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Layout

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Bei einer wissenschaftlichen Arbeit gibt es Regeln in Bezug auf das Layout. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine aufwendige Diplomarbeit, eine kleines Referat oder ein Bericht handelt. Schon bei der formalen Gestaltung erkennt man, ob die Arbeit die gängigen wissenschaftlichen Kriterien erfüllt. Die Vorgaben in Bezug auf das Layout können abhängig von der Anstalt variieren, für die die Arbeit gestaltet wird. Deshalb sollte man in Erfahrung bringen, ob es sogenannte Layout-Vorgaben oder Guidelines gibt.

Richtlinien für das Layout von wissenschaftlichen Arbeiten

Jede wissenschaftliche Arbeit wird in einem DIN A4 Hochformat erstellt. Seitenzahlen gehören auf den unteren Rand der Arbeit, wobei die Nummerierung der Seiten erst mit dem Inhaltsverzeichnis beginnt. Dieses wird als zweite Seite gezählt. Das Titelblatt bildet die erste Seite, erhält aber keine Seitenzahl auf dem Papier.
Die Standardschrift ist Times New Roman und Arial mit einer Schriftgröße von 11 bzw. 12. Dabei beträgt der Zeilenabstand 1,5. Eine weitere Richtlinie bezieht sich auf die Seitenränder. Diese betragen in der Regel 2 bis 5 Zentimeter an allen Seiten. Jedoch wird bei wissenschaftlichen Arbeiten mit einem großen Umfang mehr Platz auf der linken Seite gelassen, damit eine Bindung erfolgen kann. Neben diesen formalen Vorgaben in Bezug auf das Layout, gelten auch für das Titelblatt vorgegebene Richtlinien. Diese werden hier genauer dargestellt. Das Inhaltsverzeichnis sollte einheitlich und mit einer Aufzählung erfolgen. Die meisten Schreibprogramme bieten da eine automatische Lösung an. Dabei wird für eine wissenschaftliche Arbeit das Aufzählungsformat wie folgt gewählt:

1. Einleitung
2. Thema
2.1 Themenspezifisch
2.2 Unterthema
2.2.1 weiteres Thema zum Unterthema
2.2.2 weiteres Thema zum Unterthema

Die Überschriften sollten eine einheitliche Größe besitzen. Das Layout des Fließtextes einer Arbeit wird in einem Blocksatz gestaltet. Silben sollten in einer richtigen Schreibweise getrennt werden. Auch hier haben die gängigen Textverarbeitungsprogramm eine automatische Funktion. Absätze werden ohne Einzug formuliert.
Formatierungen wie Hervorhebungen oder die kursive Schreibweise werden in zwei Fällen gewählt. Zum einen wenn man ein Zitat oder einen Ausdruck hervorheben will. Zum anderen wenn ein Wort metasprachlich verwendet wird. Ein Beispiel dafür ist: Das Thema Gender-Mainstreaming spielt auch in der Stadtverwaltung eine wichtige Rolle.
Abkürzungen können in einer wissenschaftlichen Arbeit genutzt werden. Dabei sollte man das einheitlich und konsequent die komplette Arbeit hindurch tun. Wenn neben den gängigen Abkürzungen (etc., z. B., ggf.) andere Abkürzungen genutzt werden, ist eine Aufstellung dieser ein einem Abkürzungsverzeichnis angebracht.
In Bezug auf die Fußnoten ist es wichtig, dass eine durchgängig einheitliche Gestaltung dieser in der wissenschaftlichen Arbeit zu erkennen ist. In der Regel werden die Fußnoten mit einer Schriftgröße von 10 und einem einfachen Zeilenabstand gesetzt.
Auch beim Literaturverzeichnis gilt es, wissenschaftlich vorzugehen und die Quellen fehlerfrei und in einem einheitlichen Format aufzulisten. Die Quellen werden dabei alphabetisch sortiert. Wie das Literaturverzeichnis gestaltet werden soll, erfahren Sie hier.