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Was ist ein Plagiat?

Seit der Guttenberg-Affäre wird viel in der Öffentlichkeit über Plagiate gesprochen. Die Plagiat-Affären betreffen allerdings nicht nur prominente Persönlichkeiten aus der Politikwelt, sondern gehören leider zum Universitätsleben dazu. Einige Studenten gehen den Weg des geringsten Widerstandes und schreiben Abschnitte fremder Arbeiten ab. Am häufigsten finden sie die wissenschaftlichen Arbeiten im Internet und fügen Teile in ihre Bachelorarbeit oder Masterarbeit ohne Quellenangaben ein.

Was ist eigentlich ein Plagiat?

Viele Menschen fragen sich, was ist eigentlich ein Plagiat? Ein Plagiat wird meistens als geistlicher Diebstahl definiert. Es handelt sich nicht nur um die Übernahme von ganzen Textauszügen ohne Quellenangaben, sondern dahinter steht viel mehr. Als Plagiat kann bspw. eine „geklaute“ Strukturierung der Arbeit oder Übersetzung eines Textes ohne Zitationsangaben klassifiziert werden.

Welche Arten von Plagiaten gibt es?

Komplettplagiat

Bei einem Komplettplagiat wurden ganze Textstellen und Abschnitte aus einer Quelle übernommen und ohne Kenntlichmachung eines Zitates in die eigene Arbeit eingefügt. Synonyme für den Begriff Komplettplagiat sind auch Text- oder Vollplagiat. Wenn eine komplette wissenschaftliche Leistung wortwörtlich übernommen wird, zum Beispiel eine ganze Hausarbeit, und als eigene Leistung ausgewiesen wird, spricht man auch von einem Komplettplagiat.

Vier Formen des Komplettplagiats

Bei einem Komplettplagiat wird zwischen vier verschiedenen Fällen unterschieden:

1) Die komplett kopierte Textstelle wird nicht als Zitat kenntlich gemacht. Es findet sich zudem keine Fußnote zur Quelle oder Nennung der Quelle im Literaturverzeichnis wieder. In diesem Falle geht man von einer absichtlichen Täuschung aus.
2) Die Quelle des Zitates wird in einer Fußnote angegeben, auf die jedoch nicht hinter dem Zitat verwiesen wird. Zudem ist das Zitat nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet.
3) Die Quelle wird im Literaturverzeichnis angegeben, jedoch fehlt eine Fußnote bzw. der Verweis direkt hinter dem Zitat.
4) Es wurde eine Textstelle ohne Kenntlichmachung der Originalquelle in eine wissenschaftliche Arbeit eingefügt und ausdrücklich versichert, dass es sich um eine eigne Arbeit handelt und alle Zitate ausgewiesen wurden.

Im ersten und letzten Fall spricht man von einer vorsätzlichen Täuschung.

Plagiat komplett

Was geschieht, wenn ein Komplettplagiat erkannt wird?

Bei der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit sollte keine Form des Komplettplagiats auftreten, damit das Dokument als eigenständig erbrachte Arbeit gewertet werden kann. Wenn sich die Formen 2 und 3 bei einer wissenschaftlichen Leistung häufen, wird auch bei diesen Fällen von einer vorsätzlichen Täuschung ausgegangen. Im studentischen Kontext kann die Anfertigung eines Plagiates dazu führen, dass die Note herabgesetzt wird, die Prüfung nicht bestanden wird oder sogar eine Exmatrikulation erfolgt. Nachträglich kann der akademische Grad entzogen werden, wenn entdeckt wird, dass es sich bei einer Abschlussarbeit (z. B. Master- oder Bachelorarbeit) um ein Komplettplagiat handelt.

Komplettplagiate werden von Plagiatserkennungssoftware sehr einfach erkannt. Deswegen sollte man nach der Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit diese nochmals auf mögliche Plagiate überprüfen, um einen Plagiatsvorwurf zu vermeiden.

Satzteilplagiat

Beim Satzteilplagiat wird ein Teil eines Satzes überarbeitet, sodass der Satz nicht als Plagiat erkannt wird. Diese Arbeit wird vorgenommen, um vor allem Plagiatserkennungssoftware zu täuschen. Das Satzteilplagiat wird auch Halbsatzflickerei genannt. Es entsteht durch die Abänderung von einzelnen Sätzen ein Flickwerk von Plagiaten, dass sich durch die komplette wissenschaftliche Arbeit (z. B. Haus- oder Diplomarbeit) zieht.

Beispiele für Satzteilplagiate

Als Beispiele eines Satzteilplagiats kann die Verwendung eines Synonyms für ein Wort genannt werden. Hier ein Beispiel:

Im Original lautet das Zitat:

„Das dadurch frei gewordene Land wurde öffentlich zum Verkauf ausgeschrieben, wobei wiederum die Großgrundbesitzer durch ihre überlegene Zahlungskraft profitierten, während die Mestizen und die unbemittelte weiße Bevölkerung das Nachsehen hatten.“ Hörtner, Werner (2006): Kolumbien verstehen. Geschichte und Gegenwart eines zerrissenen Landes. 2. Aufl. Zürich: Rotpunktverlag.

Als Satzteilplagiat könnte der Satz dann so umformuliert werden:

Der dadurch frei gewordene Boden wurde öffentlich zum Verkauf angeboten, wobei wiederum die Magnaten durch ihre überlegene Zahlungskraft einen Vorteil hatten, während die Mestizen und die unbemittelten weißen Bewohner das Nachsehen hatten.

Weitere Beispiele für die Halbsatzflickerei sind die Umstellung von Aufzählungen oder das Austauschen von halben Sätzen. Zudem gilt auch die komplette Umstellung eines Satzes als Satzteilplagiat. Des Weiteren wird das Austauschen oder Weglassen von Satzteilen auch als Halbsatzflickerei gewertet.

Plagiat Satzteile

Folgen des Aufdeckens eines Satzteilplagiate

Die Erstellung eines Satzteilplagiats ist sehr viel Arbeit, da an einzelnen Sätzen Veränderungen vorgenommen werden. Trotzdem gilt die Arbeit als Plagiat, auch wenn nur einzelne Sätze verändert wurden. Deswegen sollte man es sich überlegen, ob sich die Arbeit der Plagiatserstellung lohnt und man im Gegenzug nicht direkt eine eigenständige Seminararbeit schreibt, die nicht als Plagiat entlarvt wird. Auch wenn nur einzelne Sätze verstellt werden, kann beim Aufdecken der Halbsatzflickerei die Konsequenz sein, dass die Arbeit nicht gewertet wird oder sogar eine Abdankung des akademischen Titels folgt.

Satzteilplagiate können auch ohne Plagiatssoftware erkannt werden, da beim Umstellen und Auswechseln von Wörtern häufig Fehler entstehen. Wenn diese sich in einer Arbeit häufen, deutet das auf eine Halbsatzflickerei hin.

Plagiat in Zitaten

Zitatsplagiat

Ein Zitatsplagiat ist ein Zitat, was ordnungsgemäß nach den wissenschaftlichen Regeln zitiert wurde, jedoch in einen Plagiatstext eingebettet wurde. Konkret bedeutet das, dass ein kompletter Textabschnitt kopiert und ein Zitat ordnungsgemäß in den kopierten Text eingefügt wurde. Dabei findet man für den restlichen Teil des Textes keine Zitatangabe. Somit täuscht der Verfasser vor, den restlichen Text selber geschrieben zu haben. Er gibt zudem vor, dass die Inhalte des nicht rechtmäßig zitierten Textes sein Gedankengut sind.

Das Zitatsplagiat wird auch kopiertes Zitat genannt. Beim kopierten Text handelt es sich auch um ein Zitat, somit um eine Quelle aus zweiter Hand.

Durch die Angabe des Zitats in dem wortgetreu kopierten Fließtext will der Verfasser der wissenschaftlichen Arbeit vermeiden, dass das Plagiat auffällt. Darin liegt der Täuschungsversuch, der dazu führen kann, dass die wissenschaftliche Arbeit, sei es eine Hausarbeit oder eine Abschluss-Thesis wie die Bachelor- oder Masterarbeit, aberkannt wird. Weitere Folgen können die Aberkennung eines akademischen Grades sowie ein Verweis sein.

Erkennung eines Zitatsplagiats

Das Zitatsplagiat kann mit der gängigen Plagiatssoftware sehr einfach erkannt werden, da es sich um eine wortgetreue Kopie eines Zitates handelt. Wurde das Zitatsplagiat jedoch aus einer schwer zugänglichen bzw. unbekannten Quelel kopiert, wird es schwieriger, das Plagiat zu erkennen. Deswegen werden Zitatsplagiate gerne im akademischen Bereich bei der Anfertigung von wissenschaftlichen Leistungen wie Hausarbeiten oder Referaten genutzt. Allerdings kann das Zitatsplagiat in diesem Bereich identifiziert werden, wenn dem Dozenten die genutzte Quelle bekannt vorkommt. Des Weiteren besitzen einige Hochschulen eine spezielle Software, die die Leistungen der Hochschul-Studenten untersucht, um festzustellen, ob Leistungen von anderen Studenten kopiert wurden.

Des Weiteren kann es vorkommen, dass ein Zitatsplagiat entsteht, wenn schon die Quelle, die für das Zitatsplagiat genutzt wurde, ein Plagiat ist und nicht als Zitat ausgewiesen wurde. In diesem Falle sind beide wissenschaftliche Abhandlungen näher zu überprüfen, um einen Plagiatsvorwurf aussprechen zu können.

Täuschungsplagiat

Das Täuschungsplagiat ist der Versuch, einen kompletten Text bzw. einen Gedanken einer fremden Quelle in den eigenen Text (z. B. Essay, Abschlussarbeit oder Bericht) einzufügen und nur einen Teil des kopierten Inhalts mit einer Fußnote zu belegen. Bei einem Täuschungsplagiat spricht man auch von einer Alibi-Fußnote, denn es wird eine Fußnote angegeben, die jedoch nur einen Teil des Zitats abdeckt.

Das Täuschungsplagiat ist ein formkorrektes Zitat, denn es wird als ein Zitat gekennzeichnet. Der Täuschungsversuch bei der Alibi-Fußnote liegt darin, dass die Distanz zum Text fehlt und neben dem ausgewiesenen Zitat der restliche Text als eigenes Gedankengut ausgelegt wird. So wird ein ganzer Textabsatz kopiert, durch Umstellung und Paraphrasen unkenntlich gemacht und innerhalb des Absatzes ein Zitat eingefügt, um den Leser zu täuschen, da dieser beim Lesen davon ausgeht, dass der restliche Text eine Eigenleistung des Verfassers ist.
Als Beispiel kann man folgende Textpassage als Täuschungsplagiat auslegen:

„Der Prozess 8000 brachte zudem ans Tageslicht, dass die Position eines Mediums nicht nur an seinen Leitartikeln abgelesen werden kann, sondern auch daran, was als ‘Nachricht’ gebracht oder eben nicht gebracht wird“ (Herrán 1999, S. 50). Es zeigen sich im Prozess 8000 Interessen hinter den Kulissen und die eigentlichen Motive der Eigentümer.

Dabei ist nicht nur das wörtliche Zitat aus einer fremden Quelle entnommen, sondern auch der Text um das Zitat herum in einer abgewandelten Form.

Alibi-Fußnote erkennen

Das Täuschungsplagiat kann daran erkannt werden, wenn der Verfasser den kopierten Text um das Zitat herum zu wenig umformuliert hat und in diesem ein ähnlicher Wortlaut bzw. Ausdrücke verwendet werden wie im ausgewiesenen Zitat.

Täuschungsplagiat vermeiden

Das Täuschungsplagiat ist auch ein schwerwiegendes Fehlverhalten in der akademischen Praxis. Wird es bei einer Hausarbeit entlarvt, droht dem Ersteller der Arbeit der Verweis. Des Weiteren kann ihm der akademische Gradeentzogen werden. Deswegen sollte man von einem Plagiatsversuch absehen und die Arbeit sicherheitshalber auf Plagiate überprüfen. Um ein Täuschungsplagiat zu vermeiden, sollte man den komplett kopierten Text als Zitat angeben. Zudem ist es wichtig, dass fremde Gedankengänge auch als solche gekennzeichnet werden.

Quellenmixplagiat

Das Quellenmixplagiat wird auch „Shake & Paste“ Plagiat genannt. Dabei wurde der Ausdruck von dem Begriff „Shake & Bake“ aus dem  Englisch abgeleitet. Er beschreibt eine Vorgehensweise für eine Gewürzmischung: Es werden verschiedene Gewürze und Zutaten in eine Plastiktüte getan und geschüttelt. Diese Vorgehensweise beschreibt passend die Entstehung eines Quellenmixplagiats.

Bei der Vorgehensweise des Quellenmixplagiats entnimmt man verschiedener Quellen einzelne Abschnitte bzw. Absätze. Diese werden wahllos gemischt und in einer unlogischen Anordnung in ein Dokument eingefügt. Der Sinn hinter dieser Plagiatsart ist, dass sich der Plagiator erhofft, alle Inhalte der Arbeit (z. B. eines Referates, eines Essays oder einer Hausarbeit) erfasst zu haben und durch die „gemixte“ Anordnung das Plagiat nicht auffällt. Das Resultat eines Quellenmixplagiats ist ein wahllose Zusammenstellung von Absätzen, die keinerlei Sinn erzeugen.

Auch die Übernahme von einzelnen, kompletten Textteilen aus fremden Quellen in die eigene Arbeit wird als Quellenmixplagiat gewertet. Diese Plagiatsart findet man in der Regel bei Schülern oder Studenten, die geringe Kenntnisse in der wissenschaftlichen Arbeitsweise besitzen.

Erkennung eines Quellenmixplagiats

Ein Quellenmixplagiat fällt sehr schnell auf, denn

  • die Schreibweise ist von Absatz zu Absatz unterschiedlich, da der Plagiator sich verschiedener Quellen bedient hat und diese nicht in ihrem Schreibstil vereinheitlicht hat.
  • es gibt keine einheitliche Form in der Arbeit. So werden zum Beispiel Namen in jedem Absatz anders geschrieben.
  • die Zeitformen sind von Absatz zu Absatz unterschiedlich, da sie nicht angeglichen wurden. So findet man zum Beispiel einen Textabschnitt im Konjunktiv verfasst während darauf ein Textabsatz im Imperfekt folgt.
  • der Aufbau der Arbeit ist unlogisch. Die Anordnung der Absätze ergibt keinen Sinn und folgt keiner sinngemäßen Abarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung.

Des Weiteren kann eine Plagiatssoftware sehr einfach die Quellen ausmachen, da die Absätze in sich nicht verändert also komplett kopiert in die eigene Arbeit eingefügt wurden. Somit befinden sich in einem Quellenmixplagiat jede Menge Hinweise auf eine kopierte Arbeit.

Selbstplagiat

Über Plagiatsäfferen wird immer öfter berichtet, besonders wenn der Verdacht auf Personen aus dem öffentlichen Leben fällt. Das Selbstplagiat wird auch als Eigen- oder Autoplagiat bezeichnet.

Was ist ein Selbstplagiat?

Beim Selbstplagiat handelt es sich um eine Mehrfachveröffentlichung. Wenn eine Person ihre eigene Arbeit oder Teile in einer anderen wissenschaftlichen Arbeit wiederverwendet und veröffentlicht, ohne auf den Originaltext hinzuweisen, spricht man von einem Eigenplagiat. Die Frage der Bezeichnung ist undeutlich, da sich folgende Frage stellt: kann man sich etwas, das uns gehört, aneignen bzw. rauben?

Selbstplagiat an der Uni

Einige Studenten neigen dazu, Ansätze aus ihrer Bachelorarbeit in die Masterarbeit zu integrieren. Wir raten Ihnen davon ab, da es verboten ist und unangenehme Konsequenzen mit sich trägt. Wollen Sie unbedingt auf Ihre andere wissenschaftliche Arbeit Bezug nehmen, müssen Sie die übernommenen Ansätze deutlich mit Quellenangaben kennzeichnen. Jedem, der den Text lesen wird, muss klar sein, woher einzelne Thesen/Gedanken kommen. Die Regel ist auch bei Zitaten gültig.

Selbstplagiat in der Politikszene

Politikern wird nicht nur vorgeworfen, von anderen abzuschreiben (wie z. B. bei dem bekanntesten Fall von Karl-Theodor zu Guttenberg), sondern auch Autoplagiate zu begehen. NRW-Politiker Marc Jan Eumann aus der SPD wurde um eine Täuschung verdächtigt. Er soll angeblich einige Textpassagen aus seiner Magisterarbeit, die vor 20 Jahren geschrieben hatte, abgeschrieben haben. “Ich habe weiterhin keinen Zweifel, dass meine Dissertation eine inhaltlich substantielle Erweiterung meiner Magisterarbeit darstellt. Und ich habe nicht getäuscht.”, so Eumann. Und er hatte Recht. Nach dem Plagiatsverfahren wurde dem Politiker der Doktorgrad nicht aberkannt, so dass er sich weiter als Doktor titulieren darf.

Wenn es Sie reizt, sich selbst zu plagiieren, raten wir es Ihnen ab. Die Konsequenzen, wie bspw. Rufschaden bzw. Universitätsausschluss, sind dessen nicht wert. Aus diesem Grund sollte man seine wissenschaftlichen Arbeit noch auf mögliche Plagiate überprüfen.

Übersetzungsplagiat

Bei einem Übersetzungsplagiat wird ein Text, der in einer anderen Sprache verfasst ist, übersetzt und als eigene Erkenntnis in einen wissenschaftlichen Text wie beispielsweise einem Referat, einer Diplomarbeit oder einer Rede eingefügt. Durch die Übersetzung und Interpretation des ausländischen Textes soll das Plagiat nicht auffallen. Jedoch können Übersetzungsplagiate in Arbeiten entlarvt werden, wenn sie zum Beispiel aus bekannten, ausländischen Texten kommen. Das Übersetzungsplagiat kann auch enttarnt werden, wenn die Erkenntnisse auf die fremde Quelle hinweisen, die der Text enthält.

Übersetzungsplagiate kommen in der Wissenschaft häufig vor. Das liegt daran, dass Akademiker sie als schwieriger zu identifizieren einstufen. So können konventionelle Plagiatserkennungsprogramme diese gefälschten Textstellen in der Regel kaum auffinden, da der Text in eine andere Sprache übersetzt und bei guten Übersetzungsplagiaten in seiner Struktur verändert wurde. Dennoch werden solche Übersetzungsplagiate erkannt. Das gelingt Dozenten vor allem, wenn sie die Inhalte und den Sinn des Geschriebenen aus anderen Quellen kennen. Außerdem erkennen erfahrene Dozenten schnell den Unterschied zwischen studentischer Transferleistung oder dem Wissens-Diebstahl.

Falsifikat versus Übersetzungsplagiat

Bei einem Falsifikat handelt es sich um ein Plagiat, bei dem ein ausländischer Text wortwörtlich übersetzt und ohne Zitat-Kennzeichnung in einer wissenschaftlichen Arbeit verwendet wurde. Bei einem Übersetzungsplagiat wurde der ausländische Text nicht wortwörtlich sondern sinngemäß übersetzt. Die Inhalte und Erkenntnisse der Originalquelle wurden für eine eigene wissenschaftliche Leistung verwendet.

Der richtige Umgang mit ausländischen Texten

Wenn man ein Zitat aus einem ausländischen Text in einer deutschsprachigen Arbeit verwenden möchte, sollte man das mit einem direkten Zitat tun, bei dem das Zitat in der Original-Sprache bleibt. Des Weiteren sollte man bei indirekten Zitaten einen Hinweis auf die Quelle hinzufügen, um nicht ein Übersetzungsplagiat anzufertigen, was eine Exmatrikulation zur Folge haben kann. Um voll Sicherheit zu haben, ist eine Plagiatsprüfung zu empfehlen.

Grenze zwischen Inspiration und Plagiat

Wo liegt die Grenze zwischen Inspiration und Plagiat?

Die Grenze zwischen Inspiration und Plagiat verläuft leider fließend. Sicherlich ist es erlaubt, bei einer wissenschaftlichen Arbeit viele Quellen zu sondieren, um sich inspirieren zu lassen. Wenn die Studenten im Anschluss an diese Recherche ihre vermeintlichen Ideen niederschreiben, ist jedoch genau darauf zu achten, ob es sich dabei wirklich um eine neue Idee aus der eigenen Feder der Studenten handelt. Schließlich wurde zu den meisten Themen schon eine Menge geschrieben, so dass es durchaus zu unbeabsichtigten Plagiaten kommen kann, die in den Köpfen der Studenten herumspuken.

Grenze zwischen Inspiration und Plagiat – so gehen Studenten am besten vor

Um die Grenze zwischen Inspiration und Plagiat nicht zu überschreiten und sich nicht des Plagiats schuldig zu machen, sollten alle Studenten lieber extrem vorsichtig sein und Zitate besser zu häufig als nicht oft genug kennzeichnen. Auch dann, wenn die eigene Aussage durch eine Aussage eines anderen Autors nur inspiriert wurde. Sonst ist die Grenze zwischen Inspiration und Plagiat leider schneller überschritten, als es den meisten Studenten wohl lieb sein dürfte. Denn nur so kann der zuständige Prüfer klar entscheiden, welchen Anteil der Student an einer Aussage hatte und wie sehr er sich auf die gedanklichen Inhalte eines anderen Autors gestützt hat.

Grenze zwischen Inspiration und Plagiat – so können Studenten ihre Arbeit selbst überprüfen

Umgang mit Plagiaten

Die Frage nach einer möglichen Grenzüberschreitung stellt sich eigentlich nur dann, wenn es um Inhalte oder Strukturen geht. Denn sobald wortwörtlich bei einem anderen Autor abgeschrieben wird, dürfte es klar sein, dass diese Passagen unbedingt als Zitat zu kennzeichnen sind. Greift der Student hingegen einen Gedanken auf, von dem er sich nicht ganz sicher ist, zu welchem Grad dieser aus seiner Feder stammt, so sollte er sich die folgende Frage stellen: Gibt es einen Autor oder eine Quelle, der dieser Aussage zugeordnet werden kann? Sofern diese Frage zu bejahen ist, handelt es sich bereits um ein Plagiat, wenn der Student nicht auf diese Quelle verweist. Im Übrigen heißt das längst nicht, dass jedes Plagiat auffällt, sobald die Grenze zwischen einem Plagiat und der puren Inspiration überschritten wurde. Wer jedoch einen hohen Anspruch an seine eigene Arbeit und gedankliche Leistung hat, wird jegliche Quellen selbst dann korrekt kennzeichnen, wenn diese nur als Inspiration herangezogen worden sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie jederzeit Ihre Arbeit einer Plagiatskontrolle unterziehen.

Professionelle Plagiatssoftware

Viele Plagiate in der Politikszene

Viele Politiker mit akademischen Titeln sorgen immer wieder für neue Plagiatsaffären. Gerd Müller, Margarita Mathiopoulos, Andreas Scheuer – das sind nur einzelne Personen auf der politischen Bühne, die sich mit Plagiatsvorwürfen auseinandersetzen mussten. Menschen, die im Rampenlicht stehen, werden öfter kontrolliert als Otto Normalverbraucher. Obwohl jede wissenschaftliche Arbeit an der Uni hinsichtlich eines Plagiats überprüft wird, werden sehr wenige erwischt.

Ein Plagiat ist illegal und zieht ernsthafte Folgen nach sich

Bei plagiierten wissenschaftlichen Arbeiten ist mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen, die Ihrer Ausbildungskarriere sehr schaden können. Es sind i. d. R.: Rufschaden, Ermahnung, Wiederholung des Schreibprozesses, Zwangsexmatrikulation, sodass Sie an keiner anderen Universität in Deutschland studieren dürfen. Vergessen Sie nicht, dass sogar nach der Master- oder Doktorarbeit-Verteidigung Ihnen der Titel aberkannt werden kann.

Business And Science garantiert Einzelstücke

Business And Science kennt keine Kompromisse bei Plagiaten. Für unsere Ghostwriter sind hohe Geldstrafen vorhergesehen, sodass keine plagiierten Arbeiten von uns verfasst werden. Unsere Qualitätssicherungsteams sorgen für eine hundertprozentige Einzigartigkeit der Vorlage. Bei Business And Science arbeiten ausschließlich professionelle Ghostwriter, die ihre Arbeit schätzen.
Wenn Sie Ihren Text auf Plagiate überprüfen lassen wollen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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