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Eidesstattliche Erklärung

Eidesstattliche Erklärung der Universitäten/Hochschulen von A-Z geordnet:

Definition eidesstattliche Erklärung

Eine eidesstattliche Erklärung ist im Rahmen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit einzureichen. Der Verfasser versichert, dass er die wissenschaftliche Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe erstellt hat. Dabei hat er nur auf die im Inhaltsverzeichnis aufgeführten Quellen zurückgegriffen.Die eidesstattliche Erklärung ist vom Verfasser zu unterschreiben und wird i. d. R. auf der letzten Seiten hinzugefügt oder extern eingereicht. Die eidesstattliche Versicherung wird nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt.

Wozu dient die eidesstattliche Erklärung?

Um den Ehrenkodex für die wissenschaftlichen Prinzipien aufrechtzuerhalten, wurde die eidesstattliche Versicherung eingeführt. Dadurch soll die Erstellung einer plagiatsfreien und korrekt zitierten Arbeit ermöglicht werden.

Diese Erklärung ist rechtlich verbindlich und bei Verstoß (StGB) wird der akademische Grad bzw. Titel aberkannt. Im Gegensatz zur  Selbständigkeitserklärung bezieht sich eidesstattliche Erklärungen nicht nur auf das”gegebene Wort”.

Welche wissenschaftliche Arbeiten benötigen eine eidesstattliche Erklärung?

Eine eidesstattliche Erklärung benötigen zwingend:

Bei Haus- bzw. Seminararbeiten wird von Universität zu Universität anders entschieden. Bei wissenschaftlichen Publikationen wird auf eine Erklärung verzichtet, da dies über eine andere Vereinbarung geregelt wird. Vorträge/Präsentationen sollten zwar eigenständig erstellt werden, allerdings wird im Rahmen dessen keine Erklärung unterschrieben.

Eidesstattliche Erklärung Vorlage

Die Vorlage für eidesstattliche Erklärungen ist von Universität zu Universität bzw. von Hochschule zur Hochschule unterschiedlich. Dabei können sie sehr kurz und einfach gehalten werden, aber auch detailliert wie an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg sein.

Eidesstattliche Erklärung Muster

Eidesstattliche Erklärung Vorlage

Eidesstattlich Erklärung inkl. Plagiatsprüfung

An einigen Universitäten/Hochschulen muss der Student im Rahmen der eidesstattlichen Versicherung  auch eine Erlaubnis geben, dass die Arbeit einer Plagiatsprüfung unterzogen werden darf.

Eidesstattliche Erklärung Plagiatsprüfung

Professionelle Plagiatsprüfung

Eidesstattliche Erklärung und Ghostwriting

Manche Universitäten und Hochschulen gehen in der eidesstattlichen Versicherung explizit darauf ein, dass der Verfasser bestätigt, die Arbeit ohne Hilfe eines Ghostwriters verfasst zu haben. Zwar schließen eidesstattliche Erklärungen auch ohne einer ausdrücklichen Erwähnung prinzipiell das Ghostwriting aus, dennoch möchten es einige Universitäten und Hochschulen bestätigt haben.
Eidesstattliche Erklärung Ghostwriter

Eidesstattliche Erklärung und Strafen

Die Konsequenzen für das nicht Einhalten der eidesstattlichen Erklärung sind sehr ernsthaft. Exmatrikulation, Geldstrafen von bis zu 50.000 € als auch eine Gefängnisstrafe von bis zu 3 Jahren können dem Studenten bevorstehen. Allerdings werden so extreme Strafen wie (50.000 € oder Gefängnis) in der Praxis nicht auferlegt. Sie sollen i. d. R. nur eine abschreckende Wirkung haben.

Eidesstattliche Erklärung Strafe