Pläne, Karten & DIN-Normen zitieren: Der korrekte Kurzbeleg in Bachelorarbeit & Masterarbeit

DIN-Normen, Bebauungspläne, topographische Karten und Geodaten korrekt belegen – mit Kurzbeleg, Vollbeleg und Quellenverzeichnis. Ein Leitfaden für technische und planungsbezogene Abschlussarbeiten. Zusammengestellt von Autoren mit Abschlüssen in Architektur, Bauingenieurwesen und Geographie.

DIN / EN / ISO Schema
Pläne & Bauzeichnungen
GIS & WMS-Dienste
3 Zitierstile verglichen

Technische Quellen korrekt zitieren klingt einfach – in der Praxis scheitern Studierende daran, dass der Normtitel statt des Herausgebers als Autor steht, das Ausgabedatum fehlt, Normteile verwechselt werden oder Google-Maps-Screenshots ohne Quellenangabe eingebunden sind. Als Ghostwriting-Agentur mit technischem Autorenstamm zitieren wir DIN-Normen mit vollständiger Kennung und Ausgabedatum, Bebauungspläne mit Planfassung und Kommune, topographische Karten mit Blattnummer und Landesamt, GIS-Datensätze mit URL, Abrufdatum und Lizenzangabe. Unsere Akademiker kennen die Zitierkonventionen von Architektur, Bauingenieurwesen, Geographie und Maschinenbau – und den Unterschied zwischen Zitatrecht und Reproduktionsverbot bei Norminhalten.

Grundregel für alle technischen Quellen

Bei Normen, Plänen und Karten ist nicht ein einzelner Autor entscheidend, sondern der Herausgeber (DIN, ISO, Kommune, Vermessungsamt) und der eindeutige Identifikator (Normnummer, Planzeichen, Blattnummer). Im Kurzbeleg reichen Herausgeber + Jahr + ggf. Abschnitt – der Vollbeleg im Literaturverzeichnis liefert dann alle Details.

1. Grundprinzip: Herausgeber + Identifikator

Technische Quellen folgen einem anderen Schema als klassische Monographien. Während bei Büchern der Autorname im Vordergrund steht, ist bei Normen, Plänen und Karten der herausgebende Körper die zentrale Referenz – ergänzt durch eine eindeutige Kennung, die das Dokument zweifelsfrei identifiziert.

Diese Logik gilt unabhängig vom Zitierstil, den Ihre Hochschule vorgibt. Ob Harvard, Fußnote oder numerisch: Der Herausgeber steht immer an erster Stelle, gefolgt vom Erscheinungsjahr und der Dokumentnummer.

QuellentypHerausgeberIdentifikator (Beispiel)
DIN-NormDeutsches Institut für NormungDIN 18040-1:2010-10
EN-/ISO-NormDIN (als nationale Übernahme) bzw. ISO/CENDIN EN ISO 13790:2008-09
Technische RegelDIBt, AbZ, DAfStb, DVGW u. a.DIBt-Richtlinie 100, Ausgabe 2019
BebauungsplanKommune / StadtplanungsamtB-Plan Nr. 245 „Westpark“
Bauzeichnung (fremd)Planverfasser / BüroPlan-Nr. A-101-EG, Index C
Topographische KarteLandesamt für VermessungTK25 Blatt 5334 Saalfeld
Geologische KarteBGR / LandesgeologiedienstGK25 Blatt 5334
GIS-/WMS-DatensatzDatenanbieter (z. B. BKG, Geoportal)URL + Abrufdatum

DIN-Normen mit Ausgabedatum, Bebauungspläne mit Planfassung, topographische Karten mit Blattnummer, GIS-Dienste mit Abrufdatum – acht Quellentypen, die alle demselben Grundprinzip folgen: Herausgeber + Identifikator. Unsere Autoren wenden dieses Schema auf jede technische Quelle in Ihrer Arbeit an und stellen sicher, dass Kurzbeleg und Vollbeleg konsistent zusammenpassen – unabhängig davon, ob Ihr Lehrstuhl Harvard, Fußnote oder numerisch vorgibt.

Warum der Herausgeber und nicht der Titel?

Normen und Pläne haben oft lange, technische Titel, die im Fließtext unübersichtlich wirken. Die Kombination Herausgeber + Nummer + Jahr ist kürzer, eindeutiger und entspricht der Konvention in den Ingenieurwissenschaften und der Architektur.

2. DIN-Normen richtig zitieren

DIN-Normen gehören zu den am häufigsten zitierten Quellen in technischen Bachelorarbeiten und Masterarbeiten. Dennoch werden sie erstaunlich oft falsch belegt – weil Studierende das Autorfeld mit dem Normtitel füllen oder das Ausgabedatum weglassen.

Kurzbeleg im Text

KURZBELEG – FUSSNOTENSTIL
/* Variante 1: Fußnote */
Vgl. DIN 18040-1:2010-10, Abschnitt 4.3.

/* Variante 2: Harvard */
(DIN 18040-1, 2010, Abschn. 4.3)

/* Variante 3: Numerisch */
[12, Abschn. 4.3]

Fußnote mit vollständiger Kennung, Harvard mit Normnummer und Jahr, numerisch mit Quellennummer und Abschnitt – unsere Ghostwriter formatieren den Kurzbeleg jeder DIN-Norm exakt nach dem Zitierstil Ihres Lehrstuhls. Das Ausgabedatum ist Teil der Normnummer und gehört in den Vollbeleg – im Kurzbeleg genügt das Jahr, sofern Sie nicht mehrere Ausgaben derselben Norm zitieren.

Vollbeleg im Literaturverzeichnis

VOLLBELEG
/* Reine DIN-Norm */
DIN 18040-1:2010-10. Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude. Berlin: Beuth Verlag.

/* DIN EN ISO (europ./internat. Übernahme) */
DIN EN ISO 13790:2008-09. Energieeffizienz von Gebäuden – Berechnung des Energiebedarfs für Heizung und Kühlung (ISO 13790:2008). Berlin: Beuth Verlag.

/* Technische Baubestimmung (DIBt) */
DIBt (2019): Technische Regel – Bemessungswerte für Mauerwerksbaustoffe. Ausgabe 2019/1. Berlin: Deutsches Institut für Bautechnik.

Jahr oder Ausgabedatum?

Bei DIN-Normen ist das Ausgabedatum Teil der Normnummer (z. B. 2010-10 = Oktober 2010). Im Harvard-Kurzbeleg genügt das Jahr (2010); im Vollbeleg steht die komplette Kennung mit Monat. So ist die exakte Version eindeutig identifizierbar – wichtig, weil Normen regelmäßig aktualisiert werden.

Sekundärzitat: Norm nur indirekt zugänglich

SEKUNDÄRZITAT
/* Wenn Sie die Norm nicht selbst eingesehen haben */
(DIN 4108-2:2013-02, zitiert nach Lohmeyer/Post 2018, S. 245)

Vermeiden Sie Sekundärzitate, wenn möglich. DIN-Normen sind über Hochschulbibliotheken häufig im Perinorm-Zugang verfügbar. Prüfen Sie vor dem Zitieren, ob Ihre Bibliothek Online-Zugang zu Normen bietet.

Urheberrecht beachten

DIN-Normen sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen in Ihrer Bachelorarbeit einzelne Passagen zitieren (Zitatrecht, § 51 UrhG), aber keine ganzen Normseiten oder Tabellen reproduzieren. Verweisen Sie stattdessen auf den Abschnitt und beschreiben Sie den Inhalt in eigenen Worten.

3. Pläne & Bauzeichnungen zitieren

In Architektur und Ingenieurarbeiten gehören Pläne und Zeichnungen häufig zur Quellenbasis. Die Herausforderung: Es gibt Fremdpläne (z. B. Bebauungspläne, Bestandszeichnungen) und eigene Zeichnungen – und beide werden unterschiedlich belegt.

Fremde Pläne (amtlich oder von Dritten)

BEBAUUNGSPLAN
/* Kurzbeleg */
(Stadt München, 2021) bzw. Vgl. Stadt München 2021.

/* Vollbeleg */
Stadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung (2021): Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2147 „Freiham Nord – 2. Realisierungsabschnitt“. Planfassung vom 15.03.2021. München.

/* Bestandszeichnung eines Büros */
Architekturbüro Meier + Partner (2019): Grundriss Erdgeschoss, Plan-Nr. A-101-EG, Index C, Maßstab 1:100. Unveröffentlicht.

Bebauungspläne mit Kommune und Planfassung, Bestandszeichnungen mit Büroname und Plan-Nr., eigene Entwürfe als „eigene Darstellung“ oder „eigene Darstellung nach [Quelle]“ – unsere Autoren unterscheiden bei jedem Plan in Ihrer Arbeit zwischen Fremdquelle und Eigenleistung und kennzeichnen bearbeitete Pläne korrekt. Diese Unterscheidung ist der häufigste Stolperstein in Architektur-Abschlussarbeiten – und einer, den unsere Autoren konsequent einhalten.

Eigene Zeichnungen & Entwürfe

EIGENE PLÄNE
/* Im Text */
Der Grundriss (Anlage A-03, eigene Darstellung) zeigt …

/* Im Abbildungsverzeichnis */
Abb. 12: Grundriss EG, M 1:200 (eigene Darstellung)

Veränderte Pläne kennzeichnen

Wenn Sie einen Fremdplan bearbeiten (z. B. Markierungen hinzufügen, Ausschnitte erstellen), kennzeichnen Sie das im Quellennachweis: „eigene Darstellung nach Stadt München 2021“ oder „verändert nach Architekturbüro Meier + Partner 2019“. So ist erkennbar, was Original und was Ihre Bearbeitung ist.

4. Karten & Geodaten zitieren

Karten sind in vielen technischen Arbeiten unverzichtbar – von topographischen Übersichten bis hin zu geologischen Karten und digitalen GIS-Datensätzen. Auch hier gilt: Herausgeber und eindeutige Kennung vor Titel.

Gedruckte Karten

GEDRUCKTE KARTEN
/* Topographische Karte */
Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern (2018): Topographische Karte 1:25.000 (TK25), Blatt 7934 Starnberg. München.

/* Geologische Karte */
Bayerisches Landesamt für Umwelt (2015): Geologische Karte von Bayern 1:25.000 (GK25), Blatt 7934 Starnberg. Erläuterungen, 84 S. Augsburg.

Im Kurzbeleg: (LDBV Bayern, 2018) oder (LfU Bayern, 2015). Entscheiden Sie sich für eine konsistente Abkürzung und lösen Sie diese beim ersten Auftreten auf.

Topographische Karten mit Landesamt und Blattnummer, geologische Karten mit Erläuterungsheft, GIS-Dienste mit URL und Abrufdatum, Open Data mit Lizenzangabe – unsere Akademiker zitieren jede Kartenquelle mit dem korrekten Herausgeber und der eindeutigen Kennung und verwenden immer amtliche Kartenwerke oder OpenStreetMap statt Google-Maps-Screenshots, die in wissenschaftlichen Arbeiten nutzungsrechtlich problematisch sind.

GIS-Datensätze & WMS-Dienste

GIS / WMS
/* WMS-Dienst */
Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) (2024): TopPlusOpen – Web Map Service. URL: https://sgx.geodatenzentrum.de/wms_topplus_open [Zugriff: 15.01.2025].

/* Open-Data-Datensatz */
Geoportal Berlin (2024): ALKIS-Gebäudedaten Berlin, Stand 01/2024. URL: https://fbinter.stadt-berlin.de/ [Zugriff: 20.02.2025]. Lizenz: dl-de/by-2-0.

Lizenzen angeben – Google Maps meiden

Bei Open-Data-Karten ist die Lizenzangabe Pflicht (z. B. „dl-de/by-2-0“ oder „CC BY 4.0“). Screenshots aus Google Maps oder Google Earth sind in wissenschaftlichen Arbeiten problematisch: Die Nutzungsbedingungen erlauben die Vervielfältigung in Druckwerken nur eingeschränkt. Verwenden Sie stattdessen amtliche Kartenwerke oder OpenStreetMap-basierte Dienste.

5. Drei Zitierstile im Vergleich

Je nach Zitierstil, den Ihre Hochschule vorgibt, ändert sich die Form des Kurzbelegs – aber nicht die Grundstruktur. Hier die drei gängigsten Varianten für Normen, Karten und Pläne:

StilDIN-NormKartePlan
DIN ISO 690 (numerisch) [12, Abschn. 4.3] [8] [15, Anlage 3]
Harvard (Autor-Jahr) (DIN 18040-1, 2010, Abschn. 4.3) (LDBV Bayern, 2018) (Stadt München, 2021)
Fußnotenstil (Chicago / Deutsche Zitierweise) Vgl. DIN 18040-1:2010-10, Abschn. 4.3. Vgl. LDBV Bayern, TK25 Blatt 7934, 2018. Vgl. Stadt München, B-Plan Nr. 2147, 2021.
Empfehlung nach Fach Architektur: häufig Fußnote; Bauingenieurwesen: häufig numerisch Geographie: Harvard; Geowiss.: Harvard oder numerisch Architektur: Fußnote mit Plannummer

DIN ISO 690 numerisch für Bauingenieurwesen, Harvard für Geographie, Fußnotenstil für Architektur – unsere Ghostwriter formatieren jede technische Quelle exakt nach dem Stil, den Ihr Lehrstuhl vorgibt, und sorgen dafür, dass Kurzbeleg im Text und Vollbeleg im Verzeichnis konsistent zusammenpassen. Konsistenz ist bei technischen Quellen wichtiger als der „richtige“ Stil – und genau diese Konsistenz ist es, die Prüfer als Qualitätsmerkmal werten.

Konsistenz ist wichtiger als der „richtige“ Stil

Es gibt keinen objektiv richtigen Zitierstil für technische Quellen. Entscheidend ist, dass Sie innerhalb Ihrer Bachelorarbeit oder Masterarbeit durchgehend denselben Stil verwenden – und dass jede Quelle im Verzeichnis eindeutig auffindbar ist.

6. Die 7 häufigsten Fehler beim Zitieren technischer Quellen

#FehlerRichtig
1Normtitel als Autor – „Barrierefreies Bauen (2010)“Herausgeber als Autor: (DIN 18040-1, 2010)
2Ausgabedatum fehlt – nur „DIN 4108“ ohne Jahr/MonatImmer mit Datum: DIN 4108-2:2013-02
3Normteile verwechselt – DIN 18040 statt DIN 18040-1Immer den konkreten Teil angeben, auf den Sie sich beziehen
4Veraltete Norm zitiert – ohne Hinweis auf RückzugPrüfen, ob Norm aktuell gültig oder durch Nachfolger ersetzt wurde
5Google-Maps-Screenshot ohne QuellenangabeAmtliche Karten verwenden; bei Screenshots stets Quelle + Abrufdatum
6Eigene Pläne nicht als solche markiertImmer „eigene Darstellung“ oder „eigene Darstellung nach [Quelle]“
7WMS-/GIS-Daten ohne AbrufdatumImmer URL + Zugriffsdatum angeben, da Dienste laufend aktualisiert werden

Normtitel statt Herausgeber, Ausgabedatum fehlt, Normteile verwechselt, veraltete Norm ohne Hinweis, Google-Maps-Screenshot, eigene Pläne nicht markiert, GIS-Daten ohne Abrufdatum – sieben Fehler, die zusammen den Großteil aller Zitiermängel bei technischen Quellen ausmachen. Unsere Autoren kennen jeden dieser Stolpersteine und zitieren jede Norm, jeden Plan und jede Karte so, dass Herausgeber korrekt, Ausgabedatum vollständig, Normteil präzise und Eigenleistung von Fremdquelle sauber getrennt sind.

7. Fachspezifische Hinweise

Je nach Studiengang gibt es zusätzliche Konventionen, die Sie beim Zitieren von Normen, Plänen und Karten berücksichtigen sollten.

Architektur

Bebauungspläne, Bauordnungen (LBO) und DIN-Normen (z. B. DIN 18040, DIN 276) bilden das Gerüst Ihrer Quellenbasis. Eigene Entwürfe sind Ihre empirische Eigenleistung – legen Sie Pläne stets als nummerierte Anlagen bei und verweisen Sie im Text darauf.

Ghostwriter Architektur / Ghostwriter Bauingenieurwesen

Ingenieurwissenschaften

Neben DIN- und EN-Normen spielen hier auch Eurocodes (DIN EN 1990–1999), technische Baubestimmungen (z. B. DIBt-Zulassungen) und Richtlinien (VDI, DVGW) eine zentrale Rolle. Im numerischen Zitierstil werden Normen wie jede andere Quelle durchnummeriert.

Ghostwriter Ingenieurwissenschaften

Geographie & Geowissenschaften

Topographische und geologische Karten sind Primärquellen. Geologische Kartenblätter haben eigene Erläuterungshefte, die separat zitiert werden. Bei GIS-Analysen geben Sie die verwendeten Datensätze, Koordinatensysteme und Bearbeitungsschritte an.

Ghostwriter Geographie

Bauphysik & Energietechnik

DIN 4108 (Wärmeschutz), DIN V 18599 (Energiebilanz) und DIN EN ISO 13790 gehören zu den Standardnormen. Achten Sie bei Nachweisberechnungen darauf, die exakte Ausgabeversion zu zitieren, da sich Berechnungsverfahren zwischen Versionen ändern.

Ghostwriter Energietechnik

Maschinenbau & Konstruktion

Technische Zeichnungen nach DIN ISO 128, Tolerierungen nach DIN ISO 2768 und Werkstoffnormen (DIN EN 10025) müssen mit vollständiger Normnummer zitiert werden. VDI-Richtlinien werden wie DIN-Normen behandelt, aber mit „VDI“ als Herausgeber.

Ghostwriter Maschinenbau

8. Häufig gestellte Fragen

Gehören DIN-Normen ins Literaturverzeichnis oder in ein eigenes Normenverzeichnis?

Das hängt von den Vorgaben Ihrer Hochschule ab. Beide Varianten sind akzeptiert: Entweder führen Sie Normen im allgemeinen Literaturverzeichnis auf (alphabetisch unter „DIN“) oder Sie erstellen ein separates Normenverzeichnis. Ein eigenes Verzeichnis ist bei mehr als fünf zitierten Normen übersichtlicher. Klären Sie die Vorgabe mit Ihrem Betreuer frühzeitig.

Muss ich bei jeder Erwähnung einer DIN-Norm das Ausgabedatum nennen?

Im Vollbeleg (Literaturverzeichnis) ist das Ausgabedatum mit Monat Pflicht. Im Kurzbeleg genügt in der Regel das Jahr – sofern Sie nicht mehrere Ausgaben derselben Norm zitieren. Dann müssen Sie durch das Datum differenzieren, z. B. (DIN 4108-2, 2013) vs. (DIN 4108-2, 2003).

Wie zitiere ich einen Bebauungsplan, den ich nur online eingesehen habe?

Behandeln Sie ihn wie eine Online-Quelle mit Herausgeber und Zugriffsdatum: Stadt Köln, Stadtplanungsamt (2022): Bebauungsplan Nr. 1234 „Deutzer Feld“. Online verfügbar unter: [URL], Zugriff am [Datum]. Wenn eine PDF-Version zum Download verfügbar ist, speichern Sie diese zur Dokumentation.

Dürfen Tabellen oder Abbildungen aus DIN-Normen in meine Arbeit?

Nur eingeschränkt. Das Zitatrecht (§ 51 UrhG) erlaubt das Übernehmen einzelner Tabellen oder Abbildungen, wenn sie als Beleg für eigene Ausführungen dienen und als Zitat gekennzeichnet sind. Ganze Seiten oder umfangreiche Tabellen dürfen nicht reproduziert werden. Im Zweifel: Inhalte in eigenen Worten beschreiben und auf die Norm verweisen.

Wie zitiere ich eine zurückgezogene Norm?

Kennzeichnen Sie die Norm als zurückgezogen und nennen Sie die Nachfolgenorm: DIN 4701:1983-03 [zurückgezogen, ersetzt durch DIN V 18599]. Das ist besonders relevant, wenn Sie historische Bausubstanz analysieren, die nach einer mittlerweile veralteten Norm errichtet wurde – ein typisches Szenario in Architektur-Abschlussarbeiten.

Ist OpenStreetMap zitierfähig?

Ja – OpenStreetMap (OSM) ist zitierfähig und in wissenschaftlichen Arbeiten oft die bessere Alternative zu Google Maps. Zitieren Sie wie folgt: OpenStreetMap-Mitwirkende (2025): [Kartenausschnitt Berlin-Mitte]. Lizenz: ODbL. URL: https://www.openstreetmap.org/ [Zugriff: 15.01.2025]. Die offene Lizenz erlaubt die Nutzung in Abschlussarbeiten.

Wie viele Normen sollte eine technische Bachelorarbeit typischerweise zitieren?

Das hängt vom Thema ab. Eine konstruktive Ingenieurarbeit oder ein Architekturentwurf kann problemlos 10–20 Normen zitieren. Entscheidend ist, dass jede zitierte Norm auch tatsächlich im Text besprochen oder als Grundlage für Berechnungen, Nachweise oder Entwurfsentscheidungen herangezogen wird. Normen nur zur optischen Auffüllung des Verzeichnisses aufzuführen, ist ein häufiger Fehler.

Professionelle Hilfe bei Ihrer technischen Abschlussarbeit?

Von DIN-Normen mit vollständiger Kennung über Bebauungspläne mit Planfassung bis zu GIS-Datensätzen mit Lizenzangabe – unsere Akademiker zitieren technische Quellen nach dem Standard, den Prüfer in Architektur, Bauingenieurwesen, Geographie und Maschinenbau erwarten. Seit 2012 haben wir über 12.000 Projekte abgeschlossen, darunter hunderte technische Abschlussarbeiten mit Normzitation, Planverweisen und Kartenbelegen. Unsere Ghostwriter aus Architektur und Ingenieurwissenschaften beherrschen Normzitation, Quellenarbeit und technisches Schreiben - vom Entwurf bis zur Auswertung.

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