Akademische Expertise von der archaischen Epoche bis zur Spätantike – Epigraphik, Numismatik und die kritische Analyse antiker Überlieferung.
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Antike unterscheidet sich fundamental von anderen historischen Epochen. Fragmentarische Überlieferung, die Notwendigkeit altsprachlicher Kenntnisse und eine komplexe Quellenlage erfordern spezialisiertes Fachwissen. Diese methodische Sorgfalt prägt jede akademische Arbeit zur griechisch-römischen Welt, die wir als Ghostwriter für Geschichtswissenschaften begleiten.
In der Antike beginnt jede Forschung mit der systematischen Quellensuche. Anders als in der Neuzeit sind die verfügbaren Zeugnisse begrenzt und verstreut. Die Heuristik umfasst die Kenntnis der einschlägigen Quellensammlungen – vom Corpus Inscriptionum Latinarum über die Inscriptiones Graecae bis zu den Papyrus-Editionen und archäologischen Publikationen.
Die kritische Prüfung antiker Überlieferung unterscheidet zwischen äußerer Kritik (Echtheit, Überlieferungsgeschichte, Textkritik) und innerer Kritik (Tendenz, Glaubwürdigkeit, historischer Gehalt). Bei literarischen Quellen wie Livius oder Tacitus ist die Analyse der Darstellungsabsicht zentral für jede wissenschaftliche Interpretation.
Die Interpretation antiker Texte erfordert die Einbettung in den historischen Kontext, die Kenntnis literarischer Konventionen und das Bewusstsein für die Fremdheit der antiken Lebenswelt. Der hermeneutische Zirkel zwischen Einzelquelle und Gesamtkontext prägt jede althistorische Analyse.
Von der minoisch-mykenischen Kultur bis zum Untergang des Weströmischen Reiches – ein Überblick über die Epochen, die wir wissenschaftlich abdecken.
Die Entstehung der Polis, die attische Demokratie, die Perserkriege und das Zeitalter des Perikles. Zentrale Quellen: Herodot, Thukydides, die attischen Redner und Tragödiendichter.
Alexander der Große, die Diadochenreiche und die kulturelle Verschmelzung von Ost und West. Quellenspezifische Expertise: ptolemäische Papyri und seleukidische Königsinschriften.
Vom Ständekampf über die Punischen Kriege bis zu den Bürgerkriegen. Schwerpunkte: Verfassungsgeschichte, mediterrane Expansion und die Krise der späten Republik bei Cicero, Sallust und Caesar.
Prinzipat und Dominat, von Augustus bis Konstantin. Themenfelder: kaiserliche Repräsentation, Provinzialverwaltung, Romanisierung und die Transformationsprozesse im 3. Jahrhundert.
Die Christianisierung des Imperium Romanum, Völkerwanderung und die Transformation der antiken Welt. Quellenkorpus: patristische Literatur, spätantike Epigraphik und Gesetzessammlungen.
Die Hochkulturen des Vorderen Orients und des Niltals im Kontakt mit der griechisch-römischen Welt. Achämenidenreich, ptolemäisches Ägypten und interkulturelle Verflechtungen.
Die Vielfalt antiker Überlieferung erfordert spezialisierte Kompetenzen für jede Quellengattung – von der literarischen Tradition bis zum archäologischen Befund.
Geschichtsschreibung (Herodot, Thukydides, Polybios, Livius, Tacitus), Biographie (Plutarch, Sueton), Reden (Demosthenes, Cicero) und philosophische Texte. Die Analyse von Gattungskonventionen und Darstellungsabsichten ist methodisch zentral.
Staatliche Dokumente, Ehreninschriften, Grabsteine und Weihungen. Die Epigraphik erschließt Aspekte, die in der literarischen Überlieferung fehlen: Verwaltungsstrukturen, Wirtschaftsbeziehungen, Alltagsreligion und lokale Eliten.
Verwaltungsdokumente, Privatbriefe, Verträge und literarische Texte aus dem trockenen Klima Ägyptens. Einzigartige Einblicke in Alltag, Wirtschaft und Rechtspraxis des hellenistisch-römischen Ägypten.
Herrscherporträts, Propagandaprogramme und wirtschaftshistorische Daten. Münzen sind oft die einzigen zeitgenössischen Bildnisse antiker Persönlichkeiten und wichtige chronologische Fixpunkte.
Architektur, Skulptur, Keramik und Kleinfunde. Die Integration archäologischer Evidenz erweitert das Bild über die textliche Überlieferung hinaus – besonders für die materielle Kultur und non-literate Bevölkerungsgruppen.
Strabon, Ptolemaios und die Tabula Peutingeriana. Historische Geographie erschließt die räumliche Dimension antiker Geschichte: Handelswege, Siedlungsstrukturen und die mentale Kartierung der Oikumene.
Die wissenschaftliche Erforschung der Antike ist eng mit spezialisierten Hilfswissenschaften verbunden, die für die Quellenerschließung und -interpretation unverzichtbar sind.
Wissenschaft von den Inschriften – Lesung, Edition und historische Auswertung von Steininschriften, Bronzetafeln und Graffiti.
Erschließung der Papyrusdokumente aus Ägypten – von Verwaltungsakten über Privatkorrespondenz bis zu literarischen Fragmenten.
Münzkunde als Quelle für Wirtschafts-, Porträt- und Propagandageschichte sowie chronologische Grundlagenforschung.
Systematische Erfassung von Personendaten zur Rekonstruktion sozialer Netzwerke, Karrieremuster und Familienverbindungen.
Antike Kalender, Ären und die Synchronisation verschiedener Zeitrechnungssysteme – Grundlage jeder historischen Einordnung.
Textkritik, Editionstechnik und sprachliche Analyse griechischer und lateinischer Quellen als Basis der Quellenarbeit.
Ein Überblick über Forschungsfelder und Fragestellungen, die in akademischen Arbeiten zur griechisch-römischen Welt häufig behandelt werden.
Attische Demokratie, Römische Republik, Prinzipat – Entstehung, Funktionsweise und Transformation politischer Ordnungen.
Sklaverei, Patronage, Agrarwirtschaft, Handel – soziale Strukturen und ökonomische Grundlagen der antiken Gesellschaften.
Polytheismus, Mysterienkulte, Kaiserkult, Christianisierung – religiöse Praktiken und ihre gesellschaftliche Funktion.
Hoplitenphalanx, Legion, Seekrieg – Kriegführung, Heeresorganisation und die Rolle des Militärs in Staat und Gesellschaft.
Bildung, Literatur, Kunst, Theater – kulturelle Produktion und ihre Bedeutung für Identität und Repräsentation.
Geschlechterrollen, Familie, Körperlichkeit, materielle Kultur – neuere Forschungsansätze zur antiken Lebenswelt.
Unsere Ghostwriter bieten wir Unterstützung für alle akademischen Arbeitstypen – von der Proseminararbeit bis zur Dissertation.
Das hängt vom Studiengang und der Fragestellung ab. In vielen BA-Studiengängen reicht die Arbeit mit Übersetzungen, während MA-Arbeiten und Dissertationen oft Originalkenntnisse voraussetzen. Unsere Experten können sowohl mit Übersetzungen arbeiten als auch Originaltexte analysieren und helfen bei der korrekten Zitierweise antiker Quellen.
Gut geeignet sind klar abgrenzbare Themen mit überschaubarer Quellenlage: Die Darstellung eines Ereignisses bei einem antiken Autor, der Vergleich zweier Quellenberichte, die Analyse einer Inschrift oder Münzprägung. Wir helfen bei der Themenfindung und Eingrenzung.
Die Lückenhaftigkeit der Quellen ist kein Makel, sondern Charakteristikum des Faches. Wissenschaftlich korrekt ist es, Wissenslücken zu benennen, mit Wahrscheinlichkeitsaussagen zu arbeiten und die Grenzen der Rekonstruktion transparent zu machen.
Antike Quellen werden nach etablierten Konventionen zitiert (z.B. Thuk. 2,65,9 für Thukydides, Buch 2, Kapitel 65, Paragraph 9). Inschriften nach CIL- oder IG-Nummer, Papyri nach Editionssiglen. Wir kennen diese Fachkonventionen und wenden sie korrekt an.
Ja, unser Netzwerk umfasst auch Klassische Archäologen. Für Themen an der Schnittstelle von Geschichte und Archäologie – etwa zur Ikonographie der Herrscherrepräsentation oder zur materiellen Kultur – stehen interdisziplinär arbeitende Experten zur Verfügung.
Unsere promovierten Althistoriker beraten Sie zu Themenfindung, Quellenrecherche und methodischen Fragen – mit der Präzision, die das Fach verlangt.
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