“. 1968 konnte Karel Gott Österreich beim Grand Prix Eurovision vertreten und dort den 3. Platz belegen. Seine im Osten und im Westen gleichermaßen populären Titel stammen fast durchweg aus der Feder ein und desselben Ghostwriters. Als Ghostwriter von Karel Gott wirkte über viele Jahre hinweg Karel Svoboda.

Der Ghostwriter von Karel Gott war eigentlich Zahnarzt

Karel Svoboda kam 1938 in Prag zur Welt. Er studierte zunächst Zahnmedizin, ehe er schließlich im Jahre 1950 der beliebten tschechischen Band „Mefisto“ beitrat. Mit großem Erfolg wirkte er von nun an als Ghostwriter sowie als Komponist von bekannten und später berühmt gewordenen Filmmusiken, wie zum Beispiel für „Pinocchio“. Für Karel Gott schrieb er als Ghostwriter neben dem Titellied für „Die Biene Maja“ beinahe sämtliche Schlagertexte. Die von ihm für Karel Gott und für andere Interpreten, darunter auch Mary Roos, geschriebenen Songs verkauften sich als Tonträger mehr als 10 Millionen Mal. Karel Svoboda starb an Leukämie.