Schreibblockade / Prokrastination vermeiden

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Woran Schreibblockade erkennen?

Die Schreibblockade lässt erkennen an:

  • Sie können sich nicht motivieren, Ihre Bachelorarbeit anfangen zu schreiben.
  • Die Fertigstellung der Hausarbeit schieben Sie vor sich hin.
  • Sie lassen sich von allem ständig ablenken.
  • Ihnen fehlt ein Plan, wie Sie bei Ihrer Masterarbeit vorgehen sollen.

Betroffene empfinden eine Schreibblockade als ein sehr unangenehmes Gefühl. Der Schreibprozess fühlt sich wie eine Tortur für den Betroffenen an.

Warum prokrastinieren Sie bei einer Schreibblockade?

Wenn Sie eine Schreibblockade haben, fühlen Sie sich unwohl und Sie empfinden Stress. Die Ablenkungen sorgen für Entspannung, da Sie sich dann i. d. R. mit Dingen beschäftigen, die Ihnen wesentlich mehr Spaß machen.

Der Körper möchte sich nicht über einen längeren Zeitraum in einer Stress bringenden Lage befinden – das ist ein natürlicher Abwehrmechanismus, den Sie nicht bekämpfen sollten.

Das Problem der Schreibblockade liegt ganz woanders. Sie müssen an Ihrem Mindset arbeiten. Mit den folgenden 10 hilfreichen Tipps bekommen Sie eine neue Herangehensweise und werden wesentlich seltener ein Opfer der Prokrastination.

Prokrastination betrifft jeden zweiten Studenten

10 Tipps gegen Prokrastination

Smartphone ausschalten

Durch Push-Nachrichten, Anrufe usw. werden Sie aus der Ruhe gebracht. Anstatt sich auf das Schreiben Ihrer Arbeit zu konzentrieren, sind Sie gedanklich damit beschäftigt, wer Sie angerufen oder Ihnen geschrieben hat. Daher schalten Sie Ihr Smartphone unbedingt aus!

Von negativen Menschen abschotten

Wenn das ganze Umfeld Ihnen immer wieder mitteilt, dass sie mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit noch nicht angefangen haben, dann sehen Sie das als Bestätigung, nicht proaktiv zu werden. Suchen Sie sich ein neues Umfeld, das Sie unterbewusst dazu bringt, mit dem Schreiben der Abschlussarbeit anzufangen.

Gewohnheiten aneignen

Prokrastination ist nichts anderes als eine negative Gewohnheit. Den Effekt der Gewohnheiten können Sie auch positiv nutzen. Wenn Sie jeden Tag nur ein wenig an Ihrer Arbeit sitzen werden, wird nach einer gewissen Zeit das Schreiben Ihrer akademischen Arbeit nicht als etwas negatives empfunden, sondern zu etwas Alltäglichem wie Zähneputzen.

Parallel an vielen Stellen arbeiten

In wissenschaftlichen Arbeiten können Sie ab und zu an den Punkt kommen, an dem Sie nicht vorankommen. Sie sollten sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen und nicht prokrastinieren, sondern einfach an einer anderen Stelle an der Arbeit weiterarbeiten. Jeder Satz bringt Sie näher an Ihr Ziel!

Commitment abgeben

Führen Sie ein Tagebuch oder rufen jede Woche eine Vertrauensperson an, zu der Sie aufschauen. Dabei erstellen Sie einen Report, was Sie für Ihre wissenschaftliche Arbeit gemacht haben. Wenn Sie nichts ins Tagebuch schreiben bzw. der Vertrauensperson mitteilen können, wird Sie das bedrücken und Sie werden alles dafür tun, um solche Momente zu verhindern.

Abwechslung in den Tätigkeiten

Wenn Sie ganze Zeit nur Schreiben, fällt die Motivation mit jeder Seite ab. Wechseln Sie immer wieder zwischen den einzelnen Tätigkeiten ab (Schreiben, Lektorieren, Lesen usw.). Die Abwechslung kann wie eine kleine Pause wirken, sodass Sie mehr an einem Tag schaffen.

Aufgeräumter Arbeitsplatz

Oft reichen nur Details aus, um bei den geringsten Schwierigkeiten zu prokrastinieren. Um nicht abgelenkt zu werden, haben Sie am Arbeitsplatz nur Dinge, die Sie auch unbedingt für das Schreiben der wissenschaftlichen Arbeiten benötigen.

Ablenkungen im Zeitplan

Ungeplante Ablenkungen können nicht abgeschafft werden und sollten daher in den Zeitplan eingeplant werden. Somit verfallen Sie trotz einem unvorhergesehenen Ereignis (z. B. Arztbesuch) nicht in Prokrastination, da Sie dafür einen Zeitpuffer eingeplant haben und das keinen negativen Einfluss auf Ihr Mindset hat.

Hilfe einholen

Manchmal bedarf es nur einer kleinen Unterstützung und der sprichwörtliche Knoten platzt. Ungeachtet dessen, ob Sie Hilfe bei der Themenfindung, Gliederungserstellung, Literaturrecherche usw. benötigen, unsere Experten helfen Ihnen gerne weiter.

Persönliches Wertesystem

Falls alle Tipps nichts nutzen, sollten Sie sich die Frage stellen: Was will ich im Leben mal machen? Benötige ich wirklich dafür ein Studium? Wenn alle Ablenkungen um Sie herum wichtiger sind, dann haben Sie wahrscheinlich noch nicht Ihre Leidenschaft gefunden!

Prokrastination sollte nicht mit Faulheit verwechselt werden!

Eine Prokrastination sollte unbedingt nicht unterschätzt werden, da Sie mit der Zeit die Kontrolle über Ihr Leben verlieren können und ernste Probleme auftreten.  Solch ein chronisches Verhalten löst bei manchen Betroffenen psychisches Leiden aus und führt in schlimmsten Fällen zur Depression, die oft schon zu einem Studienabbruch oder Angststörungen geführt haben. Prokrastination sollte nicht mit Faulheit verwechselt werden. Es ist eher ein Problem der Selbststeuerung und ein Kontrollverlust.

Was haben Sie die letzten Monate gemacht?

Wenn Ihnen der Betreuer diese Frage stellt und Sie wegen einer Schreibblockade prokrastiniert haben, wird sich der Betreuer mit der Antwort „Ich habe mich mit allen möglichen Ablenkungen beschäftigt.“ wohl kaum zufriedengeben. Keiner wird Sie motivieren, Sie müssen selbst das Warum spüren. Erfolg ist kein Zufall, es sind viele einzelne Entscheidungen, die nur Sie kontrollieren können.

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