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Ghostwriter von Picasso

Ghostwriter von Picasso

Der berühmte Maler Pablo Picasso kam 1881 im spanischen Málaga als Pablo Ruiz Picasso zur Welt. Bereits sein Vater war freischaffender Maler und Lehrer an einer Kunstakademie gewesen. Schon als kaum Zehnjähriger wurde Picasso daher an einer Schule der Bildenden Künste aufgenommen. Er studierte erfolgreich an der Kunstakademie und zeigte dann ab 1900 erste Einzelausstellungen seiner Werke. Ihn beeindruckten die Bilder der Expressionisten, ebenso jedoch die farbenfrohen Arbeiten von Henri de Toulouse-Lautrec. Picasso wirkte abwechselnd in Paris und Barcelona und lernte hier so bedeutende Persönlichkeiten wie zum Beispiel die Hemingway-Vertraute Gertrude Stein kennen, die er im Jahre 1906 porträtierte. 1908 begründete Pablo Picasso schließlich gemeinsam mit Georges Braque den modernen Kubismus. Picasso war unter anderem in Verdacht geraten, die berühmte Mona Lisa aus dem Louvre gestohlen zu haben. Er konnte diesen Verdacht jedoch zerstreuen und wurde seit dem Ersten Weltkrieg immer bekannter. Während des Spanischen Bürgerkrieges schuf er mit dem Werk „Guernica“ eines seiner berühmtesten Gemälde. Von 1943 bis 1953 lebte Pablo Picasso mit der Malerin und Grafikerin Marie Francoise Gilot zusammen. Gegen seinen ausdrücklichen Willen wurde sie zu seinem Ghostwriter.

Die Ghostwriter von Picasso war auch seine Geliebte

Marie Francoise Gilot (Ghostwriter von Picasso) kam im Jahre 1921 zur Welt. Sie studierte Malerei und hatte während der Zeit der deutschen Besatzung von Frankreich ihre ersten Ausstellungen. 1943 lernte sie Pablo Picasso kennen, der seinerzeit 40 Jahre älter war als sie, von seiner ersten Ehefrau getrennt lebte und eine weitere Beziehung wegen ihr aufgab. Sie gebar Picasso zwei Kinder und gilt als die einzige Frau, die Picasso je aus eigenem Entschluss verließ, anstatt von ihm verlassen zu werden. Gegen den erklärten Willen von Picasso publizierte sie im Jahre 1964 das Buch „Leben mit Picasso“. Sie zeigte hier nicht nur sein künstlerisches Talent, sondern kritisierte insbesondere auch den Umgang des Künstlers mit den Frauen.