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Ghostwriter von Thomas Jackson

Ghostwriter von Thomas Jackson

Thomas Jonathan Jackson, genannt „Stonewall“, wurde im Jahre 1824 im US-Bundesstaat Virginia geboren. Er wuchs auf dem Land auf, war ein überdurchschnittlich begabter Schüler und sehr sportlich. 1842 trat Stonewall Jackson als Kadett in die berühmte US-Militärakademie West Point ein, die er gemeinsam mit vielen späteren Unionsgeneralen, die im Bürgerkrieg seine Gegner werden sollten, absolvierte. Er wurde als Leutnant zur Artillerie versetzt, diente den Vereinigten Staaten im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und wurde dann schließlich als Lehrer an das Virginia Military Institute berufen. Während der Exekution des Abolitionisten John Brown war Jackson für die militärische Absicherung der Hinrichtung verantwortlich. Nach der Sezession seiner Heimat Virginia wurde er rasch befördert und führte größere Einheiten im Bürgerkrieg. Er galt als der fähigste militärische Untergebene des Oberbefehlshabers der konföderierten Streitkräfte, General Lee. Den Spitznahmen „Stonewall“ erhielt der tief gläubige und zeitlebens den Alkohol meidende General deshalb, weil er auch mit unterlegenen Kräfte Angriffen der Unionstruppen stand zu halten vermochte. Während eines Erkundungsritts wurde Jackson 1863 am linken Arm verwundet, welcher daraufhin amputiert werden musste. Während der Rekonvaleszenz verstarb der General jedoch an den Folgen einer Lungenentzündung. Legendär sind seine letzten und im Fieberwahn gesprochenen Worte, die Ernest Hemingway später als Titel eines Romans dienten: „Lasst uns über den Fluss setzen und im Schatten der Wälder ein wenig ruhen!“ Als Ghostwriter von Stonewall Jackson fungierte unter anderem Herman Melville.

Der Ghostwriter von Thomas Jackson machte ihn zu einer mythischen Figur

Herman Melville kam 1819 in New York zur Welt. Nach Tätigkeiten als Seemann, in deren Ergebnis sein berühmter Roman „Moby Dick“ entstand, wandte er sich auch der Lyrik zu. Pathetisch pries er Stonewall Jackson in seinem Gedicht „Stonewall Jackson (Ascribed to a Virginian)“ als tragischen Helden, dessen Todesumstände bis heute im kollektiven Bewusstsein Amerikas fest verankert sind. Vor allem in zahlreichen Städten des Südens existieren heute Stonewall-Denkmäler.