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Was sagt deine Körpersprache bei einer Rede über dich?

Die Körpersprache sagt mehr über dich aus, als deine Worte. Was die Worte nicht verraten, das verrät dein Körper. Experten sind sich darüber einig, dass die Körpersprache von den Menschen unbewusst interpretiert wird. Das kann dir zum Vor- oder Nachteil gereichen. Besonders die Körpersprache bei einer Rede sollte daher positiv auf die Zuhörer wirken. In den folgenden Abschnitten erfährst du, wie dir das gelingt.

Auf Hand- und Armhaltung achten

Wenn du eine Rede hältst musst du immer daran denken, wie das Publikum deine Gesten verstehen könnte. Das beginnt bereits bei deiner Arm- und Handhaltung. Verschränkte Arme, als Körpersprache bei einer Rede werden fast immer negativ gewertet, egal aus welchem Grund du die Arme tatsächlich verschränkst. Vielleicht ist dir kalt oder du fühlst dich für einen Moment unsicher. Dein Publikum interessieren deine Gefühle nicht. Es sieht nur die verschränkten Arme und denkt, dass dir etwas nicht passt, bzw. dass du dich mit deiner Rede nicht wohl fühlst. Ähnliches gilt für steife, starre und unbewegliche Hände. Wenn du diese dann noch in den Hosentaschen verbirgst, denkt das Publikum, du hättest etwas Wichtiges zu verbergen. Das Publikum wird deine Rede nicht interessiert aufnehmen, sondern misstrauisch verfolgen. Du solltest die Hände stattdessen aus den Taschen herausnehmen und das Gesagte mit deinen Gesten unterstreichen. Das wirkt offen und ehrlich. Um die positive Stimmung im Publikum aufrecht zu erhalten solltest du es strikt vermeiden auf die Uhr zu schauen. Dabei ist es egal, ob du dich nur kurz vergewissern willst, wie viel Zeit dir noch bleibt. Ein Blick auf die Uhr wirkt immer gelangweilt, grad so, als hättest du im Moment besseres zu tun, als die Rede zu halten. Bei Politikern kann der Blick auf die Uhr sogar viele Wählerstimmen kosten, denn wer will schon einen Menschen wählen, der nur mit dem halben Herzen bei der Sache ist?

Worte mit Gesten unterstreichen

Wie dieser Abschnitt zeigt sind die Hände eines der größten Probleme bei der Körpersprache bei einer Rede. Deshalb solltest du nur das Gesagte mit den Händen unterstreichen. Das gelingt dir, indem du beispielsweise mit dem Zeigefinger auf einen imaginären Feind zeigst. Doch auch Zahlen und Größen lassen sich mit den Händen darstellen. Dabei denkst du immer daran, dass offene Hände Offenheit signalisieren. Im Grunde kann mit den Händen überhaupt nichts schiefgehen, wenn die du die erwähnten Unsitten vermeidest.

Blickkontakt halten und lächeln

Die Körpersprache bei einer Rede kommt nicht ohne Blickkontakt aus. Es ist wichtig, dass du deine Augen sprechen lässt. Durch den Augenkontakt vermittelst du wichtige Botschaften deiner Rede. Der Blickkontakt sichert dir zudem die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Dazu solltest du mit den Augen wandern. Verweile mit den Augen für zwei Sekunden bei verschiedenen Zuhörern. Das schafft Vertrauen. Damit dir das leichter fällt, solltest du zunächst in freundliche Gesichter blicken. Die Menschen werden deine Blicke erwidern. Schaust du freundlich, dann wirst auch du in freundliche, entspannte Gesichter blicken. Wenn du Schwierigkeiten mit Autoritätspersonen hast, dann stelle dir einfach vor, dass die Menschen sitzen in Unterhosen vor dir sitzen.

Vergiss das Lächeln nicht. Lächele am besten schon bei der Eröffnung der Rede. Die Sympathien deiner Zuhörer sind dir dadurch sicher, erst recht, wenn du mit einem kleinen Witz in die Präsentation einsteigst. So zauberst du schnell ein Lächeln in die Gesichter des Publikums. Während der Präsentation lächelst du an den positiven, lustigen Stellen, während du sonst einen sachlichen Gesichtsausdruck auflegst.

Körperhaltung kontrollieren und Bewegung nicht vergessen

Probe noch vor deiner Rede deine Körperhaltung. Am meisten selbstbewusst wirkst du durch einen hoch gehaltenen Kopf in Verbindung mit zurückgezogenen Schultern. Die Körperhaltung vermittelt dir zudem selbst Gelassenheit. Neben der kontrollierten Körperhaltung darfst du nicht die Bedeutung von Bewegung unterschätzen. Dein Publikum findet es langweilig, wenn der Redner die ganze Zeit auf einem Fleck verweilt. Das bremst zudem die Emotionen der Rede. Deshalb solltest du dich immer mal auf dein Publikum zu bewegen oder durch den Raum gehen. Dir selbst nützt die Bewegung auch, denn du bleibst wach und fit.

Im Stehen sprechen

Auch wenn dir für die Rede ein Sitzplatz zur Verfügung steht, solltest du im Stehen sprechen. Stehen hilft dir bei deiner Körpersprache für eine Rede, weil du deine Stimme besser zur Geltung bringen kannst. Durch das Stehen wirkst du auf das Publikum größer, was wiederum Selbstbewusstsein ausstrahlt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Zuhörer aufmerksamer sind, wenn sie zum Redner aufschauen müssen.
Insgesamt ist es wichtig, dass du während deiner Rede viel Gefühl vermittelst. Durch das Gefühl prägt sich der Inhalt deiner Rede viel besser beim Publikum ein. Gefühl erzeugst du durch die Bewegung, durch das Heben und Senken deiner Stimme, durch das Redetempo und durch den dynamischen Einsatz der Hände. Das Publikum wird dich als Redner nicht vergessen.

Worte mit Gesten unterstreichen