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Grammatik

Grammatik

Der Begriff Grammatik stammt aus der altgriechischen Sprache. Hergeleitet von dem Wort ‘γράμμα’ (gramma), das mit ‘Buchstabe’ oder aber mit’ Geschriebenes’ übersetzt wird, ist im Laufe der Zeit der bekannte Begriff der Grammatik entstanden. Das Wort ‘γραμματική’ (grammatikē) steht heute stellvertretend für das eingedeutschte Wort Grammatik und kann mit ‘Kunst des Schreibens’ übersetzt werden. Sie bezeichnet also das Regelwerk des Schreibens, gleichzeitig auch das Regelwerk des Gesprochenen und der Sprache selbst. Jede Weltsprache hat ihr eigenes Regelwerk, wobei manche grammatikalischen Grundregeln in vielen Sprachen gleich geblieben sind. So sind es vor allen Dingen die romanischen Sprachen, die ein fast konformes Regelwerk aufweisen. Dieses Regelwerk muss bei der Erstellung von mündlichen sowie schriftlichen Arbeiten wie Bewerbungsschreiben<, Fachartikeln und sonstigen wissenschaftlichen Facharbeiten eingehalten werden.

Nutzen und Lehre der Grammatik

Das Ziel der Sprachlehre ist vor allen Dingen, Richtlinien der Sprache zu geben. Sie versteht sich als Grundgerüst der gesprochenen, als auch der geschriebenen Sprachversion und hat sich im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt sowie verändert. Im Vordergrund stehen die unterschiedlichen, sprachlichen Formen und deren Rolle im Satz, beziehungsweise der Aufbau des Satzes. Die Grammatik fasst so verschiedene Themengebiete der Sprachwissenschaft, worunter sich beispielsweise folgende finden lassen:

• Syntax bezeichnet den Aufbau von Sätzen und die Stellung der einzelnen Worte in diesem.
• Semantik wird als Bedeutungslehre bezeichnet und umfasst die Bedeutung der einzelnen Worte so wie deren Verbindung zueinander.
• Morphologie, auch als Formenlehre bekannt, untersucht die Worte des Satzes auf Wortart und grammatikalische Richtlinien sowie Regeln.

Deutsche Grammatik

Grammatikalische Grundregeln gelten für jede Weltsprache, denn ohne die Sprachlehre kommt eine Sprache nicht aus. Die deutsche Sprachlehre, also das Regelwerk der deutschen Sprache, bezieht sich lediglich auf das Hochdeutsche, da die einzelnen Dialekte bei Formlehre oder Satzbau nicht berücksichtigt werden. Die deutsche Grammatik umfasst besonders viele Präpositionen, ferner ist diese auch mit einer breiten Vielfalt an Abtönungspartikeln versehen, sodass sich die Grammatik der deutschen Sprache deutlich von denen anderer Weltsprachen abgrenzen kann.