Der Ergebnisteil präsentiert die Befunde Ihrer Forschung – objektiv, strukturiert und nachvollziehbar. Hier lernen Sie, wie Sie empirische und theoretische Ergebnisse professionell darstellen: richtiger Aufbau, Visualisierungstechniken, Interpretation vs. Beschreibung, häufige Fehler vermeiden. Mit konkreten Beispielen, Strukturvorlagen und Checklisten.
Der Ergebnisteil präsentiert die Befunde Ihrer Forschung – ohne Interpretation, ohne Wertung, rein deskriptiv. Er beantwortet die Frage: "Was habe ich herausgefunden?" und bildet die Grundlage für die anschließende Diskussion.
Reine Präsentation der Daten & Befunde, keine eigenen Interpretationen oder Meinungen.
Logischer Aufbau, der sich an der Forschungsfrage orientiert.
Komplexe Daten werden durch Tabellen, Grafiken, Diagramme veranschaulicht.
Alle präsentierten Ergebnisse sind relevant für die Beantwortung der Forschungsfrage.
Der Ergebnisteil steht zwischen Methodik und Diskussion!
"Zeigen, nicht interpretieren!"
Der Ergebnisteil ZEIGT, was Sie herausgefunden haben. Die Diskussion INTERPRETIERT, was es bedeutet.
Der häufigste Fehler: Studierende vermischen Ergebnisdarstellung und Interpretation. Dabei sind das zwei völlig verschiedene Kapitel mit unterschiedlichen Funktionen!
| Aspekt | Ergebnisteil | Diskussionsteil |
|---|---|---|
| Funktion | Präsentiert die Befunde (WAS?) | Interpretiert die Befunde (WAS BEDEUTET DAS?) |
| Sprache | Objektiv, neutral, beschreibend | Analytisch, interpretierend, bewertend |
| Inhalt | Reine Daten & Fakten | Einordnung, Erklärungen, Zusammenhänge |
| Theoriebezug | KEIN Bezug zu Theorien | Starker Bezug zu Theorien aus Kapitel 2 |
| Bewertungen | Keine Wertungen | Bewertung der Ergebnisse |
| Literatur | Minimal (nur für Methoden) | Viele Verweise auf Literatur |
"Von den 200 befragten Studierenden gaben 150 (75%) an, Instagram täglich zu nutzen. 40 Personen (20%) nutzen die Plattform mehrmals pro Woche, und 10 Personen (5%) seltener als wöchentlich."
Charakteristika:
"Die hohe tägliche Nutzungsrate von 75% bestätigt die Bedeutung von Instagram für die Generation Z (vgl. Müller 2023, S. 45). Dies steht im Einklang mit der Social Media Dependency Theory, die eine zunehmende Integration sozialer Medien in den Alltag postuliert. Die Ergebnisse übertreffen frühere Studien von Schmidt (2020), die nur 60% tägliche Nutzer fanden – ein Indiz für die wachsende Relevanz."
Charakteristika:
Falsch (Interpretation im Ergebnisteil!):
"75% der Befragten nutzen Instagram täglich, was zeigt, dass Instagram für die Generation Z sehr wichtig ist und die Theorie von Müller (2023) bestätigt."
Problem: "was zeigt, dass" = Interpretation gehört in die Diskussion! Im Ergebnisteil nur die Zahl nennen!
Der Ergebnisteil braucht eine klare, logische Struktur:
Kurze Einleitung, was im Ergebnisteil präsentiert wird (1-2 Absätze).
Beispiel-Formulierung:
"Im Folgenden werden die Ergebnisse der durchgeführten Online-Umfrage mit 200 Studierenden dargestellt. Zunächst werden die demografischen Daten der Stichprobe präsentiert (Abschnitt 4.1), anschließend die Nutzungsgewohnheiten von Instagram (Abschnitt 4.2) und schließlich die Zusammenhänge zwischen Nutzungsintensität und Kaufabsicht (Abschnitt 4.3)."
Demografische Daten der Teilnehmer (bei empirischen Arbeiten).
Typische Inhalte:
Darstellung: Meist als Tabelle oder kurzer Text
Präsentation der Kernbefunde, gegliedert nach Forschungsfragen oder Themenbereichen.
Strukturierungsmöglichkeiten:
Ergebnisse statistischer Analysen (Korrelationen, t-Tests, Regressionen).
Beispiel:
Wichtig: Statistische Werte berichten, aber NICHT interpretieren!
Kurzer Überblick der wichtigsten Ergebnisse (1-2 Absätze am Ende).
Beispiel-Formulierung:
"Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass (1) 75% der Befragten Instagram täglich nutzen, (2) ein signifikanter Zusammenhang zwischen Nutzungsintensität und Kaufabsicht besteht (r=0.67), und (3) Influencer-Marketing einen positiven Einfluss auf die Markenwahrnehmung hat."
Achtung: Auch hier NUR Fakten, keine Interpretationen!
Gute Struktur folgt diesem Muster:
Je nach Art Ihrer Arbeit unterscheidet sich der Ergebnisteil fundamental:
Beispiel-Struktur (Quantitative Umfrage):
Beispiel-Struktur (Literaturarbeit zu Homeoffice & Produktivität):
Wichtig bei Literaturarbeiten:
| Aspekt | Empirische Arbeit | Literaturarbeit |
|---|---|---|
| Datenquelle | Eigene Erhebung (Umfrage, Interviews) | Bestehende Literatur (Studien, Artikel) |
| Stichprobe | Eigene Stichprobe (n=200 Studierende) | Analysierte Studien (17 Studien von 2019-2024) |
| Statistik | Eigene Berechnungen (M, SD, r, t-Test) | Berichte aus Studien (ohne eigene Berechnung) |
| Visualisierung | Eigene Tabellen & Grafiken aus Daten | Übersichtstabellen zu Studienbefunden |
| Quellen | Minimal (nur für Methoden/Instrumente) | Viele Quellen (jeder Befund belegt) |
Ergebnisse können auf drei Arten präsentiert werden – oft kombiniert:
"Von den 200 befragten Studierenden gaben 150 (75%) an, Instagram täglich zu nutzen. 40 Personen (20%) nutzen die Plattform mehrmals pro Woche, und 10 Personen (5%) seltener als wöchentlich. Das Durchschnittsalter der Befragten betrug 23 Jahre (SD=2.1)."
| Nutzungshäufigkeit | Anzahl (n) | Prozent (%) |
|---|---|---|
| Täglich | 150 | 75% |
| Mehrmals pro Woche | 40 | 20% |
| Seltener | 10 | 5% |
| Gesamt | 200 | 100% |
Tabelle 1: Häufigkeitsverteilung der Instagram-Nutzung (n=200)
Problem: Dieselben Daten werden im Text, in einer Tabelle UND in einem Diagramm präsentiert!
Regel: Wählen Sie die BESTE Darstellungsform und ergänzen Sie im Text nur die wichtigsten Punkte.
Beispiel - Gut:
Beispiel - Schlecht:
Eine häufige Frage: Wie lang sollte der Ergebnisteil sein?
| Arbeitstyp | Gesamtumfang | Ergebnisteil | Prozentual |
|---|---|---|---|
| Bachelorarbeit (empirisch) | 40-60 Seiten | 8-15 Seiten | 15-25% |
| Bachelorarbeit (theoretisch) | 40-60 Seiten | 10-20 Seiten | 20-30% |
| Masterarbeit (empirisch) | 60-80 Seiten | 12-20 Seiten | 15-25% |
| Masterarbeit (theoretisch) | 60-80 Seiten | 15-25 Seiten | 20-30% |
Symptome:
Folgen:
Symptome:
Folgen:
Fokussieren Sie auf die wesentlichen Befunde:
Test: Kann jedes Ergebnis direkt mit der Forschungsfrage in Verbindung gebracht werden? Wenn NEIN → streichen oder in den Anhang!
Wie der Ergebnisteil konkret aussieht, hängt stark vom Fachbereich ab. Hier finden Sie praxisnahe Beispiele:
"Wie beeinflusst Influencer-Marketing auf Instagram die Kaufabsicht von Studierenden?"
4.1 Stichprobenbeschreibung
An der Online-Umfrage nahmen 200 Studierende deutscher Universitäten teil (n=200). Die Stichprobe bestand zu 60% aus weiblichen (n=120) und zu 40% aus männlichen Teilnehmern (n=80). Das Durchschnittsalter betrug 23 Jahre (SD=2.1, Min=19, Max=29).
4.2 Instagram-Nutzungsverhalten
Die Mehrheit der Befragten (75%, n=150) gab an, Instagram täglich zu nutzen. 20% (n=40) nutzen die Plattform mehrmals pro Woche, 5% (n=10) seltener. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt 47 Minuten pro Tag (SD=23.5).
4.3 Kaufabsicht nach Influencer-Kontakt
Die Kaufabsicht nach Kontakt mit Influencer-Content wurde auf einer Skala von 1 (sehr niedrig) bis 5 (sehr hoch) gemessen. Der Mittelwert beträgt M=3.8 (SD=0.9). 68% der Befragten (n=136) gaben eine Kaufabsicht von 4 oder 5 an.
4.4 Zusammenhang zwischen Nutzung und Kaufabsicht
Die Korrelationsanalyse zeigt einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen Instagram-Nutzungsintensität und Kaufabsicht (r=0.67, p<0.001). je häufiger instagram genutzt wird, desto höher ist die kaufabsicht nach influencer-kontakt.
0.001).>"Hat Musikhören während des Lernens einen Einfluss auf die Gedächtnisleistung?"
4.1 Stichprobe
Am Experiment nahmen 60 Studierende teil (n=60, 30 weiblich, 30 männlich, Durchschnittsalter 22.5 Jahre, SD=1.8). Die Teilnehmer wurden zufällig auf zwei Gruppen aufgeteilt: Experimentalgruppe mit Musik (n=30) und Kontrollgruppe ohne Musik (n=30).
4.2 Gedächtnisleistung im Vergleich
Die Experimentalgruppe (mit Musik) erzielte im Gedächtnistest durchschnittlich 12.4 richtige Antworten (SD=2.1, Range: 8-16). Die Kontrollgruppe (ohne Musik) erzielte durchschnittlich 15.2 richtige Antworten (SD=1.9, Range: 11-18).
4.3 Statistische Prüfung
Der t-Test für unabhängige Stichproben zeigt einen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen (t(58)=5.43, p<0.001, d=1.38). die kontrollgruppe (ohne musik) schnitt signifikant besser ab als experimentalgruppe (mit musik).
0.001,>"Welche Herausforderungen erleben alleinerziehende Mütter im Studium?"
4.1 Stichprobe
Es wurden acht leitfadengestützte Interviews mit alleinerziehenden Müttern geführt (n=8, Alter: 24-35 Jahre, 1-2 Kinder). Die Interviewdauer betrug durchschnittlich 45 Minuten (Range: 35-62 Minuten). Alle Interviews wurden transkribiert und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
4.2 Zentrale Herausforderungen
Die Analyse ergab vier Hauptkategorien von Herausforderungen:
Kategorie 1: Zeitmanagement (n=8 Nennungen)
Alle Befragten nannten das Zeitmanagement als größte Herausforderung. Eine Teilnehmerin (TN3) beschreibt: "Zwischen Vorlesungen, Kinderbetreuung und Hausarbeiten bleibt einfach keine Zeit für mich selbst."
Kategorie 2: Finanzielle Belastung (n=7 Nennungen)
Sieben von acht Befragten berichteten von finanziellen Schwierigkeiten. TN5: "Mit BAföG allein komme ich nicht aus. Nebenjobs sind aber kaum möglich mit Kind."
Kategorie 3: Soziale Isolation (n=6 Nennungen)
Sechs Befragte fühlten sich sozial isoliert. TN2: "Während andere abends ausgehen, muss ich nach Hause zum Kind. Das macht einsam."
"Welche Darstellung von Weiblichkeit findet sich in den Romanen von Hermann Hesse?"
4.1 Analysierte Werke
Für die Textanalyse wurden drei Romane von Hermann Hesse herangezogen: "Der Steppenwolf" (1927), "Siddhartha" (1922) und "Narziß und Goldmund" (1930). Die Analyse konzentrierte sich auf die Darstellung weiblicher Hauptfiguren und deren Charakterisierung.
4.2 Weiblichkeit als Mysterium
In allen drei Werken werden weibliche Figuren als rätselhaft und schwer zugänglich dargestellt. In "Der Steppenwolf" wird Hermine als "undurchschaubar" (S. 123) und "geheimnisvoll" (S. 145) charakterisiert. In "Siddhartha" erscheint Kamala als "rätselhaft wie eine Lotusblume" (S. 67).
4.3 Dichotomie: Madonna vs. Hure
Die Analyse zeigt eine wiederkehrende Dichotomie zwischen asexuellen, reinen Frauenfiguren und sexualisierten, weltlichen Figuren. In "Narziß und Goldmund" verkörpert Lydia die reine, unberührbare Liebe, während Lene als sinnlich und verführerisch dargestellt wird (S. 89-92).
"Welche Komplikationen treten nach laparoskopischer Cholezystektomie auf?"
4.1 Patientenkollektiv
Es wurden Daten von 312 Patienten analysiert, die zwischen Januar 2020 und Dezember 2022 eine laparoskopische Cholezystektomie erhielten (n=312, 198 weiblich, 114 männlich, Durchschnittsalter 56.3 Jahre, SD=14.2).
4.2 Komplikationsrate
Bei 28 Patienten (9.0%) traten postoperative Komplikationen auf. Die häufigsten Komplikationen waren Wundinfektionen (n=12, 3.8%), Galleleckagen (n=8, 2.6%) und intraabdominale Abszesse (n=5, 1.6%). Drei Patienten (1.0%) entwickelten schwerwiegende Komplikationen, die eine Reoperation erforderten.
4.3 Risikofaktoren
Patienten mit Diabetes mellitus wiesen eine signifikant höhere Komplikationsrate auf (15.2% vs. 7.1%, p=0.012). Auch hohes Alter (>70 Jahre) war mit erhöhtem Komplikationsrisiko assoziiert (OR=2.34, 95%-KI: 1.12-4.89, p=0.024).
"Wie effizient ist Algorithmus X im Vergleich zu Algorithmus Y bei der Bildkompression?"
4.1 Testdatensatz
Für den Vergleich wurden 100 Bilder unterschiedlicher Größe verwendet (Durchschnitt: 2.4 MB, Range: 0.8-5.2 MB). Die Tests wurden auf einem System mit Intel i7-12700K (12 Kerne, 3.6 GHz) und 32 GB RAM durchgeführt.
4.2 Kompressionsrate
Algorithmus X erreichte eine durchschnittliche Kompressionsrate von 78.4% (SD=5.2%), während Algorithmus Y 82.1% (SD=4.8%) erreichte. Der Unterschied ist statistisch signifikant (t(99)=3.67, p<0.001).
4.3 Verarbeitungsgeschwindigkeit
Algorithmus X benötigte durchschnittlich 1.23 Sekunden pro Bild (SD=0.34), Algorithmus Y 2.87 Sekunden (SD=0.56). Algorithmus X war signifikant schneller (t(99)=18.92, p<0.001).
0.001).0.001).→ Ghostwriter für Ihre Fachrichtung finden | BWL-Themen | Psychologie-Themen
Diese Fehler kosten Punkte – vermeiden Sie sie!
Problem: Ergebnisse werden interpretiert, statt sie nur darzustellen.
Falsch: "75% nutzen Instagram täglich, was zeigt, dass Instagram sehr wichtig für die Generation Z ist."
Richtig: "75% der Befragten nutzen Instagram täglich." (Interpretation gehört in die Diskussion!)
Problem: Komplexe Daten werden nur im Text präsentiert, ohne Tabellen/Grafiken.
Folge: Ergebnisse sind schwer nachvollziehbar, Arbeit wirkt unprofessionell.
Lösung: Nutzen Sie Tabellen für statistische Werte, Diagramme für Vergleiche!
Problem: Jede Kleinigkeit wird detailliert beschrieben, auch unwichtige Nebenbefunde.
Beispiel: 10 Seiten über demografische Details der Stichprobe, obwohl diese kaum relevant sind.
Lösung: Fokus auf Hauptbefunde! Nebensächliches kann in den Anhang.
Problem: Wichtige statistische Werte fehlen (SD, p-Werte, Effektstärken).
Falsch: "Es gab einen Unterschied zwischen den Gruppen."
Richtig: "Gruppe A: M=12.4 (SD=2.1), Gruppe B: M=15.2 (SD=1.9), t(58)=5.43, p<0.001, d=1.38"
0.001,>Problem: Ergebnisse werden chaotisch präsentiert, ohne klare Gliederung.
Folge: Leser verliert den Überblick, Zusammenhänge bleiben unklar.
Lösung: Gliedern Sie nach Forschungsfragen oder Themenbereichen mit klaren Überschriften!
Problem: Dieselben Daten werden dreifach präsentiert (Text, Tabelle UND Diagramm).
Lösung: Wählen Sie die BESTE Darstellungsform und ergänzen Sie im Text nur Kernbefunde!
Beispiel: Tabelle mit allen Werten + Text hebt nur Hauptbefund hervor ("Wie Tabelle 1 zeigt, nutzen 75%...")
Problem: Verwendung wertender Adjektive ("überraschend", "interessant", "wichtig").
Falsch: "Interessanterweise nutzen 75% Instagram täglich."
Richtig: "75% der Befragten nutzen Instagram täglich." (Neutral!)
Problem: Tabellen/Diagramme ohne Nummerierung, Titel oder Quellenangabe.
Richtig: Jede Tabelle braucht: "Tabelle 1: Titel" + im Text erwähnen: "Wie Tabelle 1 zeigt..."
Richtig: Jede Abbildung braucht: "Abbildung 1: Titel" + Achsenbeschriftung + Legende
Problem: Ergebnisse werden präsentiert, die nichts mit der Forschungsfrage zu tun haben.
Test: Fragen Sie sich bei jedem Ergebnis: "Hilft das bei der Beantwortung meiner Forschungsfrage?"
Wenn NEIN: Streichen oder in den Anhang!
Problem: Bei empirischen Arbeiten fehlt die Beschreibung der Stichprobe.
Notwendig: Anzahl (n), Geschlecht, Alter, weitere relevante Merkmale
Beispiel: "n=200, 60% weiblich, Durchschnittsalter 23 Jahre (SD=2.1)"
Können Sie diese 5 Fragen mit JA beantworten?
Wenn Sie alle 5 Fragen mit JA beantworten können → Ihr Ergebnisteil ist auf dem richtigen Weg!
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Die wichtigsten Fragen zum Ergebnisteil – kompakt beantwortet:
In den Ergebnisteil gehört die objektive Präsentation Ihrer Forschungsbefunde: Bei empirischen Arbeiten sind das Ihre erhobenen Daten (Umfrage, Interviews, Experimente), bei theoretischen Arbeiten die Erkenntnisse aus der Literaturanalyse. Wichtig: NUR Fakten, keine Interpretationen! Typische Inhalte: Stichprobenbeschreibung, deskriptive Statistik, statistische Tests, Tabellen, Grafiken. Alles muss direkt zur Beantwortung der Forschungsfrage beitragen.
Bei einer Bachelorarbeit (40-60 Seiten) umfasst der Ergebnisteil typischerweise 8-15 Seiten (15-25%) bei empirischen Arbeiten, 10-20 Seiten (20-30%) bei theoretischen Arbeiten. Die genaue Länge hängt ab von: Komplexität der Daten, Anzahl der Forschungsfragen, Umfang der Visualisierungen. Wichtig: Quality over Quantity – lieber fokussiert auf Hauptbefunde als zu viele Nebensächlichkeiten!
Ergebnisteil = WAS habe ich herausgefunden? (reine Fakten, objektiv, keine Interpretation)
Diskussion = WAS BEDEUTET das? (Interpretation, Einordnung in Theorie, Bewertung)
Beispiel Ergebnisteil: "75% nutzen Instagram täglich."
Beispiel Diskussion: "Dies bestätigt die Theorie von Müller (2023) und zeigt die Bedeutung von Instagram für die Generation Z."
NEIN! Der Ergebnisteil präsentiert nur Fakten, die Interpretation erfolgt ausschließlich in der Diskussion. Vermeiden Sie Formulierungen wie "was zeigt, dass...", "dies bestätigt...", "überraschenderweise...", "dies deutet darauf hin..." – all das gehört in die Diskussion! Im Ergebnisteil gilt: Zeigen, nicht interpretieren!
Statistische Ergebnisse brauchen vollständige Angaben: Mittelwert & Standardabweichung: M=4.2 (SD=0.8), t-Test: t(58)=5.43, p<0.001, d=1.38, korrelation: r=0.67, p<0.001, regression: r²=0.45. berichten sie immer: kennwert, freiheitsgrade (bei t-test), p-wert, effektstärke. nutzen tabellen für mehrere werte!
0.001,>Bei komplexen oder vielen Zahlen: JA! Tabellen eignen sich für statistische Werte, Häufigkeiten, Vergleiche. Diagramme eignen sich für Trends, Zusammenhänge, Verteilungen. Regel: Visualisierung macht Ergebnisse nachvollziehbar und professionell. Wichtig: Jede Tabelle/Abbildung braucht Nummerierung, Titel und muss im Text erwähnt werden!
Typische Struktur: (1) Kurze Einführung, (2) Stichprobenbeschreibung, (3) Hauptergebnisse (gegliedert nach Forschungsfragen oder Themen), (4) Statistische Tests (wenn relevant), (5) Zusammenfassung der Kernbefunde. Wichtig: Logische Reihenfolge, klare Überschriften (4.1, 4.2, 4.3...), roter Faden erkennbar!
Bei qualitativen Studien (Interviews, Textanalysen) präsentieren Sie Kategorien/Themen statt Zahlen: Beschreiben Sie gefundene Kategorien aus der Analyse, belegen Sie mit Zitaten aus Interviews/Texten, geben Sie Häufigkeiten an (z.B. "6 von 8 Befragten nannten..."). Wichtig: Auch hier keine Interpretation – nur Darstellung der Kategorien und Originalzitate!
Bei Literaturarbeiten präsentieren Sie die Befunde aus der analysierten Literatur: Was sagen die Studien zu Ihrer Forschungsfrage? Gruppieren Sie nach Themen (nicht nach einzelnen Studien!), zeigen Sie Gemeinsamkeiten & Unterschiede in der Forschung, belegen Sie JEDE Aussage mit Quellen. Beispiel: "Die Mehrheit der Studien (12 von 17) findet einen positiven Effekt (z.B. Müller 2023, Schmidt 2022...)."
Bei empirischen Arbeiten: Minimal! Nur wenn Sie Methoden/Instrumente beschreiben. Bei theoretischen Arbeiten/Literaturarbeiten: JA, zwingend! Da Sie Befunde aus der Literatur präsentieren, müssen Sie alles mit Quellen belegen. Wichtig: Auch bei Literaturarbeiten NUR Befunde präsentieren, nicht interpretieren!
Trotzdem berichten! Auch nicht-signifikante Ergebnisse gehören in den Ergebnisteil. Formulierung: "Der Unterschied zwischen den Gruppen war nicht signifikant (t(58)=1.23, p=0.223)." Die Interpretation ("warum nicht signifikant?") gehört dann in die Diskussion. Wichtig: Ehrlich bleiben – nie Ergebnisse verschweigen!
Ja, professionelle Ghostwriter können Sie umfassend unterstützen: bei der statistischen Auswertung Ihrer Daten, professionellen Visualisierung (Tabellen, Grafiken), korrekten Formulierung von Ergebnissen, Strukturierung des Kapitels. Besonders hilfreich bei komplexen statistischen Analysen oder wenn Sie unsicher bei der Darstellung sind. Seriöse Anbieter wie business-and-science.de bieten auch Coaching für einzelne Kapitel an.
Sie sind unsicher bei der Datenauswertung, Visualisierung oder Formulierung Ihrer Ergebnisse? Unsere erfahrenen Ghostwriter und Statistik-Experten helfen Ihnen – von der statistischen Analyse bis zur perfekten Darstellung Ihrer Befunde.
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