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Ghostwriter von Michael Jackson

Ghostwriter von Michael Jackson

Michael Joseph Jackson wurde im Jahre 1958 in Gary, im US-Bundesstaat Indiana, geboren und litt als Kind unter dem Regime seines Vaters, der bestrebt war, das zweifellos vorhandene künstlerische Talent seiner Kinder mit brachialen Mitteln zu fördern und zu entwickeln, um sie auf diese Weise zu Stars zu machen. Bevor er schließlich seine Solo-Karriere startete und letztendlich zum Superstar wurde, erzielte er bereits in der Band „The Jackson Five“ gemeinsam mit seinen Geschwistern beträchtliche Erfolge bei Auftritten in aller Welt. Heute gilt der „King of Pop“ trotz vieler Gerüchte um pädophile Neigungen, als der letztendlich erfolgreichste Entertainer mit angeblich bis zu insgesamt 750 Millionen verkauften Platten. Bis heute zählt sein Album „Thriller“ aus dem Jahre 1982 zu den am häufigsten verkauften Schallplatten aller Zeiten. Berühmt wurde der „King of Pop“ jedoch auch durch den besonderen Stil, mit dem er sich auf der Bühne bewegte, den sogenannten Moonwalk. Unter dem Titel „Moonwalk“ veröffentlichte er auch im Jahre 1988 seine Autobiografie, zu deren Abfassung er einen legendären Ghostwriter heran zog. Als Ghostwriter von Michael Jackson wirkte Jacqueline Lee Bouvier Kennedy Onassis, die Witwe des 35. Präsidenten der USA, John F. Kennedy.

Jackie Onassis Kennedy wurde Michael Jackson als Ghostwriter vermittelt

Es war letztendlich weder die Idee von Jackie Kennedy Onassis noch von Michael Jackson, dass die einstige First Lady zur Ghostwriterin der Autobiografie des „King of Pop“ werden sollte. Ein gewisser Bill Barney stellte den Kontakt zwischen beiden her, die sich auch von ihrer meist nur gehauchten stimmlichen Intonation überaus ähnlich waren. Jackie Kennedy Onassis flog mit ihrem Assistenten Shaye Areheart nach Enrico, um Michael Jackson dort zu treffen. Beim Verfassen von „Moonwalk“ kamen sie gut voran. Es spricht auch für die journalistische Brillanz von Jackie Kennedy Onassis, die unter anderem an der Pariser Sorbonne 1949 studiert (Geschichts-, Literatur- und Kunstwissenschaften – später auch Französisch an der Washington University) hatte, dass „Moonwalk“ ein Erfolg wurde.