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Primärliteratur

Primärliteratur

Primärliteratur ist die Basis für die Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten. Der Bergriff kommt ursprünglich aus den Literaturwissenschaften. Dort gilt ein Werk, wie beispielsweise ein Roman oder ein Gedicht, als Primärquelle, die in der Sekundärliteratur wissenschaftlich bearbeitet wird. Die Sekundärliteratur ist in diesem Falle eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Bachelor- oder Hausarbeit. Es kann sich bei Sekundärliteratur aber auch um einen Fachartikel zu einem Werk handeln, was in diesem besprochen wird. Die Primärliteratur ist die Quelle, auf die sich die Sekundärliteratur bezieht. Somit kann man sagen, dass die Primärquelle die Textgrundlage bietet, mit der man sich wissenschaftlich bzw. sprachlich auseinandersetzt.

Typen von Primärliteratur

Man unterscheidet zwischen drei Typen von Primärliteratur:

  • Lyrische, epische sowie dramatische Texte, beispielsweise Romane aus der Literaturwissenschaft.
  • Gesetzestexte und Texte, die Rechtsquellen darbieten. Diese Texte werden vorwiegend in der Rechtswissenschaft genutzt.
  • Historische sowie auch religiöse Texte. Hier stellt beispielsweise die Bibel eine wichtige Primärquelle dar.
  • In den Naturwissenschaften gibt es auch die Unterscheidung zwischen Primär- und Sekundärliteratur. Dokumentationen zu Forschungsprojekten und Originalpublikationen gehören zur Primärquelle, die in der Sekundärliteratur zitiert werden.