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Kumulative Dissertation

Definition | Kumulative Dissertation

Die kumulative Dissertation (auch Publikationsdissertation oder Sammeldissertation genannt) basiert auf mehreren Publikationen in Fachzeitschriften, die zu einer Dissertationsschrift zusammengefasst werden. Bei der üblichen Doktorarbeit handelt es sich nur um einen einzelnen Text.

Kein standardisiertes Verfahren

In der DACH-Region gibt es keine einheitlichen Ausschlusskriterien für die Qualität der Veröffentlichungen, die eingereicht werden. Generell werden 2 Ansätze verfolgt:

  • Klassifizierung der Journals

    Fachzeitschriften werden in A-, B- und C-Journals unterteilt.
    1 Veröffentlichung im A-Journal = 2 Veröffentlichungen im B-Journal = 3 Veröffentlichungen im C-Journal

  • Prüfungskommission

    Die Doktormutter bzw. der Doktorvater entscheidet, welche Veröffentlichungen mit eingereicht werden können und welche ausgeschlossen werden.

Beliebte Fachbereiche für kumulative Dissertation

  • Sozialwissenschaften

  • Naturwissenschaften

  • Wirtschaftswissenschaften

Wie oft werden kumulative Dissertationen verfasst?

  • Dissertation als Monografie
  • kumulative Dissertation

Vorteile kumulative Dissertation

Nachteile kumulative Dissertation

  • Achtung

    Oft werden Review-Artikel, Patente, Buchbeiträge, Proceedings-Publikationen usw. nicht akzeptiert!

Aufbau einer kumulativen Dissertation

Der Aufbau einer kumulativen Dissertation unterscheidet sich nicht allzu stark von einer Doktorarbeit als Monografie. Beide Dissertationsschriften beinhalten eine Zusammenfassung, Abstract, Einleitung, Problemstellung/Zielsetzung und Diskussion.

Im Gegensatz zur Monographie verfügt die kumulative Dissertation über eine Synopsis (kumulativer Teil der Dissertation), in der alle Veröffentlichungen in den Journals zusammengefasst und in eine logische Reihenfolge gebracht werden (roter Faden).

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