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Internetquellen

Internetquellen

Internetquellen sind mittlerweile bei der Anfertigung von wissenschaftlichen Texten unerlässlich. Sie können in Doktorarbeiten genauso vorkommen wie in Präsentationen oder Forschungsanträgen. Sie werden als Sekundärliteratur im Literaturverzeichnis gelistet. Dabei sollte man sich als Verfasser einer Internetquelle bewusst sein, dass die Quelle nicht immer als seriös gilt. Hier ist es wichtig, dass man eine Quelle sucht, die einigen Güte-Kriterien entspricht.

Seriosität von Internetquellen

Es gibt einige Kriterien, die man beachten sollte, wenn man einen Text aus dem Web zitiert bzw. ihn inhaltlich wiedergibt. So spricht die Angabe eines Autors und des Veröffentlichungsdatum für Seriosität. Des Weiteren ist auch die Webseite ein Zeichen dafür, ob es sich um eine seriöse Quelle handelt oder nicht. Dubiose, unbekannte Seiten können schnell den Anschein erwecken, dass die dort veröffentlichten Informationen nicht wissenschaftlich fundiert sind. Seiten von Zeitungen, Magazinen, Instituten oder bekannten Diensten aus einer Fachrichtung gelten als seriös. Dabei zeigt sich die Seriosität auch schon bei der Gestaltung der Seite. Eine gute Gliederung und Aufarbeitung eines Artikels spricht für sich. Seiten mit sehr ungewöhnlichen Zeichen in der URL, unformatiertem Layout und ohne Angabe von Verfasser, Datum sowie Impressum erwecken dagegen schnell den Anschein, dass sie nicht vertrauenswürdig sind.

Des Weiteren gibt es Internetquellen, die ohne große Überlegung als seriös eingestuft werden können wie beispielsweise Webseiten von Bibliotheken, wissenschaftlichen Instituten oder Forschungsprojekten.

Zitierweise von Internetquellen

Die Zitierweise unterscheidet sich nicht stark von der ganz normaler Print-Quellen. Es wird zuerst der Verfasser und dann die Überschrift des Textes genannt. Gegebenenfalls kann das Datum der Veröffentlichung des Textes angegeben werden, wenn dieses zu finden ist. Daraufhin folgt die Angabe der URL, wo man das Zitat finden kann. Des Weiteren ist es wichtig, dass auch das Abrufdatum angegeben wird. Das wird gemacht, um zu dokumentieren, wann die Quelle noch online war. Aufgrund der Schnelllebigkeit des Netzes kann es schnell passieren, dass der Text unter der angegebenen URL nicht mehr zu finden ist, vor allem, wenn das Abrufdatum weit in der Vergangenheit liegt.
So sieht das Zitat zum Beispiel so aus:

Huber, Wolfgang: „Menschenwürde und Forschungsfreiheit“, unter: http://www.ekd.de/vortraege/2002/bioethik_huber-020128.html (abgerufen am 26.04.2010).

Wenn man einen Text aus eine Online-Publikation bzw. -Zeitschrift zitiert, ist es notwendig, dass das Gesamtwerk in der Angabe genannt wird:

Booth, G. Geoffrey: „Foreign-Exchange Profits in Two Early Renaissance Money Markets“, in: Journal of European Economic History 2009, 1, S. 123–145, unter: http://www.unicreditreviews.eu/uploads/04_booth_121-146_jou_1.09.pdf (abgerufen am 26.04.2010).

Außerdem ist bei der Erstellung des Zitates zu beachten, dass der Hyperlink in der Literaturliste entfernt wird. Denn durch den Hyperlink können Unterstriche verdeckt werden, was die URL des Linkes verändert. Des Weiteren sollte man bei einem Zeilenumbruch einer URL keine Trennstriche anlegen, da auch diese die Internetseite verändern und der Link so nicht abrufbar ist.