Fachbereich Zahnärztliche Prothetik: Kronen, Brücken & Implantatprothetik

Akademische Expertise in der prothetischen Zahnmedizin – von der Präparationstechnik über die Werkstoffkunde bis zur digitalen Fertigung.

Festsitzende Prothetik
Herausnehmbare Prothetik
Implantatprothetik
CAD/CAM & Digitale Workflows
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Grundlagen der Zahnärztlichen Prothetik

Die Zahnärztliche Prothetik befasst sich mit der Wiederherstellung der Kaufunktion, Phonetik und Ästhetik durch Zahnersatz. Sie ist eines der umfangreichsten Fachgebiete der Zahnmedizin und verbindet klinische Fertigkeiten mit werkstoffkundlichem und zahntechnischem Wissen. Als Agentur abreiten wir Zahnmedizin-Ghostwritern, die sowohl die klinischen als auch die wissenschaftlichen Aspekte der Prothetik beherrschen.

Behandlungsplanung

Eine systematische Behandlungsplanung ist Voraussetzung für den prothetischen Erfolg. Sie umfasst: Anamnese (allgemein, speziell, funktionell), klinische Befunderhebung (Zähne, Parodont, Schleimhaut, Okklusion), radiologische Diagnostik, Modellanalyse, ästhetische Analyse und die Erstellung eines Heil- und Kostenplans. Die Entscheidung zwischen festsitzendem, herausnehmbarem oder kombiniertem Zahnersatz richtet sich nach Befund, Patientenwunsch und finanziellen Möglichkeiten.

Klassifikation des Zahnersatzes

Die Einteilung erfolgt nach verschiedenen Kriterien: festsitzend vs. herausnehmbar, zahngetragen vs. implantatgetragen vs. schleimhautgetragen, definitiv vs. provisorisch. Die Lückenklassifikation nach Kennedy (Klasse I–IV) und die Eichner-Klassifikation (A1–C3) systematisieren die Ausgangssituation und leiten die Therapieentscheidung.

Biomechanische Prinzipien

Der prothetische Erfolg hängt von der Beachtung biomechanischer Grundsätze ab: Pfeilerwertigkeit (nach Jepsen), Brückengliedergestaltung, Prothesensattelung, Abstützung (nach Steinhardt: Dreipunktabstützung). Die Lastverteilung zwischen Zähnen, Implantaten und Schleimhaut bestimmt die Langzeitprognose.

💡 Wissenschaftlicher Hinweis: Die Prothetik bietet vielfältige Forschungsansätze: Werkstoffvergleiche (Zirkonoxid vs. Lithiumdisilikat), Langzeitstudien zu Überlebensraten, CAD/CAM-Präzisionsstudien, Implantatprothetik-Outcomes, Patientenzufriedenheit. Für Dissertationsthemen in der Zahnmedizin ist dieser Bereich besonders ergiebig.

Festsitzende Prothetik

Festsitzender Zahnersatz wird dauerhaft auf präparierten Zähnen oder Implantaten befestigt und bietet die höchste funktionelle und ästhetische Integration.

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Kronen

Die Krone ersetzt die klinische Zahnkrone bei ausgedehnten Substanzdefekten. Die Indikation besteht bei Zerstörungsgrad >50%, nach Wurzelkanalbehandlung, zur Verankerung von Zahnersatz oder aus ästhetischen Gründen.

Kronenarten:

  • Vollgusskrone: Metallegierung, unverblendet – robust, unästhetisch
  • VMK-Krone: Metallgerüst mit Keramikverblendung – bewährter Standard
  • Vollkeramikkrone: Zirkonoxid oder Glaskeramik – höchste Ästhetik
  • Teilkrone: Substanzschonend, Erhalt der labialen Fläche
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Brücken

Brücken ersetzen fehlende Zähne durch Verbindung mit den Nachbarzähnen als Pfeiler. Die Ante'sche Regel (Parodontalfläche der Pfeilerzähne ≥ zu ersetzende Fläche) gilt als Orientierung.

Brückenarten:

  • Endpfeilerbrücke: Klassisch, beidseitige Verankerung
  • Freiendbrücke (Extensionsbrücke): Einseitig, kritische Hebelwirkung
  • Adhäsivbrücke (Maryland): Minimalinvasiv, Klebeflügel
  • Inlaybrücke: Verankerung über Inlays, weniger substanzopfernd

Veneers

Keramische Verblendschalen zur Korrektur von Form, Farbe und Stellung im Frontzahnbereich. Minimalinvasive Präparation (0,3–0,7 mm) oder Non-Prep-Veneers. Adhäsive Befestigung mit Komposit.

Feldspat-Keramik Lithiumdisilikat Adhäsivtechnik
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Präparationstechnik

Die Präparation bestimmt Passgenauigkeit und Langzeiterfolg. Die Präparationsgrenze (Hohlkehle, Stufe, Tangential), der Konvergenzwinkel (6–12°) und die Mindeststärke für das Gerüstmaterial sind entscheidend.

Hohlkehlpräparation Stufenpräparation Konvergenzwinkel

Provisorische Versorgung

Das Provisorium schützt die präparierten Zähne, erhält die Okklusion und Ästhetik während der Laborphasen. Materialien: Autopolymerisate (PMMA), CAD/CAM-gefertigte Provisorien (PMMA, PEEK). Langzeitprovisorien dienen der funktionellen und ästhetischen Evaluation vor der definitiven Versorgung.

Herausnehmbare Prothetik

Herausnehmbarer Zahnersatz kann vom Patienten selbst ein- und ausgegliedert werden. Er ist indiziert bei größeren Lücken, reduzierter Restbezahnung oder als Interimslösung.

🔩 Modellgussprothese

Teilprothese mit gegossenem Metallgerüst (CoCrMo-Legierung) und Kunststoffsätteln. Verankerung über Klammern (Bonwill-, Jackson-, Roach-Klammer). Wirtschaftliche Standardversorgung mit bewährter Langzeitprognose.

Konstruktionselemente:

  • Großer/kleiner Verbinder (Transversalbügel, Sublingualbügel)
  • Halteelemente (Klammern, Auflagen)
  • Prothesensättel mit Ersatzzähnen

🔗 Geschiebeprothetik

Kombiniert festsitzende (Kronen mit Geschiebematrize) und herausnehmbare Anteile (Prothese mit Geschiebe-Patrize). Ästhetisch durch klammerfreie Verankerung. Höherer technischer Aufwand.

Präzisionsgeschiebe Halbpräzisionsgeschiebe Steg

🔭 Teleskopprothese

Doppelkronensystem: Primärteleskop (fest auf Pfeilerzahn) und Sekundärteleskop (in Prothese eingearbeitet). Hervorragende Retention durch Friktion, axiale Krafteinleitung, gute Erweiterbarkeit.

Friktionsteleskop Konuskrone Resilienzteleskop

😁 Totalprothese

Ersetzt alle Zähne eines Kiefers bei vollständiger Zahnlosigkeit. Halt durch Adhäsion, Kohäsion, Atmosphärendruck und Ventilrand. Die Aufstellung nach statischen und dynamischen Okklusionskonzepten ist essenziell.

Herausforderungen:

  • Kieferkammresorption (kontinuierlich, besonders UK)
  • Funktionsabformung (Myostatik vs. Myodynamik)
  • Bissnahme (vertikale Dimension, Zentrik)
  • Zahnaufstellung (Ästhetik, Statik, Phonetik)
💡 Forschungsperspektive: Die herausnehmbare Prothetik bietet Forschungsansätze zu Prothesentragekomfort, Mundgesundheitsbezogener Lebensqualität (OHIP), Kieferkammresorption, Prothesenstomatitis und alternativen Werkstoffen (PEEK-Gerüste). Beispiele finden Sie in unserer Übersicht zu Doktorarbeiten in der Zahnmedizin.

Implantatprothetik

Die Implantatprothetik nutzt enossale Implantate als künstliche Zahnwurzeln zur Verankerung von Zahnersatz. Sie ermöglicht festsitzende Versorgungen auch bei Zahnlosigkeit und schont Nachbarzähne.

🦷 Einzelzahnimplantat

Ersatz eines einzelnen fehlenden Zahnes durch Implantat mit verschraubter oder zementierter Einzelkrone. Goldstandard bei Einzelzahnlücke – schont die Nachbarzähne.

Implantat Abutment Implantatkrone

🌉 Implantatgetragene Brücke

Versorgung größerer Lücken oder des zahnlosen Kiefers durch implantatgetragene Brücken. Die Implantatanzahl richtet sich nach Spannweite und Knochenangebot (Misch-Regel).

All-on-4® All-on-6 Verschraubt vs. zementiert

🔘 Implantatgestützte Deckprothese

Herausnehmbare Prothese mit Implantatretention: Locator®, Kugelkopf, Steg. Verbessert Halt und Kaueffizienz gegenüber konventioneller Totalprothese erheblich. Meist 2–4 Implantate im UK.

Locator® Kugelkopfanker Stegkonstruktion

⚡ Sofortversorgung/-belastung

Eingliederung des Zahnersatzes unmittelbar nach Implantation. Voraussetzungen: hohe Primärstabilität (>35 Ncm), ausreichendes Knochenangebot, okklusale Entlastung. Verkürzt die Behandlungszeit erheblich.

Immediate Loading Provisorische Versorgung Primärstabilität

Prothetische Planungsaspekte

Backward Planning

Die prothetische Planung bestimmt die Implantatposition – nicht umgekehrt. Set-up, Wax-up und Bohrschablone definieren die ideale Implantatachse.

Emergence Profile

Das Durchtrittsprofil der Suprakonstruktion durch die Gingiva – entscheidend für Ästhetik und Hygienefähigkeit im Weichgewebsbereich.

Platform Switching

Abutmentdurchmesser kleiner als Implantatschulter – reduziert den krestalen Knochenverlust und verbessert die Weichgewebsstabilität.

Verschraubt vs. Zementiert

Verschraubt: Retrievability, kein Zementüberschuss. Zementiert: Ästhetik bei ungünstiger Implantatachse, einfachere Technik.

Werkstoffe & Materialien

Die Werkstoffkunde ist Grundlage der Prothetik. Die Wahl des Materials richtet sich nach mechanischen Anforderungen, Ästhetik, Biokompatibilität und Verarbeitbarkeit.

🔶 Dentalkeramiken

Höchste Ästhetik durch Lichtdurchlässigkeit und Farbgebung. Unterschiedliche Festigkeiten für verschiedene Indikationen.

Zirkonoxid (Y-TZP)

Höchste Festigkeit (900–1400 MPa), opak bis transluzent. Gerüstmaterial, monolithische Kronen/Brücken.

Lithiumdisilikat (LS2)

Hohe Festigkeit (400 MPa) bei guter Transluzenz. Veneers, Inlays, Einzelkronen, 3-gliedrige Brücken anterior.

Feldspatkeramik

Beste Ästhetik, geringste Festigkeit. Verblendkeramik, Veneers.

⚙️ Metalllegierungen

Bewährte Werkstoffe mit hoher Festigkeit und guter Verarbeitbarkeit. Unterscheidung nach Edelmetallgehalt.

Hochgoldhaltig (>75% Au)

Biokompatibel, korrosionsbeständig, für VMK und Vollguss.

Goldreduziert

40–75% Au, wirtschaftlichere Alternative.

Nichtedelmetall (NEM)

CoCrMo für Modellguss, NiCr für VMK (Allergierisiko).

Titan

Biokompatibel, leicht, für Implantate und Gerüste.

🧪 Kunststoffe

Vielseitig einsetzbar für Prothesenbasis, Provisorien und Verblendungen.

PMMA

Prothesenbasis, Langzeitprovisorien. CAD/CAM-fräsbar.

Komposit

Verblendkomposit, CAD/CAM-Blöcke, definitive Restaurationen.

PEEK

Hochleistungspolymer, metallfreie Gerüste, Klammern.

Befestigungsmaterialien

Konventionelle Zemente

Zinkphosphatzement (ZPZ), Glasionomerzement (GIZ): Mechanische Retention, für metallbasierte Restaurationen mit guter Retention.

Adhäsive Befestigung

Kompositzemente mit Adhäsivsystem: Für Vollkeramik, Veneers, Adhäsivbrücken. Höchste Verbundfestigkeit, techniksensitiv.

Selbstadhäsive Zemente

Kombination aus GIZ und Komposit: Vereinfachte Verarbeitung, moderate Verbundfestigkeit.

Provisorische Zemente

Eugenol-haltig oder eugenolfrei: Temporäre Befestigung mit gewollter Wiederablösbarkeit.

Digitale Prothetik & CAD/CAM

Die Digitalisierung hat die Prothetik revolutioniert. Vom Intraoralscanner über die computergestützte Konstruktion bis zur subtraktiven oder additiven Fertigung – der digitale Workflow verändert Präzision, Effizienz und Möglichkeiten.

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Intraoralscanner

Optische Abformung der präparierten Zähne und Nachbarstrukturen. Vorteile: Patientenkomfort, sofortige Qualitätskontrolle, direkte Datenübertragung. Systeme: CEREC, iTero, Trios, Primescan.

STL-Datei Punktwolke Matching
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CAD – Computer Aided Design

Computergestützte Konstruktion des Zahnersatzes auf Basis der digitalen Abformung. Automatische Kronenvorschläge, virtuelle Artikulation, Anpassung von Form und Kontakten.

Exocad 3Shape CEREC Software
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CAM – Subtraktive Fertigung

Fräsen des Zahnersatzes aus Rohlingen (Zirkonoxid, Lithiumdisilikat, PMMA, Titan). Chairside-Fertigung (CEREC) oder Laborfertigung. Höchste Präzision bei harten Materialien.

5-Achs-Fräse Rohlinge Chairside
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Additive Fertigung (3D-Druck)

Schichtweiser Aufbau: Modelle, Bohrschablonen, Provisorien, zunehmend auch definitiver Zahnersatz. Technologien: SLA, DLP, SLM. Geringerer Materialverlust als Fräsen.

Stereolithographie DLP Selektives Lasersintern
💡 Digitaler Workflow: Der volldigitale Workflow – von der Intraoralscan-Abformung über CAD-Konstruktion und CAM-Fertigung bis zur navigierten Implantation – ermöglicht präzisere und effizientere Behandlungen. Die Evaluation dieses Workflows ist ein hochaktuelles Forschungsfeld mit vielen offenen Fragen zu Genauigkeit, Passgenauigkeit und klinischen Outcomes.

Funktionsdiagnostik & CMD

Die Funktionslehre untersucht das Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskulatur. Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) sind häufig und müssen vor prothetischer Rehabilitation diagnostiziert und ggf. therapiert werden.

🔍 Funktionsdiagnostik

Systematische Untersuchung von Okklusion, Kiefergelenk und Muskulatur.

  • Klinische Funktionsanalyse: Palpation, Auskultation, Bewegungsumfang
  • Instrumentelle Funktionsanalyse: Gesichtsbogen, Achsiographie, Kondylographie
  • Bildgebung: OPG, DVT, MRT der Kiefergelenke

⚙️ Okklusionskonzepte

Die Okklusion ist zentral für die prothetische Funktion und die Schonung der Kiefergelenke.

  • Front-Eckzahn-Führung: Disklusion der Seitenzähne bei Laterotrusion
  • Gruppenführung: Mehrere Zähne führen bei Laterotrusion
  • Bilateral balancierte Okklusion: Für Totalprothesen

🦷 CMD-Therapie

Schienentherapie als Erstmaßnahme bei CMD.

  • Äquilibrierungsschiene (Michigan): Relaxation, Zentrierung
  • Positionierungsschiene: Repositionierung der Kondylen
  • Reflektorische Schiene: Bei Bruxismus

📐 Artikulator & Gesichtsbogen

Übertragung der Kieferrelation auf ein Simulationsgerät.

  • Mittelwertartikulator: Standardwerte, für einfache Fälle
  • Individuell einstellbar: Übertragung der Kondylenbahn
  • Vollständig adjustierbar: Arcon/Non-Arcon

Das sagen unsere Kunden

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Häufige Fragen zum Fachbereich Prothetik

Welche Themen eignen sich für Dissertationen in der Prothetik?

Die Prothetik bietet vielfältige Dissertationsthemen: Vergleich von Keramiksystemen (Überlebensraten, Ästhetik), CAD/CAM-Präzisionsstudien, Implantatprothetik-Outcomes, Langzeitstudien zu verschiedenen Prothesenkonzepten, Patientenzufriedenheit (OHIP), Werkstoffprüfungen, digitale vs. konventionelle Workflows, Funktionsanalyse und CMD.

Was ist der Unterschied zwischen Zirkonoxid und Lithiumdisilikat?

Zirkonoxid (Y-TZP) hat die höchste Biegefestigkeit (900–1400 MPa), ist aber opaker – ideal für Gerüste und Seitenzahnkronen. Lithiumdisilikat (LS2, z.B. e.max) bietet bei geringerer Festigkeit (400 MPa) bessere Transluzenz – ideal für ästhetisch anspruchsvolle Frontzahnrestaurationen und Veneers. Die Indikation richtet sich nach mechanischer Belastung und ästhetischen Anforderungen.

Wie wird die Passgenauigkeit von CAD/CAM-Restaurationen bewertet?

Die Randspaltmessung erfolgt mikroskopisch (Stereomikroskop, REM), mit Silikonabdruckverfahren (Replica-Technik) oder Micro-CT. Die interne Passgenauigkeit wird über das Zementspaltvolumen oder Silikonfilm-Analyse beurteilt. Als klinisch akzeptabel gilt ein marginaler Spalt von <120 µm, optimal sind Werte <50 µm.

Wann ist eine Teleskopprothese indiziert?

Die Teleskopprothese ist indiziert bei stark reduzierter Restbezahnung (3–4 strategisch verteilte Pfeilerzähne), fraglicher Pfeilerwertigkeit (Erweiterbarkeit), Patientenwunsch nach klammerfreier Verankerung, oder bei parodontal kompromittierten Zähnen (Schienung). Sie bietet exzellente Retention, axiale Lasteinleitung und einfache Erweiterbarkeit.

Welche Vorteile bietet der digitale Workflow gegenüber konventionell?

Vorteile: Patientenkomfort (keine Abformmasse), sofortige Qualitätskontrolle, direkte Datenübertragung, bessere Archivierbarkeit, Zeitersparnis bei Chairside-Fertigung, reproduzierbare Präzision. Nachteile: hohe Anschaffungskosten, Lernkurve, Einschränkungen bei subgingivalem Präparationsrand. Studien zeigen vergleichbare oder bessere Passgenauigkeit gegenüber konventionell.

Können auch klinische Studien in der Prothetik unterstützt werden?

Ja, wir unterstützen bei klinischen Studien: Studiendesign (RCT, Kohortenstudie), Ethikantrag, Fallzahlplanung, statistische Auswertung (Überlebensanalysen, Kaplan-Meier), Publikation. Typische Studiendesigns: retrospektive Überlebensratenanalysen, prospektive Vergleichsstudien, Patientenzufriedenheits-Erhebungen.

Fragen zum Fachbereich Prothetik?

Unsere Experten beraten Sie zu Dissertationsthemen, klinischen Studien und wissenschaftlichen Arbeiten – mit der Expertise, die die Prothetik verlangt.

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