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Wie du mit deinem Publikum während einer Rede interagierst

Wenn du mit deinem Publikum während einer Rede interagierst wird dein Vortrag lebendig, praxisnah und interessant. Auch gelingt es dir dadurch leichter, die Zuhörer für deine Ziele zu gewinnen, zu begeistern und zu beeindrucken. Es ist also wichtig, dass du das Publikum während einer Rede zu Beteiligten machst. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Interaktion mit dem Publikum. Jede einzelne Möglichkeit wird den Vortrag bereichern.

Eine Abstimmung einbauen

Eine Methode mit dem Publikum während einer Rede zu interagieren ist die Abstimmung. Beginne die Rede dafür mit einer Frage: „Wer von Ihnen möchte gern innerhalb von einem Monat drei Kilogramm abnehmen?“ Auf diese Frage werden sich sicher einige Personen melden. Damit ist dir der Einstieg in einen Vortrag über gesunde Ernährung gut gelungen. Doch nicht nur beim Einstieg sind Abstimmungen hilfreich. Auch während der Rede werden sie das Publikum zum Thema zurückführen. Gleichzeitig werden die Zuhörer aktiviert. Auf den Ergebnissen der Abstimmungen kannst du gut aufbauen.

Nicht immer ist das Publikum während einer Rede aktiv. Möglicherweise hältst du die Rede vor einem faulen Publikum, welches sich nur ungern zu Wort meldet. Dann solltest du die Zuhörer gezielt zum Hand heben auffordern. Am besten du hebst deinen Arm gleich selbst mit, damit die Zuhörer die Geste imitieren.

Schätzen Sie mal

Die Aufforderung: „Schätzen Sie mal“ ist eine hervorragende Methode, das Publikum während einer Rede zu aktivieren. Das Schätzen spornt den Ehrgeiz der Zuhörer an. Dazu kannst du auf deinen Vortragsfolien eine Art Wissensquiz einbauen. Gebe dem Publikum drei mögliche Lösungen vor. Das Publikum wird sich über jede richtige Antwort freuen. Achte darauf, dass die Fragen nicht zu schwer sind, damit das Publikum ein Erfolgserlebnis hat.

Ratespiele einbauen

Lasse dein Publikum während einer Rede raten. Die Aufmerksamkeit der Zuhörer ist dir dann gewiss. Gleichzeitig solltest du ein knappes Zeitfenster einbauen, innerhalb dessen die Zuschauer das Rätsel lösen müssen. Nach Ablauf der Zeit fragst du das Publikum nach der Lösung. Auf dieser Lösung baust du den weiteren Verlauf deiner Rede auf.

Bewegung fördert die Aufmerksamkeit

Damit dir das Publikum während einer Rede bis zuletzt Aufmerksamkeit zollt, solltest du es durch Bewegung wachhalten. Es gibt die unterschiedlichsten Situationen, die sich für kleine Bewegungsabläufe eignen. Fordere das Publikum auf, sich auf ein Bein zu stellen. Frage es danach, wie es sich in dieser Stellung fühlt. Das Publikum wird mit wackelig, unsicher und schwankend antworten. Frage das Publikum was passiert, wenn ein Sturm dazu kommt. Das Publikum wird sagen, dass es dann umfällt. Erkläre dem Publikum nun, dass es durch seine derzeitige Ernährung nur auf einem Bein steht. In einigen Jahren wird ein Sturm dazu führen, dass die Lebensweise zum Zusammenbruch führt in Form von Diabetes, Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Das Publikum erfährt also am eigenen Leibe die Folgen einer bestimmten Lebensweise.

Emotionen wecken

Wenn du beim Publikum während einer Rede Emotionen weckst, dann wird es die Inhalte der Rede schnell verinnerlichen. Gefühle sind ein starkes Mittel der Beeinflussung, sowie der Erzeugung von Aufmerksamkeit und Anteilnahme. Ausgehend vom Vortrag über gute Ernährung kannst du sagen: „Stellen Sie sich vor, sie wachen früh auf und haben ihr Traumgewicht erreicht. Was würden Sie tun?“ Nun fragen Sie das Publikum nach den Vorstellungen. Durch das Einbinden der Vorstellungskraft wird beim Publikum ein Stück Realität erzeugt.

Dialog führen

Führe mit dem Publikum während einer Rede einen Dialog. Dabei hilft es, die Zuhörer mit gezielten Fragen zum sprechen zu animieren. Beispielsfragen sind:
• Welche Erfahrungen haben Sie mit X, Y gemacht?
• Wie geht es Ihnen bei X, Y?
• Welche Methode hilft Ihnen bei X, Y?
• Was wünschen Sie sich?
• Wie könnte die geeignete Lösung aussehen?
• Wer von Ihnen weiß, wie X, Y funktioniert?

Mit Hilfe des Dialogs signalisierst du dem Publikum ehrliches Interesse an seiner Meinung. Natürlich sollte das Publikum ausreichend Zeit erhalten, die Fragen zu beantworten. Also sei nicht ungeduldig, wenn eine kurze Zeit des Schweigens eintritt.

Person des Vertrauens einbinden

Je größer das Publikum, desto zurückhaltender die Zuhörer- diese Regel solltest du dir merken. Kaum ein Mensch tritt gern aus der Masse hervor. Zudem haben viele Menschen Angst die falsche Antwort zu geben und sich damit vor den anderen Zuhörern zu blamieren. Wähle dir deshalb eine Person des Vertrauens aus, die du vor der Rede über eine Frage informierst. Wenn es dann soweit ist, hilft dir die Person das Eis beim Publikum zu brechen.

PUBLIKUM BEGEISTERN