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Roter Faden

Roter Faden

“Roter Faden“ wird umgangssprachlich ein Grundgedanke bzw. Leitmotiv genannt, was sich durch eine komplette Textarbeit zieht. Konkret heißt das, dass sich der rote Faden in allen verschiedenen Kapiteln einer Facharbeit, einer Biografie oder eines Essays zeigt. In vielen Fällen bildet der rote Faden auch die Hauptidee eines Textes. Folglich muss sich diese auch durch den ganzen Text ziehen. Deswegen spricht man umgangssprachlich auch vom „roten Faden, der sich durch etwas zieht“.

In wissenschaftlichen Texten ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen einzelnen Kapiteln und Unterkapiteln herzustellen. Inhalte und konzeptionelle Ideen sowie Erkenntnisse müssen aufgegriffen werden, damit man die Arbeit mit einem logischen Schluss abschließen kann. Aber nicht nur bei akademischen Leistungen sondern auch bei Erzählungen, Romanen oder in der Prosa ist es wichtig, den roten Faden in den verschiedenen Textteilen wiederzufinden.

Merkmale des Roten Fadens

Eine Arbeit bzw. ein Text, der einen roten Faden besitzt, hat nachvollziehbare Übergänge zwischen einzelner Textteile oder Kapiteln.

– Die Arbeit bzw. der Text verfügt über eine prägnante Gliederung sowie Kapitelüberschriften.

– In den einzelnen Kapiteln oder Textteilen findet der Leser einen Hinweis, was ihn in den laufenden Kapiteln erwartet.

– Die Kapitel nehmen Bezug untereinander. Dabei nehmen die hinteren Kapitel Informationen und Inhalte der vorderen Kapitel auf.

Einen roten Faden entwickeln

Wer einen Text oder eine wissenschaftliche Arbeit erstellt, kann mit einer guten Vorbereitung verhindern, dass der rote Faden in seiner Arbeit fehlt. Es kommt darauf an, die Forschungsfrage bzw. das -ziel so präzise wie möglich vor der Erstellung der Arbeit zu formulieren. Zudem ist es hilfreich vor dem Schreibprozess eine Gliederung zu erstellen, die einer bestimmten Logik folgt. Diese kann als Muster gesehen werden, was sich während des Schreibprozesses konkretisiert. Ein weiteres Hilfsmittel, den roten Faden nicht zu verlieren, ist, ein Exposé zu schreiben, was den kompletten Ablauf der Arbeit zusammenfasst.