Luis Trenker, mit vollem Geburtsnamen eigentlich Alois Franz Trenker (1892-1990) galt nicht nur als König der Alpen, sondern wirkte überdies als angesehener Bergsteiger, Schauspieler, Regisseur und auch Schriftsteller. Populär wurde er jedoch ganz besonders aufgrund seiner zahlreichen Filme über die Alpen und über das Thema Alpen. Kaum bekannt ist jedoch in der Öffentlichkeit, dass auch der berühmte Luis Trenker einen Ghostwriter engagiert hatte, um durch ihn seine Popularität zu steigern. Als der Ghostwriter von Luis Trenker wirkte der österreichische Schriftsteller und Erzähler Fritz Weber.

Der Ghostwriter von Luis Trenker ist ein kaum bekannter Literat aus Wien

Fritz Weber wurde im Jahre 1895 in Wien geboren. Im Ersten Weltkrieg kommandierte der spätere Ghostwriter von Luis Trenker eine Maschinengewehr-Abteilung und wurde zum Leutnant befördert. Über seine Zeit im Ersten Weltkrieg verfasste Fritz Weber zahlreiche Kriegstagebücher. Im Jahre 1916 wurde Fritz Weber schließlich in das Panzerwerk Verle abkommandiert, wo er Luis Trenker kennen lernte. Beide Männer schlossen hier Freundschaft, verloren sich dann jedoch für einige Zeit aus den Augen, nachdem Fritz Weber, inzwischen zum Hauptmann befördert, die Rechts- und Staatswissenschaften studierte und dann in einer italienisch-österreichischen Grenzvermessungskommission an der neuen Vermessung der Grenze am Brennerpass mitwirkte. Ab 1923 begann Fritz Weber schließlich damit, Festspiele und Epik zu veröffentlichen. So verfasste er vor allem Bücher über seinen Kriegseinsatz an der berühmt-berüchtigten Isonzo-Front im Ersten Weltkrieg. In der 2. Hälfte der 1930er Jahre schrieb Fritz Weber dann beinahe ausschließlich nur noch Prosa. In dieser Zeit traf er Luis Trenker wieder, für den er von nun an als Ghostwriter tätig wurde. Im Ergebnis dieser symbiotischen Zusammenarbeit zwischen Luis Trenker und Fritz Weber entstanden zahlreiche Romane, aber auch diverse Drehbücher. Auch Sie sollten vom Können eines Ghostwriters profitieren. Gute Ghostwriter setzen Sie und Ihr Anliegen eindrucksvoll in Szene”