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Marie Curie

Marie Curie

Marie Sklodowska Curie wurde im Jahre 1867 im damaligen Kongresspolen geboren. Da Frauen in Polen nicht zum Universitätsstudium zugelassen waren, besuchte Marie Curie zunächst eine der berühmten Fliegenden Universitäten und arbeitete einige Zeit lang als Hauslehrerin bei begüterten Familien. In der ihrer Freizeit bildete sich Marie Curie autodidaktisch weiter in den Fächern Physik, Soziologie und Medizin. Im Jahre 1891 reiste sie schließlich zu ihrer Schwägerin nach Paris und schrieb sich für ein Studium der Physik an der Sorbonne ein. Obwohl sie zu Beginn ihres Studiums mit erheblichen sprachlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, schloss Marie Curie 1893 ihr Studium der Physik als Beste ab.

Das Uran wird der Forschungsgegenstand von Marie Sklodowska Curie

Zunächst erstellte Marie Curie im Auftrag der Gesellschaft zur Förderung der Nationalindustrie eine wissenschaftliche Studie über die magnetischen Eigenschaften verschiedener Stahlsorten. Daneben bereitete sie sich intensiv darauf vor, an einer höheren Mädchenschule unterrichten zu dürfen. 1896 begann sie, sich wissenschaftlich mit dem Uran und seinen Salzen zu beschäftigen und fing an, ihre Doktorarbeit über sogenannte „Becquerel-Strahlen“ zu verfassen. Letztendlich nannte sie die Arbeit jedoch „Recherches sur les substances radioactives“ (Deutsch: Untersuchungen über die radioaktiven Substanzen). Aufgrund ihrer Entdeckung des neuen Elementes Polonium wurde Curie 1898 ein finanziell hoch dotierter wissenschaftlicher Preis zuerkannt. In Anerkennung ihrer außerordentlichen Leistungen auf dem Gebiet der Strahlungsphänomene wurde Curie im Jahre 1903 schließlich der Nobelpreis für Physik gewährt. Ab 1904 wirkte sie dann als Professorin an der Sorbonne. Ein zweites Mal, im Jahre 1911, wurde Marie Curie der Nobelpreis zuerkannt. Nun allerdings der Nobelpreis für Chemie. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete sie in Frankreich als Radiologin. 1921 ging sie nach Amerika und wurde dort auch von Präsident Warren G. Harding empfangen. Nachdem sie auch für den Völkerbund gearbeitet hatte, verstarb Marie Curie im Jahre 1934 in Sancellemoz.

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