Kriterien für die Themenwahl in der Wirtschaftsinformatik
Ein gutes Thema für die Bachelorarbeit in Wirtschaftsinformatik ist nicht nur interessant, sondern in zwölf Wochen bearbeitbar. Prüfen Sie jede Idee an diesen fünf Punkten:
Praxispartner und Sperrvermerk
Viele Bachelorarbeiten in Wirtschaftsinformatik entstehen im Unternehmen. Klären Sie früh, welche Daten Sie verwenden dürfen und ob die Arbeit einen Sperrvermerk braucht – das beeinflusst, wie konkret Sie werden können.
Datenzugang
Process Mining, BI oder Machine Learning brauchen echte Daten. Ohne Event-Logs, Transaktionsdaten oder öffentliche Datensätze wird aus einem Analyse-Thema schnell eine reine Literaturarbeit.
Werkzeuge und Lizenzen
SAP, Celonis, Power BI oder Cloud-Dienste: Prüfen Sie, ob Sie über Hochschule oder Arbeitgeber Zugriff haben. Studentenlizenzen und Testumgebungen reichen oft, aber nicht immer.
Aktualität
Kaum ein Fach veraltet so schnell. Themen wie KI-Verordnung, NIS2 oder S/4HANA-Migration sind gefragt – verlangen aber, dass Sie mit wenig gesicherter Literatur und viel grauer Literatur arbeiten.
Ergebnis: Artefakt oder Erkenntnis
Wirtschaftsinformatik ist gestaltungsorientiert. Legen Sie fest, ob am Ende ein Artefakt steht (Prototyp, Modell, Bewertungsraster) oder eine empirische Erkenntnis – daraus folgt die Methode.
120 Themenvorschläge nach Schwerpunkten
Die Themen sind als Ausgangspunkt gedacht. Grenzen Sie sie weiter ein – auf eine Branche, eine Unternehmensgröße, ein konkretes System oder eine Methode. Springen Sie direkt zu Ihrem Schwerpunkt:
ERP-Systeme und Unternehmenssoftware – 12 Themenvorschläge
Das klassische Kernfeld der Wirtschaftsinformatik. Viele Themen entstehen direkt aus Einführungs- oder Migrationsprojekten beim Praxispartner.
- Migration von SAP ECC auf SAP S/4HANA: Welche Erfolgsfaktoren entscheiden über das Projekt?
- Greenfield, Brownfield oder Selective Data Transition: Vergleich der Migrationsstrategien für S/4HANA.
- ERP-Auswahl im Mittelstand: Entwicklung eines Bewertungsmodells für Cloud-ERP-Systeme.
- Customizing versus Standard: Wann lohnen sich Eigenentwicklungen im ERP-System?
- Akzeptanz neuer ERP-Systeme: Anwendung des Technology Acceptance Model auf eine Systemeinführung.
- Datenqualität bei der ERP-Migration: Methoden der Datenbereinigung im Vergleich.
- Cloud-ERP versus On-Premise: Total Cost of Ownership am Beispiel eines Handelsunternehmens.
- Clean Core in SAP-Landschaften: Chancen und Grenzen für die Anpassbarkeit.
- Schnittstellenmanagement zwischen ERP und E-Commerce-Plattform.
- Change Management in ERP-Projekten: Welche Rolle spielen Key User?
- CRM-Systeme im B2B-Vertrieb: Nutzen und Nutzungsbarrieren aus Sicht des Außendienstes.
- Low-Code-Plattformen als Ergänzung zum ERP: Potenziale für Fachabteilungen.
Business Intelligence, Data Analytics und Data Science – 12 Themenvorschläge
Themen rund um Daten eignen sich besonders gut für Design-Science-Arbeiten: Sie entwickeln ein Dashboard, ein Datenmodell oder eine Analyse und evaluieren es.
- Konzeption eines Management-Dashboards mit Power BI für ein mittelständisches Unternehmen.
- Data Warehouse, Data Lake oder Data Lakehouse: Architekturvergleich für Analyseanwendungen.
- Self-Service-BI: Chancen und Risiken für die Datenqualität im Controlling.
- Data Governance: Entwicklung eines Rollen- und Verantwortlichkeitsmodells.
- Predictive Analytics in der Absatzplanung: Vergleich von Prognoseverfahren anhand realer Verkaufsdaten.
- Churn-Prediction im Abonnementgeschäft mit Methoden des maschinellen Lernens.
- Datenvisualisierung: Welche Gestaltungsprinzipien verbessern Entscheidungen im Management?
- Reifegradmodelle für Datenkultur: Anwendung auf ein Fallunternehmen.
- Echtzeit-Analytics in der Logistik: Anforderungen und Architekturentwurf.
- Datenqualitätsmanagement: Messung und Verbesserung von Stammdaten.
- Data Mesh als Organisationsprinzip: Übertragbarkeit auf mittelgroße Unternehmen.
- KPI-Systeme für digitale Vertriebskanäle: Konzeption und Evaluation.
Künstliche Intelligenz im Unternehmen – 12 Themenvorschläge
Seit der Verbreitung generativer KI eines der gefragtesten Felder. Achten Sie auf aktuelle Literatur – Studien aus der Zeit vor 2023 sind hier oft schon überholt.
- Einsatz generativer KI im Kundenservice: Nutzen, Risiken und Akzeptanz.
- Der EU AI Act: Was müssen Unternehmen beim Einsatz von KI-Systemen umsetzen?
- Retrieval-Augmented Generation für das interne Wissensmanagement: Prototyp und Evaluation.
- KI-Governance: Entwicklung von Richtlinien für den Einsatz von Sprachmodellen im Unternehmen.
- Akzeptanz von KI-Assistenten bei Mitarbeitenden: Eine empirische Untersuchung auf Basis der UTAUT.
- KI-gestützte Rechnungsverarbeitung: Wirtschaftlichkeit im Vergleich zur manuellen Bearbeitung.
- Erklärbare KI (XAI) in der Kreditvergabe: Anforderungen aus Sicht von Fachanwendern.
- Bewertung von KI-Use-Cases: Ein Priorisierungsmodell für den Mittelstand.
- Datenschutz beim Einsatz von Sprachmodellen: DSGVO-konforme Architekturen.
- KI im Recruiting: Chancen und Diskriminierungsrisiken.
- Prompt Engineering als Kompetenz: Schulungsbedarfe in Fachabteilungen.
- KI-Agenten in Geschäftsprozessen: Potenziale und Kontrollmechanismen.
Geschäftsprozessmanagement und Process Mining – 12 Themenvorschläge
Prozessthemen lassen sich gut mit echten Daten aus dem Unternehmen bearbeiten – etwa Event-Logs aus dem ERP-System. Wie unsere Autoren solche Arbeiten begleiten, zeigt die Seite Prozessmanagement mit BPMN.
- Process Mining zur Analyse des Purchase-to-Pay-Prozesses in einem Industrieunternehmen.
- Modellierung und Optimierung eines Kernprozesses mit BPMN 2.0.
- Robotic Process Automation: Auswahl geeigneter Prozesse anhand eines Kriterienkatalogs.
- RPA oder Hyperautomation: Wo liegen die Grenzen regelbasierter Automatisierung?
- Prozessreifegradmodelle: Vergleich und Anwendung auf eine Fachabteilung.
- Digitalisierung von Genehmigungsprozessen mit Workflow-Management-Systemen.
- Object-Centric Process Mining: Mehrwert gegenüber klassischen Ansätzen.
- Prozesskennzahlen: Entwicklung eines Monitoring-Konzepts.
- Business Process Reengineering im öffentlichen Sektor: Onlinezugangsgesetz und digitale Verwaltung.
- Compliance-Prüfung mit Process Mining: Einsatz in der internen Revision.
- Prozessdokumentation mit ARIS versus Signavio: Werkzeugvergleich.
- Wirtschaftlichkeitsbewertung von Automatisierungsprojekten.
IT-Management, IT-Governance und Compliance – 12 Themenvorschläge
Für Studierende mit Interesse an Beratung oder IT-Leitung. Viele Themen lassen sich über Experteninterviews bearbeiten.
- Umsetzung von NIS2 in mittelständischen Unternehmen: Anforderungen und Herausforderungen.
- IT-Governance mit COBIT: Anwendung auf eine IT-Abteilung.
- ITIL 4 im IT-Servicemanagement: Reifegradanalyse eines Service Desks.
- IT-Outsourcing-Entscheidungen: Ein Bewertungsmodell für Make-or-Buy.
- IT-Kostenmanagement: Verrechnungsmodelle für interne IT-Leistungen.
- Digitale Resilienz nach DORA: Anforderungen an Finanzdienstleister.
- IT-Projektportfoliomanagement: Priorisierung von Digitalisierungsprojekten.
- Agile Skalierung mit SAFe: Erfolgsfaktoren und Stolpersteine.
- Scrum in regulierten Branchen: Vereinbarkeit mit Dokumentationspflichten.
- Die Rolle des CIO: Vom Kostenverantwortlichen zum Digitalisierungstreiber?
- Schatten-IT: Ursachen und Umgang in Fachabteilungen.
- IT-Fachkräftemangel: Strategien zur Bindung von IT-Personal.
Enterprise Architecture und IT-Strategie – 12 Themenvorschläge
Anspruchsvolle, aber sehr gut strukturierbare Themen – ideal, wenn Sie modellieren und bewerten möchten. Mehr zum Fachgebiet: Enterprise Architecture.
- Einführung von Enterprise Architecture Management mit TOGAF in einem mittelständischen Unternehmen.
- Modellierung einer IT-Landschaft mit ArchiMate: Nutzen für die Planung.
- Application Portfolio Management: Konsolidierung historisch gewachsener Anwendungslandschaften.
- Microservices versus Monolith: Architekturentscheidungen aus betriebswirtschaftlicher Sicht.
- Legacy-Modernisierung: Strategien zur Ablösung von Altsystemen.
- Digitalstrategie im Mittelstand: Entwicklung einer Roadmap.
- Business-IT-Alignment: Messung und Verbesserung am Fallbeispiel.
- API-Strategien: Offene Schnittstellen als Grundlage digitaler Ökosysteme.
- Digitale Zwillinge in der Produktion: Architekturanforderungen.
- Architekturentscheidungen dokumentieren: Architecture Decision Records in der Praxis.
- Integrationsplattformen (iPaaS): Auswahl und Bewertung.
- Technische Schulden: Bewertung und Steuerung aus Managementsicht.
IT-Sicherheit und Datenschutz – 12 Themenvorschläge
Sicherheitsthemen sind in der Wirtschaftsinformatik vor allem organisatorisch gefragt: Awareness, Managementsysteme, Risikoanalyse.
- Security Awareness: Wirksamkeit von Phishing-Simulationen bei Mitarbeitenden.
- Aufbau eines ISMS nach ISO 27001 in einem kleinen Unternehmen.
- Zero-Trust-Architekturen: Umsetzungsschritte für den Mittelstand.
- Datenschutz-Folgenabschätzung: Vorgehen am Beispiel einer neuen Anwendung.
- Ransomware-Notfallplanung: Business Continuity Management in der Praxis.
- IT-Risikomanagement: Vergleich qualitativer und quantitativer Bewertungsverfahren.
- Passwortlose Authentifizierung: Akzeptanz von Passkeys bei Nutzern.
- Datenschutz by Design in der Softwareentwicklung.
- Sicherheitsrisiken in der Lieferkette: Anforderungen an Softwarelieferanten.
- Cyberversicherungen: Bewertung aus Sicht des Risikomanagements.
- Identity and Access Management: Rollenkonzept für ein Unternehmen.
- Informationssicherheit im Homeoffice: Maßnahmen und Umsetzungsgrad.
E-Commerce, Plattformen und digitale Geschäftsmodelle – 12 Themenvorschläge
Die Schnittstelle zu Marketing und BWL. Viele Themen lassen sich gut mit Nutzerbefragungen oder Web-Analytics-Daten bearbeiten.
- Plattformökonomie: Netzwerkeffekte am Beispiel eines B2B-Marktplatzes.
- Headless Commerce: Architekturvorteile gegenüber klassischen Shopsystemen.
- Conversion-Optimierung durch A/B-Tests in einem Onlineshop.
- Digitale Geschäftsmodelle mit dem Business Model Canvas entwickeln.
- Omnichannel-Integration im stationären Handel.
- Personalisierung im E-Commerce: Nutzen und Datenschutzgrenzen.
- Social Commerce: Einfluss auf das Kaufverhalten junger Zielgruppen.
- Abonnementmodelle: Kundenbindung in der Subscription Economy.
- Barrierefreiheit von Onlineshops: Anforderungen aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
- Chatbots im Onlinehandel: Einfluss auf Kundenzufriedenheit.
- Digitale Zahlungsverfahren: Akzeptanz neuer Bezahlmethoden.
- Retourenmanagement im Onlinehandel: Datengetriebene Ansätze zur Reduktion.
Cloud Computing und IT-Infrastruktur – 12 Themenvorschläge
Themen an der Grenze zur Informatik – für die Wirtschaftsinformatik mit Fokus auf Entscheidung, Kosten und Betrieb.
- Cloud-Migration im Mittelstand: Entscheidungsmodell für Rehost, Replatform oder Refactor.
- Multi-Cloud-Strategien: Vorteile und Risiken der Anbieterabhängigkeit.
- FinOps: Steuerung von Cloud-Kosten in Unternehmen.
- Digitale Souveränität: Europäische Cloud-Angebote im Vergleich.
- Software as a Service im Einkauf: Auswahlkriterien und Vertragsgestaltung.
- DevOps-Einführung: Auswirkungen auf Zusammenarbeit und Durchlaufzeiten.
- Container und Kubernetes aus Betreibersicht: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
- Edge Computing in der Industrie 4.0: Anwendungsfälle und Anforderungen.
- Serverless Computing: Einsatzmöglichkeiten für Geschäftsanwendungen.
- Cloud-Compliance: Anforderungen an Datenspeicherung außerhalb der EU.
- Backup- und Recovery-Strategien in hybriden Infrastrukturen.
- IT-Service-Katalog: Konzeption für eine interne IT-Abteilung.
Nachhaltigkeit, Green IT und Digitalisierung in Branchen – 12 Themenvorschläge
Aktuelle Querschnittsthemen, die sich gut mit einer Branche oder einem Fallunternehmen verbinden lassen.
- Green IT: Messung und Reduktion des Energieverbrauchs von Rechenzentren.
- Softwaregestützte CSRD-Berichterstattung: Anforderungen an ESG-Datenmanagement.
- CO₂-Bilanzierung mit IT-Unterstützung: Werkzeuge im Vergleich.
- Blockchain in der Supply Chain: Rückverfolgbarkeit am Beispiel der Lebensmittelbranche.
- Digitaler Produktpass: Anforderungen und Umsetzung.
- Digitalisierung im Gesundheitswesen: Akzeptanz der elektronischen Patientenakte.
- Industrie 4.0 im Mittelstand: Reifegradanalyse eines Produktionsbetriebs.
- Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung: Erfolgsfaktoren von E-Government-Projekten.
- FinTech und Banken: Kooperationsmodelle im Vergleich.
- Smart Farming: Datenplattformen in der Landwirtschaft.
- Digitale Lernplattformen in Unternehmen: Wirksamkeit von E-Learning.
- Remote Work und Collaboration-Tools: Auswirkungen auf Produktivität und Zusammenarbeit.
Themen mit Praxispartner
Schreiben Sie Ihre Bachelorarbeit in Wirtschaftsinformatik im Unternehmen, lässt sich fast jedes Thema oben auf den Praxispartner zuschneiden: Ersetzen Sie „ein Handelsunternehmen“ oder „der Mittelstand“ durch den konkreten Betrieb und das konkrete System. Damit wird die Arbeit enger, die Datenlage besser und die Forschungsfrage automatisch origineller.
Vom Thema zur Forschungsfrage: Beispiele und Methoden
Erst die Forschungsfrage legt fest, was Ihre Bachelorarbeit in Wirtschaftsinformatik leisten soll – und welche Methode dazu passt. In der Wirtschaftsinformatik stehen gestaltungsorientierte Ansätze wie Design Science Research gleichberechtigt neben Fallstudien, Befragungen und systematischen Literaturreviews:
| Thema | Mögliche Forschungsfrage | Methode |
|---|---|---|
| ERP-Auswahl im Mittelstand | Welche Kriterien sollte ein mittelständisches Unternehmen bei der Auswahl eines Cloud-ERP-Systems gewichten? | Design Science: Bewertungsmodell entwickeln und am Fall evaluieren |
| Process Mining | Welche Abweichungen vom Soll-Prozess zeigen die Event-Logs des Purchase-to-Pay-Prozesses? | Fallstudie mit Datenanalyse |
| Generative KI im Kundenservice | Welche Faktoren beeinflussen die Akzeptanz eines KI-Chatbots bei Servicemitarbeitenden? | Standardisierte Befragung (TAM/UTAUT) |
| NIS2-Richtlinie | Welche organisatorischen Maßnahmen müssen mittelständische Unternehmen zur Umsetzung von NIS2 ergreifen? | Experteninterviews |
| Low-Code-Plattformen | Welche Chancen und Risiken von Low-Code-Entwicklung beschreibt die Forschung für die IT-Governance? | Systematisches Literaturreview |
| Business Intelligence | Wie muss ein Vertriebs-Dashboard gestaltet sein, damit es Entscheidungen im Außendienst unterstützt? | Prototyp mit Nutzertest |
Wie Sie Ihre eigene Frage Schritt für Schritt formulieren, erklärt unser Leitfaden zur Forschungsfrage für die Bachelorarbeit.
Wirtschaftsinformatik oder Informatik?
Eine Bachelorarbeit in Wirtschaftsinformatik fragt immer nach dem betrieblichen Nutzen: Wie verändert ein System Prozesse, Kosten, Entscheidungen oder Organisation? Steht dagegen die technische Umsetzung selbst im Mittelpunkt – Algorithmus, Architektur, Code –, ist das Thema eher in der Informatik zu Hause – dafür sind bei uns die Ghostwriter für Informatik zuständig. Viele Betreuende achten genau auf diese Abgrenzung.
Themenfindung in fünf Schritten
Eine Themenliste ersetzt nicht die eigene Themenfindung. So kommen Sie in der Wirtschaftsinformatik von einer Idee zu einem Thema, das Ihr Lehrstuhl annimmt:
1. Ausgeschriebene Themen am Lehrstuhl prüfen
Viele Lehrstühle für Wirtschaftsinformatik veröffentlichen ausgeschriebene Themen für Bachelorarbeiten auf ihrer Website. Selbst wenn keines passt, zeigen sie, welche Schwerpunkte und Methoden dort betreut werden.
2. Praxispartner, Praktikum oder Werkstudentenjob nutzen
Die besten Themen entstehen aus echten Problemen: eine anstehende Systemeinführung, ein ineffizienter Prozess, ein ungenutzter Datenbestand. Fragen Sie in Ihrer Abteilung gezielt nach Projekten, an die eine Bachelorarbeit andocken kann.
3. Literatur und Konferenzbeiträge sichten
Einen schnellen Überblick über aktuelle Forschung geben die Tagungsbände der WI, AMCIS und ECIS sowie Zeitschriften wie Business & Information Systems Engineering. Achten Sie auf „Future Research“-Abschnitte – dort stehen offene Fragen.
4. Thema eingrenzen
„Künstliche Intelligenz im Unternehmen“ ist ein Schwerpunkt, kein Thema. Grenzen Sie ein auf eine Anwendung (Rechnungseingang), ein System (SAP), eine Branche (Logistik) oder eine Perspektive (Akzeptanz der Mitarbeitenden).
5. Machbarkeit klären und Exposé schreiben
Prüfen Sie Daten, Lizenzen, Interviewpartner und Sperrvermerk, bevor Sie anmelden. Ein kurzes Exposé mit Forschungsfrage, Methode und Zeitplan überzeugt die Betreuung schneller als eine Themenidee. Weitere Strategien finden Sie in unserem Leitfaden zur Themenfindung für die Bachelorarbeit.
Themen für Masterarbeit, Seminararbeit und Exposé
Masterarbeit: Im Master wird ein eigenständigerer Forschungsbeitrag erwartet. Viele Themen oben lassen sich dafür ausbauen – durch mehrere Fallunternehmen, einen vollständigen Design-Science-Zyklus mit Evaluation oder eine größere quantitative Stichprobe.
Seminararbeit: Für Seminararbeiten in Wirtschaftsinformatik müssen Themen deutlich enger sein und kommen meist ohne eigene Erhebung aus – etwa als Literaturüberblick zu einer einzelnen Technologie oder als Vergleich zweier Ansätze.
Exposé: Die Themen eignen sich direkt als Grundlage für das Exposé – ergänzen Sie Forschungsfrage, Methode, vorläufige Gliederung und Zeitplan.
Unterstützung bei der Bachelorarbeit in Wirtschaftsinformatik
Sie haben ein Thema, aber es fehlt an Zeit, an Datenzugang oder an methodischer Sicherheit bei Design Science, Process Mining oder Befragung? Bei Business And Science übernimmt das ein akademischer Ghostwriter mit Studium und Berufserfahrung in der Wirtschaftsinformatik – etwa aus der SAP-Beratung oder dem IT-Management. Wie sie Abschlussarbeiten begleiten, zeigt unsere Seite Ghostwriter Wirtschaftsinformatik.
- Autoren aus der Wirtschaftsinformatik
- Anonyme und schnelle Kommunikation
- Individuelle Vorgaben werden umgesetzt
- Termintreue Lieferung in Teillieferungen
- Lektorat und Plagiatsprüfung
- Zahlung nach Arbeitsfortschritt
Wie ein Auftrag von der Anfrage bis zur Endlieferung abläuft, beschreibt unsere Auftragsabwicklung. Einen fachübergreifenden Überblick gibt Bachelorarbeit schreiben lassen.