Ein korrekt geführtes Laborbuch ist die Grundlage jeder experimentellen Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie Ihr Laborbuch wissenschaftlich korrekt führen – und welche Teile davon in den Anhang Ihrer Thesis gehören. Zusammengestellt von promovierten Naturwissenschaftlern mit Laborerfahrung in Biologie, Chemie und Life Sciences.
Experimentelle Abschlussarbeiten scheitern selten an den Ergebnissen – sie scheitern an der Dokumentation: Laborbuch-Einträge nachträglich geschrieben, Lot-Nummern nicht notiert, Rohdaten auf losen Zetteln, Anhang mit nicht referenzierten Daten überfrachtet. Als Ghostwriting-Agentur mit naturwissenschaftlichem Autorenstamm strukturieren wir den Methodenteil und Anhang Ihrer Thesis so, dass Labordaten nachvollziehbar aufbereitet, Versuchsprotokolle GLP-konform dokumentiert und Rohdaten korrekt referenziert sind. Unsere Akademiker haben in eigenen Forschungsprojekten Laborbücher geführt – in Molekularbiologie, Biochemie, organischer Chemie und Pharmazie – und wissen, welche Daten in den Anhang gehören und welche im Labor bleiben.
Das Laborbuch (Laborjournal) dokumentiert alle experimentellen Arbeiten chronologisch und lückenlos. In einer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Doktorarbeit werden ausgewählte Teile des Laborbuchs im Anhang beigefügt. In den Anhang gehören: Rohdaten & Messprotokolle, vollständige Versuchsprotokolle (sofern nicht im Methodenteil), Geräteeinstellungen & Kalibrierungsprotokolle, Berechnungen & statistische Auswertungen, ergänzende Abbildungen (Gele, Chromatogramme, Spektren) sowie Materiallisten mit Chargen- und Lot-Nummern. Wichtig: Im Anhang steht nur, was im Haupttext referenziert wird – und das Laborbuch selbst verbleibt in der Regel im Labor bzw. bei der Arbeitsgruppe.
Ein Laborbuch (auch: Laborjournal, Laboratory Notebook) ist die chronologische, lückenlose Dokumentation aller experimentellen Tätigkeiten in einem Forschungsprojekt. Es ist das zentrale Beweisdokument für die wissenschaftliche Arbeit im Labor – von der ersten Idee bis zum letzten Messwert.
Im Kontext einer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Doktorarbeit erfüllt das Laborbuch eine doppelte Funktion: Es sichert die Nachvollziehbarkeit der experimentellen Arbeit und liefert gleichzeitig das Rohmaterial, aus dem die Ergebniskapitel und der Anhang der Thesis gespeist werden.
Das Laborbuch hält alle Experimente, Beobachtungen und Rohdaten in Echtzeit fest – nicht aus dem Gedächtnis, sondern unmittelbar während oder direkt nach der Labortätigkeit.
In der pharmazeutischen Industrie und bei Patentanmeldungen ist das Laborbuch ein rechtliches Dokument. Auch an Universitäten gilt: Gute Laborpraxis (GLP) erfordert lückenlose Dokumentation.
Bei der Verteidigung von Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten kann das Laborbuch vom Prüfungsausschuss eingefordert werden, um die Eigenständigkeit der experimentellen Arbeit zu belegen.
Primärdokumentation in Echtzeit, rechtliche Absicherung nach GLP, Prüfungsgrundlage bei der Verteidigung – drei Funktionen, die zusammen das Laborbuch zum unverzichtbaren Fundament jeder experimentellen Abschlussarbeit machen. Unsere Autoren strukturieren auf Basis Ihrer Labordaten den Methodenteil und Anhang so, dass die Nachvollziehbarkeit gewährleistet ist – mit Versuchsprotokollen, Materiallisten und Rohdaten-Referenzen, die den Standard Ihres Instituts erfüllen.
In den Biowissenschaften und Life Sciences – von der Molekularbiologie über die Biochemie bis zur Pharmazie – ist die sorgfältige Laborbuchführung besonders kritisch, da Experimente mit lebenden Systemen oft schwer reproduzierbar sind und jede Abweichung dokumentiert werden muss. Gleiches gilt für chemische Synthesen und analytische Verfahren, bei denen Reinheit, Ausbeute und Reaktionsbedingungen präzise festgehalten werden.
Viele Studierende unterschätzen die Bedeutung des Laborbuchs – und stehen dann bei der Verschriftlichung ihrer Abschlussarbeit vor massiven Problemen. Ein sorgfältig geführtes Laborbuch ist kein bürokratischer Zusatzaufwand, sondern spart erheblich Zeit beim Schreiben der Thesis.
Die Grundlage wissenschaftlicher Arbeit. Nur wenn jeder Versuch lückenlos dokumentiert ist, können Experimente wiederholt und Ergebnisse überprüft werden – durch Sie selbst, durch Kolleg:innen oder durch Gutachter:innen.
Das Laborbuch ist die direkte Quelle für den Methodenteil, die Ergebnisdarstellung und den Anhang Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation. Wer schlecht dokumentiert, muss Experimente wiederholen oder improvisieren.
Im Fall von Nachfragen, Plagiatsvorwürfen oder Datenprüfungen dient das Laborbuch als Beleg für die eigenständige Durchführung. An vielen Instituten verbleibt das Laborbuch als Eigentum der Arbeitsgruppe.
Viele Förderinstitutionen (DFG, EU) verlangen inzwischen einen Datenmanagementplan. Das Laborbuch ist ein zentrales Element dieses Plans – und Grundlage für die Archivierung von Forschungsdaten.
Reproduzierbarkeit, Thesis-Grundlage, wissenschaftliche Integrität, Datenmanagement – vier Gründe, warum ein sorgfältig geführtes Laborbuch beim Schreiben der Thesis nicht Zusatzaufwand ist, sondern erheblich Zeit spart. Unsere Ghostwriter arbeiten mit Ihren Labordaten, Versuchsprotokollen und Rohdaten und übersetzen sie in einen Methodenteil, der den Versuch reproduzierbar beschreibt, und einen Anhang, der genau die Daten enthält, die im Haupttext referenziert werden – nicht mehr und nicht weniger.
Ein wissenschaftlich korrektes Laborbuch folgt einer festen Struktur. Die folgenden Elemente sollte jeder einzelne Eintrag enthalten – unabhängig davon, ob für eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Doktorarbeit dokumentiert wird.
Jeder Eintrag beginnt mit Datum (TT.MM.JJJJ) und Seitennummer. Bei gebundenen Laborbüchern sind die Seiten vorgedruckt nummeriert. Kein Eintrag darf undatiert sein – auch fehlgeschlagene Versuche werden datiert.
Ein eindeutiger, aussagekräftiger Titel und eine fortlaufende Versuchsnummer. Die Nummerierung erleichtert spätere Querverweise – sowohl innerhalb des Laborbuchs als auch im Anhang der Thesis.
Versuch B-023 | Plasmid-Isolierung aus E. coli DH5α (pUC19) – Miniprep-Verfahren
In ein bis zwei Sätzen: Was soll mit diesem konkreten Versuch erreicht werden? Das Ziel ergibt sich aus der übergeordneten Fragestellung der Thesis und dem aktuellen Stand des Projekts.
„Ziel: Isolierung des Plasmids pUC19 aus einer Übernachtkultur von E. coli DH5α zur anschließenden Restriktionsanalyse (Versuch B-024)."
Vollständige Auflistung mit: Hersteller, Katalognummer, Chargen-/Lot-Nummer (besonders in den Life Sciences), Konzentration, Menge. Bei Geräten: Modell, Seriennummer und letzte Kalibrierung.
Chargen- und Lot-Nummern aus dem Laborbuch fließen direkt in den Methodenteil oder Anhang der Abschlussarbeit ein. Fehlende Angaben führen bei der Begutachtung zu Rückfragen.
Schrittweise Dokumentation aller Handlungen – in chronologischer Reihenfolge und so detailliert, dass eine andere Person den Versuch exakt wiederholen kann. Abweichungen von Standardprotokollen (SOPs) müssen explizit vermerkt werden.
„Abweichung von SOP-MB-012: Zentrifugation bei 14.000 rpm statt 12.000 rpm, da Pelletbildung nach 5 min bei 12.000 rpm unzureichend."
Alle Messwerte, Beobachtungen und unmittelbaren Ergebnisse direkt im Laborbuch festhalten – nicht auf losen Zetteln oder in separaten Dateien. Fotos von Gelen, Platten oder Reaktionsansätzen einkleben oder mit Referenznummer vermerken.
Kurze Einschätzung der Ergebnisse, Ideen für Folgeversuche, beobachtete Probleme. Diese Notizen sind wertvoll beim Schreiben des Diskussionsteils der Thesis.
Jeder Eintrag wird mit Datum und Unterschrift abgeschlossen. In regulierten Umfeldern (Pharmazie, GLP-Labore) und bei Doktorarbeiten ist oft eine Gegenzeichnung durch den/die Betreuer:in erforderlich.
Datum und Seitennummer, Versuchstitel mit Nummerierung, Ziel des Experiments, Materialien mit Lot-Nummern, Durchführung mit SOP-Abweichungen, Rohdaten in Echtzeit, vorläufige Auswertung, Unterschrift und Gegenzeichnung – acht Pflichteinträge, die zusammen einen wissenschaftlich korrekten Laborbuch-Eintrag bilden. Unsere Autoren übersetzen diese Einträge in den Methodenteil Ihrer Thesis und stellen sicher, dass Chargen-Nummern, Geräteeinstellungen und Abweichungen von SOPs korrekt dokumentiert sind – die Details, bei denen Prüfer bei experimentellen Arbeiten gezielt nachfragen.
Neben dem inhaltlichen Aufbau gelten verbindliche formale Regeln, die bei der Bewertung der Thesis und der Beurteilung der experimentellen Arbeit eine Rolle spielen.
Einträge werden in der Reihenfolge der Durchführung gemacht. Keine Seiten freilassen, keine nachträglichen Einträge zwischen bestehende Einträge einfügen. Leere Reststellen auf einer Seite durchstreichen.
Nur mit dokumentenechtem Kugelschreiber schreiben (kein Bleistift, kein Tintenkiller). Fehlerhafte Einträge einfach durchstreichen (so dass der ursprüngliche Text lesbar bleibt), daneben korrigieren und datiert paraphieren.
Ausdrucke (Chromatogramme, Spektren, Fotos) fest einkleben und mit Seitennummer über den Rand signieren. Lose Blätter gehen verloren und haben keinen Beweiswert.
Seiten dürfen niemals entfernt werden – auch nicht bei Fehlversuchen. Fehlgeschlagene Experimente werden genauso dokumentiert und sind für die Diskussion der Thesis oft aufschlussreich.
Chronologisch und lückenlos, dokumentenechter Stift, Ausdrucke einkleben und signieren, keine Seiten herausreißen – vier formale Regeln, die bei der Begutachtung experimenteller Abschlussarbeiten geprüft werden. Unsere Akademiker kennen diese Regeln aus eigener Laborerfahrung und strukturieren Ihre Thesis so, dass die Verbindung zwischen Laborbuch-Einträgen und Thesis-Kapiteln nachvollziehbar ist – mit Querverweisen, die Prüfer bei der Verteidigung einfordern.
Viele Studierende dokumentieren ihre Laborarbeit auf losen Blättern, in Notizbüchern ohne Seitennummerierung oder ausschließlich digital in Word-Dokumenten. Spätestens bei der Begutachtung der Bachelorarbeit oder Masterarbeit kann das zum Problem werden – wenn der Prüfungsausschuss die Originaldaten sehen möchte und keine nachvollziehbare Primärdokumentation existiert.
Der Anhang einer Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit ist der Ort, an dem experimentelle Daten und Dokumentationen untergebracht werden, die für die Nachvollziehbarkeit wichtig sind, aber den Lesefluss des Haupttextes stören würden. Nicht alles aus dem Laborbuch kommt in den Anhang – aber die richtige Auswahl ist entscheidend.
Originalwerte, die im Ergebnisteil in aggregierter oder grafischer Form dargestellt werden. Beispiel: Die vollständigen Messwert-Tabellen einer Absorptionsspektroskopie, während im Ergebnisteil nur das ausgewertete Diagramm erscheint.
Wenn der Methodenteil der Thesis die Methodik nur zusammenfassend beschreibt (wie in vielen Doktorarbeiten üblich), können die vollständigen Schritt-für-Schritt-Protokolle in den Anhang.
Parameter von HPLC, GC-MS, Fluoreszenzspektrometer, PCR-Cycler etc. Diese Daten sind für die Reproduzierbarkeit essenziell und nehmen im Methodenteil zu viel Platz ein.
Gel-Bilder, Western-Blot-Aufnahmen, Chromatogramme, NMR-Spektren, Mikroskopie-Aufnahmen – sofern sie im Haupttext referenziert, aber nicht direkt abgebildet werden. Jede Abbildung im Anhang bekommt eine eigene Nummer (Abb. A1, A2, …).
Vollständige Fehlerrechnungen, Regressionsanalysen, R- oder Python-Skripte, SPSS-Outputs. Im Ergebnisteil stehen nur die Endergebnisse – der Rechenweg gehört in den Anhang.
Besonders in den Life Sciences und der Chemie: Vollständige Listen aller verwendeten Reagenzien, Kits, Antikörper, Primer etc. mit Hersteller, Katalog- und Chargennummer.
In der Molekularbiologie und Genetik: DNA-/RNA-Sequenzen, Klonierungsstrategien, Restriktionskarten, Primer-Sequenzen mit Schmelztemperaturen und Tm-Berechnungen.
Rohdaten, Versuchsprotokolle, Kalibrierprotokolle, ergänzende Abbildungen, Berechnungen, Materiallisten, Sequenzdaten – sieben Anhang-Kategorien, die zusammen die Nachvollziehbarkeit Ihrer experimentellen Arbeit sicherstellen. Unsere Ghostwriter strukturieren den Anhang Ihrer Thesis in thematische Abschnitte (A, B, C…) mit eindeutiger Nummerierung und stellen sicher, dass jedes Element im Haupttext referenziert wird und jeder Verweis im Haupttext ein Ziel im Anhang hat – die goldene Regel, die Prüfer bei experimentellen Arbeiten als erstes prüfen.
Jedes Element im Anhang muss im Haupttext der Thesis mit einem Verweis referenziert werden (z. B. „siehe Anhang A3" oder „vollständige Messdaten in Anhang B"). Umgekehrt muss jeder Verweis im Haupttext ein Ziel im Anhang haben. Nicht referenzierte Anhänge sind ein formaler Fehler.
Die Anforderungen an Laborbuchführung und Anhang der Thesis unterscheiden sich je nach akademischem Niveau erheblich. Was bei einer Bachelorarbeit genügt, reicht für eine Doktorarbeit bei Weitem nicht aus.
| Kriterium | Bachelorarbeit | Masterarbeit | Doktorarbeit |
|---|---|---|---|
| Laborbuch-Format | Gebundenes Laborbuch empfohlen, teils Ringbuch akzeptiert | Gebundenes Laborbuch mit vorgedruckter Seitenzahl, teils digitales ELN | Gebundenes GLP-konformes Laborbuch oder zertifiziertes ELN (z. B. LabArchives, Benchling); Gegenzeichnung durch Betreuer:in |
| Detailtiefe Einträge | Grundlegend: Datum, Titel, Material, Durchführung, Ergebnis | Detailliert: zusätzlich Lot-Nummern, Geräteeinstellungen, Abweichungen von SOPs | Umfassend: alles aus Master-Niveau plus Querverweise, Literaturnotizen, Sicherheitsdatenblätter, QC-Daten |
| Umfang Anhang | 5–15 Seiten (Rohdaten, Materialliste, ggf. ergänzende Abbildungen) | 15–40 Seiten (zusätzlich Kalibrierprotokolle, statistische Auswertungen, Skripte) | 40–100+ Seiten oder digitaler Anhang; oft eigene Anhang-Kapitel (A, B, C) mit Sub-Nummerierung |
| Typische Anhang-Inhalte | Messtabellen, Materialliste, ergänzende Abbildungen | + Kalibrierungen, vollständige Protokolle, Fehlerrechnungen, Primer-Listen | + Sequenzdaten, Plasmidkarten, vollständige R-/Python-Skripte, Ethikvoten, Genehmigungen |
| Verbleib des Laborbuchs | Oft beim Studierenden, teils bei der AG | Verbleibt in der Arbeitsgruppe (Empfehlung) | Verbleibt verbindlich beim Institut / in der AG; Kopie für den Promovierenden |
Bachelorarbeit mit 5–15 Seiten Anhang und grundlegenden Einträgen, Masterarbeit mit 15–40 Seiten und Lot-Nummern, Doktorarbeit mit 40–100+ Seiten und GLP-konformem Laborbuch – unsere Autoren passen den Anhang-Umfang und die Detailtiefe exakt an das akademische Niveau Ihrer Arbeit an. Die Anforderungen an eine Promotion sind erheblich höher als an eine Bachelorarbeit – und genau diese Abstufung ist es, die Prüfer bewusst prüfen.
Die Frage „digital oder handschriftlich?" stellt sich zunehmend – insbesondere bei Abschlussarbeiten in den Life Sciences, wo große Datenmengen, Sequenzen und Bilder anfallen.
Klären Sie vor Beginn der Laborarbeit mit Ihrem Betreuer oder Ihrer Betreuerin, welches Format erwartet wird. Manche Arbeitsgruppen haben strikte Vorgaben. Wenn beide Formate möglich sind, bietet ein ELN den Vorteil, dass Anhang-Materialien direkt exportiert werden können – das spart beim Schreiben der Thesis erheblich Zeit.
| # | Fehler | Problem | Lösung |
|---|---|---|---|
| 1 | Laborbuch erst Wochen nach dem Experiment geschrieben | Details gehen verloren, Messwerte werden ungenau rekonstruiert | Einträge am selben Tag, idealerweise während des Experiments erstellen |
| 2 | Rohdaten auf losen Zetteln oder nur digital | Kein Beweiswert, hohe Verlustgefahr, nicht GLP-konform | Alles direkt ins gebundene Laborbuch, Ausdrucke einkleben und signieren |
| 3 | Fehlversuche nicht dokumentiert | Lücken in der Chronologie, wertvolle Informationen für die Diskussion fehlen | Jeden Versuch dokumentieren – auch gescheiterte. Im Laborbuch als „Fehlversuch" kennzeichnen, Ursache notieren |
| 4 | Lot-/Chargennummern nicht notiert | Reagenzien nicht rückverfolgbar, bei Problemen keine Fehlerquellenanalyse möglich | Bei jedem Reagenz und Kit Lot-Nummer und Hersteller notieren |
| 5 | Anhang enthält nicht referenzierte Daten | Formaler Fehler in der Thesis; Prüfende sehen ungepflegte Arbeit | Jedes Anhang-Element muss im Haupttext verwiesen sein (und umgekehrt) |
| 6 | Gesamtes Laborbuch als Anhang | Unübersichtlich, zeigt fehlende Selektionskompetenz | Nur relevante, im Haupttext referenzierte Daten in den Anhang aufnehmen |
| 7 | Korrekturen mit Tipp-Ex oder Überkleben | Verdacht auf Manipulation, nicht GLP-konform | Fehler einmal durchstreichen (lesbar lassen), daneben korrigieren, datieren und paraphieren |
| 8 | Keine Querverweise zwischen Laborbuch und Thesis | Prüfende können Ergebnisse nicht mit Originaldaten abgleichen | Im Laborbuch Thesis-Kapitelnummern vermerken; in der Thesis Laborbuch-Seitennummern referenzieren |
Einträge nachträglich geschrieben, Rohdaten auf losen Zetteln, Fehlversuche nicht dokumentiert, Lot-Nummern fehlen, Anhang nicht referenziert, gesamtes Laborbuch als Anhang, Tipp-Ex statt Durchstreichen, keine Querverweise – acht Fehler, die zusammen den Großteil aller Dokumentationsmängel in experimentellen Abschlussarbeiten ausmachen. Unsere Akademiker kennen jeden dieser Stolpersteine und strukturieren Ihre Thesis so, dass Labordaten korrekt aufbereitet, Anhänge vollständig referenziert und Querverweise zwischen Laborbuch und Thesis nachvollziehbar sind – auf dem Niveau, das Prüfer in Biologie, Chemie und Pharmazie erwarten.
In der Regel nicht das gesamte Laborbuch – aber ausgewählte Teile daraus (Rohdaten, Messprotokolle, Materiallisten) gehören in den Anhang der Thesis. An manchen Instituten muss das Laborbuch zur Prüfung vorgelegt, aber nicht abgegeben werden. Klären Sie dies vorab mit Ihrem Betreuer oder Ihrer Betreuerin.
In den meisten Fällen gehört das Laborbuch der Institution bzw. der Arbeitsgruppe, nicht dem Studierenden. Es ist Teil der Forschungsdokumentation und verbleibt im Labor. Bei Bachelorarbeiten wird das manchmal lockerer gehandhabt, bei Doktorarbeiten ist es in der Regel verbindlich geregelt. Viele Arbeitsgruppen erlauben den Promovierenden, eine Kopie zu behalten.
Gliedern Sie den Anhang in thematische Abschnitte mit eindeutiger Nummerierung: Anhang A (Rohdaten & Messtabellen), Anhang B (Detailprotokolle & Geräteeinstellungen), Anhang C (ergänzende Abbildungen), Anhang D (Berechnungen & Skripte), usw. Jeder Abschnitt beginnt auf einer neuen Seite. Ein Anhang-Verzeichnis am Anfang erleichtert die Navigation. Im Haupttext verweisen Sie dann mit „siehe Anhang A, Tab. A3" auf die konkreten Elemente.
Wenn bei der Verschriftlichung auffällt, dass Informationen fehlen: Nicht nachträglich ins Laborbuch schreiben! Das wäre wissenschaftliche Fälschung. Stattdessen: In der Thesis ehrlich damit umgehen, fehlende Angaben als Limitation nennen und für zukünftige Arbeiten die Lehre ziehen. Falls möglich, fehlende Messwerte durch Wiederholung des Experiments ergänzen – und den neuen Versuch ordnungsgemäß im Laborbuch dokumentieren.
Das hängt von der Arbeitsgruppe und dem Institut ab. Viele moderne Biologie- und Biotech-Institute akzeptieren oder bevorzugen sogar elektronische Laborbücher (ELN) wie Benchling, LabArchives oder RSpace. In der Chemie und Pharmazie gibt es hingegen noch häufig die Pflicht zum handschriftlichen, gebundenen Laborbuch. Klären Sie das unbedingt vor Beginn der Laborarbeit – eine Umstellung mitten in der Thesis ist aufwendig und fehleranfällig.
Ja – besonders bei der Aufbereitung der Labordaten für den Anhang und beim Schreiben des Methodenteils einer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Doktorarbeit kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Unser Team bei BAS – Business and Science umfasst Ghostwriter mit naturwissenschaftlichem Fachstudium, die bei der Strukturierung und Verschriftlichung experimenteller Daten unterstützen. Mehr dazu: Ghostwriter Biologie und Ghostwriter Chemie.
Nutzen Sie diese Checkliste, bevor Sie Ihre Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit einreichen:
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