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Ghostwriter von Manfred von Richthofen

Ghostwriter von Manfred von Richthofen

Freiherr Manfred Albrecht von Richthofen, der „rote Baron“, wurde 1892 in Breslau als zweites von vier Kindern eines preußischen Kavallerieoffiziers geboren. Er ist ein direkter Nachfahre des berühmten preußischen Feldmarschalls Leopold von Dessau. Richthofen besuchte die Kadettenanstalt und die Kriegsschule und stand bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Range eines Leutnants der Kavallerie. Er kämpfte zunächst abwechselnd an der Ost- und an der Westfront und bat, um dem Grauen des modernen Stellungskriegs zu entgehen, um seine Versetzung. Zunächst wurde er Ordonanzoffizier der 18. Infanterie-Brigade im Hinterland und konnte hier seiner Jagdleidenschaft frönen. Schließlich ersuchte der tatendurstige Militär jedoch um seine Versetzung zur neu aufgestellten Fliegertruppe. Er wurde zunächst als Beobachter geschult und eingesetzt und absolvierte dann eine Ausbildung zum Flugzeugführer. Als Mitglied der 8. Kampfstaffel des 2. Kampfgeschwaders kam Manfred von Richthofen auch bei Verdun zum Einsatz. 1916 wurde er schließlich der berühmten Jagdstaffel (Jasta) 2 unter Oswald Boelcke zugeteilt. Hier erzielte er die höchste Zahl von Luftsiegen, die während des Ersten Weltkrieges von einem einzelnen Piloten erreicht wurde. Mit der höchsten preußischen Tapferkeitsauszeichnung, dem Pour le Mérite, dekoriert, wurde dem inzwischen zum Rittmeister beförderten Richthofen die Führung der Jagdstaffel 11 übertragen. Neben Oswald Boelcke und Max Immelmann zählte auch Hermann Göring zu seinen Frontkameraden. Ein Jahr vor seinem Tod durch Abschuss verfasste er mit Hilfe eines Ghostwriter seine Autobiografie. Als Ghostwriter von Manfred von Richthofen wirkte Hermann Göring.

Der Ghostwriter von Manfred von Richthofen war der spätere „Reichsmarschall“

Hermann Wilhelm Göring kam 1893 in Rosenheim zur Welt. Ehe er zum zweitmächtigsten Mann im Dritten Reich werden sollte, diente er gemeinsam mit Richthofen bei der Fliegertruppe und flog unter anderem eine weiße Fokker D.VII., mit welcher er insgesamt 22 Luftsiege errang. Für die im Jahre 1917 erschienene Autobiografie von Richthofen unter dem Titel „Der rote Kampfflieger“ verfasste er das Vorwort.